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Griechisches Feuer. Maria Callas und Aristoteles Onassis
 
 
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Griechisches Feuer. Maria Callas und Aristoteles Onassis [Gebundene Ausgabe]

Nicholas Gage , Ulrike Wasel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 573 Seiten
  • Verlag: Blessing (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896671367
  • ISBN-13: 978-3896671363
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 14,9 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nicholas Gage
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Braucht die Welt noch eine Maria-Callas-Biografie? Nicholas Gage bejaht und begründet: zahlreiche Missverständnisse, falsche Informationen und Sagen über die Lebens- und Liebesgeschichte der Diva und insbesondere ihre Beziehung zu dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis müssen noch berichtigt werden. Der Autor konzentriert sich auf das heiße Kapitel der langjährigen Affäre zwischen Diva und Krösus, verspricht Aufklärung und denkt sich für sein Buch einen kitzligen Titel aus: Griechisches Feuer. Maria Callas und Aristoteles Onassis.

Aber Gage verspricht mehr als er halten kann. Der erfahrene Journalist betrieb zwar gründliche Recherchen und sammelte bemerkenswert viel Material über die Sonnen-, insbesondere aber über die Schattenseiten der heißen Story. Allerdings ist seine These, dass Callas in Onassis das Ideal des griechischen Mannes gesehen habe, während Onassis nur interessiert gewesen sei, seine Sammlung prominenter Frauen zu erweitern, nichts Neues. Ebenfalls nicht neu sind Aspekte der Geschichte wie beispielsweise die Abmagerungs-Diät der Diva (mit oder ohne Bandwurm), ihre Minderwertigkeitskomplexe, ihr rasendes Temperament und ihre Bewunderung über die Welt der VIPs. Ganz neu und besonders sensationell ist allerdings die Behauptung, dass Callas und Onassis heimlich ein Kind hatten, welches gleich nach der Geburt starb.

Über die Liebesgeschichte hinaus wird die Karriere und das Familienleben beider Protagonisten sehr ausführlich und genau dargestellt. Diese Detailtreue wird leider dem Buch zum Verhängnis. Gage schweift immer wieder ab, seine Orts- und Personenangaben etwa während der Darstellung der legendären ersten Kreuzfahrt des Paares wirken nervtötend, seine Erklärung der griechischen Sitten ist klischeehaft oberflächlich, die Kommentare über Handlungen und Emotionen der Charaktere oft peinlich, wie die eines Amateur-Psychologen.

Gages Stellungnahme zu wunden Punkten in der modernen griechischen Geschichte (Krieg gegen die Türkei 1919-1922, Bürgerkrieg 1945-1949, Militärdiktatur 1967-1974) wirken teilweise naiv und vom antikommunistischen Glauben des Amerikaners geprägt. Musikalische Aspekte der Vita von Maria Callas werden dagegen nur nebenbei erwähnt; das Fehlen musikalischen Wissens ist offenbar. Auch die Hintergründe des enormen finanziellen Erfolgs des griechischen Reeders werden nicht ausreichend erklärt.

Angesichts solch essenzieller Lücken -- dennoch hat das Buch über 550 Seiten -- muss man davon ausgehen, dass Griechisches Feuer vor allem als amüsanter Lesestoff für den amerikanischen Markt gedacht war. Vielleicht auch deshalb wirken die farbenreichen Beschreibungen etwa von Monte Carlo oder der Agia Sofia wie aus einem Touristenführer für die ganze Familie. Zum Schluss stellt sich nochmals die Frage: Braucht die Welt eine neue Maria-Callas-Biografie? Ja, aber eine andere! --Kleopatra Sofroniou-von Tavel

