Ich hab wohl eine andere Fassung des Buches gelesen, denn die positiven Kritiken kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe selten ein schlechteres und kruderes Buch gelesen!
Ich hab mich sehr auf diesen vermeintlich spannenden und undurchsichtigen Thriller gefreut. Aber schon die ersten Seiten offenbarten mir, das ich hier ein sehr merkwürdiges Buch in der Hand halte. Greta liegt hungernd am Strand, York springt einfach so von der Yacht seiner Eltern, sie rotten sich zusammen, wundern sich nicht, in eine feine Villa eingeladen zu werden, wo sie bewirtet werden und York auch noch mit Malutensilien versorgt wird. Der hat nämlich spontan beschlossen, sich als Kunststudent auszugeben. Natürlich ist er ein Naturtalent, wovon er gar nichts wusste. Roland, natürlich Kunsthändler, zieht schon bald komische Seiten auf, was die beiden aber nicht davon abhält, sich genau so blöde weiterzuverhalten wie zuvor. Die Sache mit der unbekannten Frau, der Greta -natürlich- ähnelt, ist ebenso eigenartig und die Auflösung schierer Humbug.
Ein völlig krudes Buch voller Leute, die sich unnatürlich verhalten. Ihre Verhaltensweise ist schier unbegreiflich. Von der Handlung will ich erst gar nicht reden. Es ist ein Kunstbuch, das eine "geheimnisvolle" Stimmung erzeugen will, ohne eine glaubhafte, realitätsnahe Handlung zu erzählen.
Ich wünschte, ich könnte 0 Sterne vergeben! Oder besser noch, ins Minus gehen.