Dieses Buch schafft es, die bewegende Geschichte der jungen Frau Milena, deren Suche nach dem Glück sie aus der slowakischen Provinz ins Amsterdamer Rotlichtviertel führt, einen Abriss der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Auflösung des Ostblockes, den 11. September 2001 und das wirtschaftliche Auf und Ab in der Gartenzwergproduktion so gekonnt zu verweben und dabei so mitreißend, heiter, rasant und pointiert zu erzählen, dass der Leser kaum merkt, auf welch ernüchterndes Ende das Ganze hinsteuert.
Jeder einzelne Exkurs, der hier nur zur Erklärung einzelner Charaktere und ihrer Motivation benutzt wird, verdient es, als eigenes Buch geschrieben zu werden. Die Hauptperson erscheint dabei so lebensnah und sympathisch, dass ich Milena alles, alles Gute in ihrem Leben wünsche und ihr hiermit anbiete, sich jederzeit an mich zu wenden, sollte sie mal Probleme haben. Ich würde mein Möglichstes versuchen!
Die große Frage ist: Warum wurde das Buch noch nicht verfilmt?