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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dorian Hunter - 5. Der Griff aus dem Nichts, 1. März 2009
Erster Eindruck: Frankenstein lässt grüßen
Auf einer Party seines Freundes Jeff Parker lernt Dorian Hinter eine Hollywood-Schauspielerin kennen, die kurz darauf mit übermenschlichen Kräften versucht, ihn umzubringen. Dorian, der nachwievor auf der Suche nach seinen dämonischen Brüdern ist, kommt dabei auf die Spur eines Schönheitschirurgen, der nicht nur im Dienste der Medizin steht...
Mit den ersten vier Folgen der dunklen Mystery-Serie "Dorian Hunter" sind dem Zaubermond-Verlag mit Regisseur Marco Göllner wahre Prachtexemplare gelungen. Auch Nummer fünf "Der Griff aus dem Nichts" reiht sich hier nahtlos ein. Das Thema an sich beinhaltet schon eine leise Gesellschaftskritik am Schönheitswahn vieler Hollywood-Diven, doch das spielt sich sehr hintergründig ab. Verpackt ist das Ganze nämlich in eine mitreißende Story, die es nicht wie andere ähnliche Produktionen nötig hat, an allen Ecken und Enden zu knallen. Dorian Hunter schafft es nämlich, wirklich gruselige Stimmung und Schockmomente, mit denen man nicht gerechnet hat, zu erzeugen. Keine Sekunde des 74-Minüters kommt Langeweile auf, der Hörer wird immer weiter in den Kreis des wahnsinnigen Doktors gezogen, und obwohl alles am Anfang recht durchsichtig erscheint, kommt am Ende doch wieder alles überraschend anders. Dorian Hunter ist einfach ein absolutes Highlight in der Hörspielszene, das seinesgleichen sucht.
Jeff Parker, der Freund Dorian Hunter, der in Los Angeles wohnt, wird von Andreas von der Meden gesprochen. Hier stellt er seine enorme Bandbreite einmal mehr unter Beweis und klingt wieder einmal ganz anders als sonst. Katja Brügger spricht Dorothy Malone, die morlustige Schauspielerin, und ist dabei variabel und punktiert in ihrer Aussprache. Marco Göllner, gleichsam Regisseur und Skriptautor der Serie, ist hier als Tom Morton zu hören und kann auch hier auf voller Länge überzeugen. Weiter Sprecher sind unter anderem Michael von Rospatt, Patrick Bach und Utz Richter.
Stampfende Rhythmen, elektronische Klänge, harte Sounds: Die Musik des Hörspiels kann in Sachen Coolness vollkommen mit dem Titelhelden mithalten. Auch die Geräusche wurden gut eingefügt und machen das Geschehen für den Hörer greifbarer. Der Titelsong stammt von Witt der vielen aus der deutschen Musikszene ein Begriff sein dürfte
Von Witt gibt es nun auch eine neue Maxi CD auf der sich neben dem Dorian Hunter Titelsong noch drei weiter Remixe des Hörspielthemas befinden und zusätzlich 5 geschnitte Szenen aus den Folgen 1, 2 und 5. Für Fans der Hörspielserie sicherlich auch nochmal lohnenswert sich die CD zu kaufen.
Großes Lob gebührt auch Mark Freier, der mit der Titelillustration den Nagel auf den Kopf getroffen hat und zum fünften mal ein mysteriöses, ansprechendes Cover gestaltet hat. Im Booklet lässt sich noch ein kleiner, unterhaltsamer Text von Thomas Schmuckert, dem Sprecher des Dorian Hunter, über die Serie finden.
Fazit: Eine mitreißende Story, Sprecher in Hochform und eine geniale musikalische Untermalung. Dorian Hunter gehört auch mit Folge 5 zum besten der Hörspielszene.
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5.0 von 5 Sternen
Dorian Hunter in Bestform!, 19. August 2009
Nachdem Dorian Hunter 5 in den letzten zehn Tagen rauf und runter in meinem CD-Player gelaufen ist, gibt ´s von mir wieder mal einen ganz dicken Daumen nach oben. Diesmal sind es nicht Grusel und Storydichte, die mich besonders begeistert haben, sondern die Gesamtleistung des Sprecherensembles und die Kurzweiligkeit der Geschichte. Egal wie oft ich sie zum Einschlafen höre, sie wird nicht langweilig. Zu weiten Teilen liegt dies an Thomas Schmuckert und Andreas von der Meden, die als Team in dieser Folge wunderbar harmonieren. Die Dialoge sind schlichtweg unterhalsam und wirken im Gegensatz zum Europa-Original ganz und gar nicht gekünstelt. Die übrigen Sprecher leisten ebenfalls saubere Arbeit, allen voran Patrik Bach als Dr. Fuller ("Immer noch die alte Schreckschraube!"). Lediglich Bea Kopyto fand ich in der Rolle von Lorna Blue nicht so ganz überzeugend.
Im Vergleich zur Romanvorlage wurden ein paar Änderungen vorgenommen, die ich persönlich sehr begrüßt habe. Sträubt sich Dorothee Malone im Original noch vehement gegen einen ihr zugedachten Schauspielpartner, der in Wirklichkeit ein Freak und zugleich der Partner von Tim Morten ist, hat man diesen recht unglaubwürdigen Strang auf die passive Rolle von Mortons Kontaktmann reduziert. Auch das affenartige Monster aus der Vorlage wurde gegen Dr. Hopper ausgetauscht, was der Story ebenfalls besser zu Gesicht steht. Zwar konnte nicht jede Schwachstelle der Vorlage ausgemerzt werden, aber insgesamt war ich sehr überrascht, was man aus der durchschnittlichen Geschichte gemacht hat. Der Showdown mit dem Lebenskollektiv ist für meinen Geschmack allerdings zu kurz ausgefallen, und Fullers Ende nicht so ganz eindeutig. Schade, da hätte man noch mehr draus machen können.
Fazit: Tolle Folge mit großem Wiederhöreffekt und großartigen Sprechern!!
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5.0 von 5 Sternen
Genial - Genial - Genial, 5. Juni 2009
Wer die Hörspielserie von Europa aus den 80ger Jahren kennt, der kennt sich schon etwas mit der Geschichte um den Dämonenkiller Hunter aus. Damals wurden aber leider nur 5 Folgen veröffentlicht.
Die seit 2007 neu erscheinende Produktion mit bisher 5 veröffentlichten Folgen wurden an die Neuzeit entsprechend angepasst und man kann sagen: "einfach super umgesetzt".
Wer dazu noch die Folgen von Europa aus den 80gern kennt und dazu noch aus der Zeit der "Neuen Deutschen Welle" stammt und die Lieder von Joachim Witt kennt und liebt, der wird von diesen neuen Hörspielfolgen begeistert sein.
Die Story um Dorian Hunter werden in dieser Hörspielserie perfekt umgesetzt. Die Bewertung mit 5 Sternen gilt daher für alle bisher erschienen 5 Folgen.
Die neuen Folgen "Freaks, ..." müssen aber unbedingt zügiger und gleichmäßiger herauskommen, als so mancher Hörspielkonkurent. Als Vorbild kann man sich z.B. das Gruselkabinett von "titania-medien" mit 8 Hörspielfolgen pro Jahr nehmen.
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