Abgesehen davon, daß es an manchen Stellen durchaus noch etwas ausführlicher sein dürfte, ist das Buch eine grandiose Einführung in die ornamentale und figürliche Vasenmalerei der griechischen Welt des ersten Jahrtausends v. Chr. Stile, wirtschaftliche Themen, Informationen zu einzelnen Künstlern, Gruppe und Werken, zum Stand des Vasenmalers in der Gesellschaft und vieles mehr werden beschrieben. Leider endet das Buch mit dem Ende des rotfigurigen Stils. Danach folgende Stile wie die Westabhang-Keramik oder die Hadra-Gattung beschreibt Mannack leider nicht. Ebenso vermisst man die etruskische Vasenmalerei, die der griechischen sehr nahe steht, daß sie hier durchaus ihren Platz gehabt hätte.