Kurzbeschreibung

In diesem Buch werden zwei Ikonen des 20. Jahrhunderts lebendig: Maria Callas und Aristoteles Onassis. Ihre Affäre war der Welt nicht verborgen geblieben, aber erst Nicholas Gage deckt die wahre Geschichte dieser Liebe auf. In seiner mustergültig recherchierten und blendend geschriebenen Biographie zeigt er, wie glücklich diese beiden Menschen hätten sein können - und wie unglücklich sie wurden.Als Aristoteles Onassis im Februar 1975 in Athen ein Flugzeug nach Paris besteigt in dem sicheren Gefühl, dass er dort sterben wird, begleiten ihn zwei Frauen: seine Tochter Christina, die sich verzweifelt um ihn sorgt, und seine Ehefrau Jacqueline Kennedy Onassis, die er "e Hira" nennt, die Witwe. Er weiß, dass sie so bald wie möglich wieder in New York sein will, und er ist froh darüber. Nur einen einzigen persönlichen Gegenstand nimmt er mit auf seine letzte Reise - eine kleine rote Kaschmirdecke, die er drei Wochen zuvor zu seinem 71. Geburtstag geschenkt bekam, von Maria Callas, der großen Liebe seines Lebens. Von dem reichsten und gesellschaftlich erfolgreichsten Selfmademan der Welt, dem Tycoon, der jahrzehntelang das Big Business und auch die Schlagzeilen beherrscht hatte, ist kaum mehr etwas zu erahnen. Onassis ist krank, ein gebrochener Mann, seit sein Sohn und Erbe tödlich verunglückte, und auch in finanziellen Dingen hat den Erfolgsverwöhnten das Glück verlassen - seit Jackie Kennedy das Unglück über ihn gebracht hat, wie viele in seiner Umgebung sagen. Seine Heirat mit der berühmtesten Witwe der Welt hatte Onassis auf den Gipfel seiner sozialen Bedeutung katapultiert, hatte seine Geltungssucht befriedigt, sein Prestige und seinen Promi-Wert noch einmal gesteigert. Doch der Preis war sehr hoch, das Erwachen grausam, und, genau genommen, erfolgte es, schon bevor der fatale Bund geschlossen wurde. Er hatte Maria Callas, die Frau, die ihn bedingungslos und leidenschaftlich liebte, mit der er sich so wohl fühlte wie mit keinem anderen Menschen, zutiefst verletzt, sie belogen und betrogen - und verloren. Noch am Tag vor der Hochzeit flehte er sie an, ihn davor zu bewahren. Es war zu spät. Onassis fand sich in einer lieblosen Ehe wieder neben einer kalten Frau, der nichts am Herzen lag außer ihren Kindern und der unerschöpflichen Möglichkeit, wahre Unsummen von Geld auszugeben. Auch Maria Callas stand vor den Trümmern ihres Lebens. Die Primadonna assoluta,die Jahrhundertsopranistin, die mit ihrer Schauspielkunst die Oper revolutionierte, hatte ihre Stimme nicht mehr in der Gewalt, die göttliche Diva, der das Publikum zu Füßen lag, gehörte der Vergangenheit an. Sie war scheu und einsam - der Fernseher musste ihr die Tage, eine Unzahl von Pillen die Nächte erträglich machen. Doch für die Welt - und für Onassis - baute sie eine Fassade der Stärke auf, sie wollte kein Mitleid für ihren unendlichen Schmerz. Ihre Liebe zu "Aristo" war hemmungslos und unverbrüchlich - vom Tag der ersten Leidenschaft bis zum Tag ihres Todes. Vielleicht aber war ihr Stolz, ihr verletzter Stolz, noch größer, denn er hat sie daran gehindert, Onassis zu verzeihen und das Leben mit ihm noch einmal zu versuchen - so sehr er sie auch immer wieder darum bat. Natürlich beschränkt sich Nicholas Gage in seiner wunderbar erzählten Lebens- und Liebesgeschichte dieser beiden Menschen nicht auf ihr trauriges Ende. Wir erfahren hier zum ersten Mal die ganze Wahrheit.