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Grimaud Credo [Hybrid SACD]

Helene Grimaud , Salonen , Srso , Corigliano , Beethoven , et al. Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 59,97
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Produktinformation

  • Künstler: Helene Grimaud
  • Orchester: Swedish Radio Symphony Orchestra & Choir
  • Dirigent: -
  • Komponist: Corigliano, Beethoven, Pärt
  • Audio CD (23. Februar 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Hybrid SACD
  • Label: Dg (Universal)
  • ASIN: B0000YWFMW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 301.795 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Original Version
2. 1. Largo - Allegro (Nr. 2 D-Moll "Der Sturm")
3. 2. Adagio (Nr. 2 D-Moll "Der Sturm")
4. 3. Allegretto (Nr. 2 D-Moll "Der Sturm")
5. 1. Adagio (Original Version)
6. 2. Finale: A Allegro - Meno Allegro - Allegro Molto - Adagio Ma Non Troppo - Marcia, Assai Vivace (Original Version)
7. Original Version

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Sie ist schon eine erstaunliche Künstlerin; hellwach der Blick, blitzgescheit ihre Antworten, präzise pointiert ihre Diktion. Hélène Grimaud: Pianistin mit deutschen, afrikanischen und französischen Wurzeln, italienischem Einschlag und einem amerikanischen Wohnsitz. Ein leicht exzentrisches Programm hat sie sich für ihre Debüt-CD bei der Deutschen Grammophon herausgepickt. Beethovens "Chorfantasie" steht da neben Arvo Pärts "Credo" von 1968; zwei Werke, die einander entsprechen, wie Hélène Grimaud meint. Dazu kommen noch Beethovens "Sturm"-Sonate und eine "Fantasia on an Ostinato" von John Corigliano, ein Stück, das dieser 1985 für den Van-Clifburn-Wettbewerb schrieb.

Es ist schon erstaunlich, wie wenig Physis und Anschlagkultur bei einem Pianisten zusammenhängen können. Denn Grimauds körperliche Zartheit steht im hellen Kontrast zu ihrem geradezu ungestümen kraftvollen Zugriff. Sie versteht es, mit geradezu widerborstigem Charme die Töne regelrecht hervorzuknallen und gegen den Strich zu bürsten und dabei Klanggewalten zu entfesseln, die besonders den Ton in Beethoven "Sturm"-Sonate treffen. Ihr Pedaleinsatz ist dabei geschickt kalkuliert, keine Chance also für melodramatische "Klangwolken", auch nicht in Beethovens "Chorfantasie".

Gerade diesem Werk, das recht schlicht-plakativ daherkommt, verleiht ihre Interpretation noch eine gewisse Größe. Sie ist eben eine Virtuosin von Format, keine, die in Selbstgefälligkeit und Eitelkeit erstickt. Dass zeigt sich auch in Arvo Pärts "Credo", wo sie sich nicht als Solistin, sondern nur als weiteres Mitglied versteht in einem Ensemble (schwedisches Rundfunkorchester- und Chor), das sich unter Esa Pekka-Salonen in Höchstform zeigt. --Teresa Pieschacón Raphael

kulturnews.de

Die Pianistin Hélène Grimaud stammt aus Aix-en-Provence, lebt seit 1991 in den USA und arbeitet mit den berühmtesten Orchestern und Dirigenten. Ihre erste CD - eingespielt mit dem Schwedischen Radiosinfonieorchester unter Esa-Pekka Salonen - besticht durch eine aparte Zusammenstellung wohlklingender Moderne (Corigliano, Pärt) und gutverdaulicher Klassik. Besonders Beethovens seinerzeit hastig aufs Papier geworfene Chorfantasie - sie steht wegen ihrer schlichten Thematik nicht in höchstem Ansehen - interpretiert Grimaud mit kraftvoller Grazie und jener Prise Improvisation, die einen Blick in die Werkstatt des Meisters zu gestatten scheint. Und Arvo Pärts titelgebendes "Credo" ist ein krasser Zusammenprall von tonaler und atonaler Musik, in dem das Klavier unter Grimauds geschickten Händen ständig Bachs berühmtestes Präludium zitiert. (jn)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwei Dinge an dieser CD sind erstaunlich. Zum einen ist da die äußerst kurze Zeit zwischen Aufnahme und Veröffentlichung (2 Monate); zum anderen das Programm. Für die erste Einspielung der französischen Pianistin für ihr neues Plattenlabel hatten viele eine wesentlich konventionellere Zusammenstellung erwartet. Welchen Zusammenhang gibt es nun zwischen der „Fantasia on an ostinato" von Corigliano, der Sturm-Sonate sowie der Choral-Fantasie von Beethoven und dem „Credo" von Pärt? Hélène Grimaud und auch die Deutsche Grammophon sind hier zweifellos ein künstlerisches Wagnis eingegangen - schon beim ersten Hören zeigt sich jedoch, dass sich dieses gelohnt hat. Es ist kaum zu erklären, aber die Übergänge zwischen den einzelnen Stücken wirken derart natürlich - beispielsweise zwischen dem Corigliano und der Beethoven-Sonate - dass anfängliche Zweifel schnell schwinden. Natürlich könnte man theoretisierend anführen, dass die „Fantasia on an ostinato" auf einem Thema aus Beethovens 7. Sinfonie beruht und sowohl die Choralfantasie als auch das „Credo" Stücke für Chor, Orchester und Klavier sind - dennoch gehen die organischen Übergänge über solch akademische Feinheiten hinaus und stellen der in Amerika lebenden Künstlerin ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.
Emotionale Intensität und absolute Überzeugung von ihrem eingeschlagenen Weg waren immer schon die Markenzeichen des Klavierspiels von Hélène Grimaud, was sich am besten in ihren bisherigen Brahms- und Beethoven-Interpretationen widerspiegelte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Abend-Programm 23. April 2004
HG lässt eine klare Lernkurve über die letzten Jahre hinweg erkennen. Vom einstigen Wunderkind (unter vielen) mit Achtungs-Erfolgen ist sie kontinuierlich zu einer sensiblen, dennoch mit eigenem Stil und Ausdruck aufspielenden, den emotionalen Gehalt der Musik auslotenden, und eigene Note hinzufügenden Künstlerin geworden. Auf der vorliegenden Einspielung gefällt mir der sich ergebende Bogen - sowohl musikalisch wie interpretatorisch. Gerade in der Kombination von Bewährtem und weniger Strapaziertem und Neuem liegt die Kraft dieser Einspielung, die für mich ein hervorragendes Abend-Programm darstellt.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen-Power 14. Mai 2004
Wie diese Helene Grimaud in die Tasten haut, das ist schon toll anzuhören. Die Beethoven-Sonate und die Chor-Fantasie haben mir ganz besonders gut gefallen. Nicht wie bei anderen - in der Regel älteren Herren - sondern frisch und beherzt.
Genau das braucht die aktuelle Klassik-Szene !
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön ! 14. Mai 2004
Sehr schöne Musik, auch in der vorliegenden Zusammenstellung. Beethoven ohne falschen Respekt, und mit aktueller Frische vorgetragen. Klanglich einwandfrei eingefangen: Klavier, Orchester und Chor.
Bravo !
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