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich eine Onassis -Biographie gesucht und nichts vernünftiges gefunden habe. Das Buch erfüllt durchaus diesen Zweck. Es ermöglicht einen interessanten Einblick in das Leben von Onassis und seine Zeit, seine innovativen Wege und seine Skrupellosigkeit, die ihn aber wohl kaum von vergleichbaren Figuren der Gegenwart unterscheidet. Sein auf damalige Verhältnisse zugeschnitztes "Virtual Management" - per Telefon von einer Yacht - sein rastloses Jet Set Leben, sein grenzenloser Machtanspruch, seine Bodenständigkeit und manchmal Rüpelhaftigkeit - man kann sich seiner Persönlichkeit und einer gewissen, wohl auch vom Verfasser beabsichtigten, Sympathie für ihn nicht entziehen, sein Charisma wird greifbar. Die Callas als zweite Hauptfigur wird ebenso präsent. Sie war jedoch für mich nicht kaufrelevant. Wer Gages "Eleni" gelesen hat, mag sich vielleicht wundern, wie dieses Buch zustande kam; stilistisch ist Gage jedoch nach wie vor sicher, das Buch ist kurzweilig, manchmal erinnert es an einen inhaltlichen Querschnitt durch die Yellow-Press meiner Kinheit und Jugend auf Mutters Nachttisch. Gewisse, als recherchiert vorgegebene Phantasieritte von Gage kann man getrost vergessen, sie stören aber auch nicht weiter. Wer nicht nur auf Fakten fixiert ist, ein bisschen Zeitgeist von damals mitbekommen möchte und keine wissenschaftlichen Ansprüche stellt, kann das Buch ruhig kaufen, es ist sein Geld wert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faszination pur 27. Oktober 2007
Format:Taschenbuch
Ich suchte nach einer Biografie, die sowohl Maria Callas als auch Aristoteles Onassis umfasste. Griechisches Feuer ist ein Buch, welches fesselnd, faszinierend und teils erschreckend ist. Detailliert und nachweislich belegt, stellt der Autor viele falsche Überlieferungen aus anderen Biografien klar. Vor allem fand ich die kalkulierte Hochzeit von Jacky Kennedy mit Onassis sehr erschreckend. Ebenfalls überraschend war zu erleben mit welchen Sorgen sich der Jetset trägt und die Kaltblütigkeit von Tina Onassis, die erste Frau des Aristoteles. Die Krönung war die Hochzeit mit Ihrem Schwager, der wegen Mordes an Tinas Schwester in Verdacht stand...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch erzählt zweifellos sehr ausführlich von der Begenung Callas-Onassis und ihrer gemeinsamen Zeit. Gage macht auch glaubhaft, ordentlich recherchiert zu haben und stellt einiges klar und richtig. Gleichzeitig bekommt man - auf sehr angeneheme Weise -etwas griechische Geschichte mit.
Allerdings sind es sehr viele Fakten und oft werden alle Geschenisse aneinander gereiht, ohne wirkliche Gewichtung. So steht alles gleichwertig nebeneinander und vieles ist für die Entwicklung der Geschichte zwischen Callas und Onassis einfach unwichtig.
Die erste gemeinsame Kreuzfahrt wird zum Beispiel minuziös beschrieben: Wir erfahren alles, über jeden Schritt aller Beteiligten, jedes Ausflugsziel, wer als erster von Bord ging, wer sich was angeshen hat, etc. (und auch, warum so manche nicht dabei waren). M.E. hat hier Gages Liebe zu den Fakten und zur peinlichen Genauigkeit die Geschichte der beiden Hauptfiguren oft eher vergraben, als erhellt. Und irgendwann ging es mir auch auf die Nerven, dass er sich selbst so oft erwähnt. Das hat eigentlich in einer Biografie nichts zu suchen. Und als dann auch immer mehr Fotos mit "hier der Autor mit xxx, xxx", auftauchten, habe ich die Geduld verloren.
Wer es also ganz genau und haarklein wissen will, der ist hier wohl richtig.
Wer eher einen Überblick mag, oder Zusammenhänge dargestellt haben möchte, kommt hier wahrscheinlich nicht auf seine Kosten.
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