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Grenzgang: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 17. Oktober 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 454 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 5 (17. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518461931
  • ISBN-13: 978-3518461938
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 2,9 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.813 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Stephan Thome wurde 1972 in Biedenkopf/Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. Von 2005 bis 2011 arbeitete er in Taipeh als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur modernen Philosophie Chinas. Sein Roman Grenzgang stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2009 und gewann den aspekte Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres. Seit 2011 arbeitet Thome als freier Schriftsteller.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Stephan Thome erweist sich als Meister der Dialogkunst. Er spürt den inneren Widersprüchen und ambivalenten Haltungen seiner Figuren nach, zeigt, wie Menschen die eigenen Grenzen und die der anderen ausloten. Und das Erstaunlichste: Der Autor ist ein Debütant, Grenzgang sein erster Roman. ... Lange hat es in der deutschen Literatur kein derart reifes Debüt gegeben.«
Volker Hage, DER SPIEGEL 17.08.2009



»Die sieben Jahre sind der Takt, in dem erzählt wird, die Grenzgangfeste geben dem Roman seine Form. Dabei geht Stephan Thome nicht chronologisch vor, sondern springt raffiniert zwischen den Zeiten hin und her, so dass die Komplexität seiner Figuren schichtweise freigelegt wird ...«
Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel 16.08.2009



»Selten hat man das schleichende Scheitern im Leben so faszinierend erzählt bekommen wie von Stephan Thome... Die Flucht aus der eigenen Biographie ist ein Lieblingsthema der Literatur. Thome findet dafür eine eigene Tonart, so taufrisch wie die Landschaft des gewählten Schauplatzes.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.08.2009



»In keinem Roman wohnt man so gern wie in diesem. Keiner hat mehr Charme. Der Debütant des Jahres.«
Elmar Krekeler, DIE WELT 16.09.2009



»Stephan Thome schreibt gute und wortkarge Dialoge – hinter den einsilbigen Wortwechseln seiner Romangestalten tun sich riesige Hallräume des Ungesagten auf. Die Roman-Struktur, diese Puzzle- und Stichproben-Technik in Zeitsprüngen, bleibt reizvoll bis zum Schluss, weil sie den Leser mal dümmer, mal klüger sein lässt als die Romanhelden ... Spannend zu lesen ist es immer.«
Sigrid Löffler, RBB 28.09.2009



»Stephan Thome legt eine so unverbrauchte Frische an den Tag, als hätte er das Genre gerade selbst erfunden... Wenn diesem Roman ein unsterbliches Verdienst zukommt, dann ist es der, die Gefühlsbetäubung bundesdeutscher Wohlstandsprofiteure am Beispiel zweier besonders durchschnittlicher und besonders liebenswerter Exemplare dieser Spiezies ohne jede Überheblichkeit anschaulich zu machen.«
Iris Radisch, DIE ZEIT 08.10.2009



»Wie es dem 1972 geborenen Stephan Thome gelingt, die Innenwelt einer Frau auszuleuchten, ist atemberaubend und selten in der Literatur. Ein Glücksfall ... Möge also die Internet-, Kultur- und Club-Bohème der Großstädte vorerste weiter im eigenen Saft schmoren. In der Provinz spielt jetzt die Literatur.«
Philipp Haibach, DIE WELT Kompakt 07.10.2009



»Thome hat ein untrügliches Gespür für die biografischen Reflexe seiner Figuren. Er erfindet Protagonisten, wie sie in Romanen inzwischen sehr selten sind ... Wie aus feinsinniger Beobachtung ohne belletristische Publikationserfahrung stilistisches Können wird, dafür hat Thome eine außergewöhnlich sichere Formel gefunden.«
Astrid Kaminski, Berliner Zeitung 08.10.2009



»Thome schafft wie lange niemand die Verklärung [des] Gewöhnlichen: Er macht durch seine Schilderungen, seine Dialoge und, am meisten, durch seine inneren Monologe das Alltägliche auf eine unaussprechbare, aber sehr fühlbare Lebenswahrheit hin durchsichtig.«
Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag 18.10.2009

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stephan Thome wurde am 23. Juli 1972 in Biedenkopf, Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. 2005 erschien unter dem Titel Die Herausforderung des Fremden: Interkulturelle Hermeneutik und konfuzianisches Denken seine Dissertationsschrift. Zur selben Zeit begann er als DFG-Stipendiat am Institut für Chinesische Literatur und Philosophie der Academia Sinica zu arbeiten, wo er über konfuzianische Philosophie des 20. Jahrhunderts forschte. Bis 2011 betätigte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen in Taipeh und übersetzte unter anderem Chun-chieh Huangs Werk Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung ins Deutsche. Sein Roman Grenzgang gewann 2009 den aspekte-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres und stand – wie auch sein zweiter Roman Fliehkräfte – auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. 2014 wurde Thome von der Akademie der Künste Berlin mit dem Kunstpreis Literatur ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt die Verfilmung des Romans Grenzgang den Grimme-Preis. Seit 2011 lebt und arbeitet Stephan Thome als freier Schriftsteller; derzeit lebt er in Lissabon.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

70 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 7. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Grenzgang ist ein volkstümliches Fest im kleinen Städtchen Bergenstadt, das alle sieben Jahre ausgelassen und übermütig gefeiert wird. Da schlagen die Einwohner schon einmal über die Stränge!
Kerstin Werner ist eine der Mitbürgerinnen in dem kleinen Städtchen. Sie ist 44 Jahre alt, vom Leben enttäuscht und pflegt ihre Mutter, die an Alzheimer leidet. Dazu muss sie sich um ihren pubertierenden Sohn kümmern, der aufmüpfig und renitent nur noch wenig Grund zur Freude bietet. Hier in Bergenstadt hat sie einst im Übermut des Festes ihren Mann gefunden, ein Kind bekommen und lebt nun, längst geschieden, in einem wenig abwechslungsreichen Alltagstrott vor sich hin. Heute ist das Dorf zum Ort des Rückzugs geworden und bedeutet nur noch Resignation für die verlassene Frau, die einst große Pläne mit einem Tanzstudio hegte!
Der zweite Protagonist, Thomas Weidmann, hat seine geplante Universitätslaufbahn nicht erreicht und ist hier in seinem Geburtsort als Gymnasiallehrer gestrandet. Keiner von beiden ist wirklich glücklich und zufrieden mit dem Leben.

Selten liest man so delikat und eindeutig über Enttäuschung, Bitternis und über vergeudete Lebenszeit wie bei dem jungen Stephan Thome, der mit seinem Debütroman Furore macht.
Er kehrt das Innere nach außen und zeigt die Wut, den Hass, den Zorn und den überbordenden Sarkasmus, der Menschen befallen kann, wenn sie sich betrogen und getäuscht fühlen.
Spießig und langweilig ist das Leben hier, und kaum einer erwartet noch große Veränderungen.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lilalu am 7. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Der Roman beginnt gut, da er das "Normale" erzählt. Nichts Außergewöhnliches, nichts vorgeblich Intellektuelles - nein, etwas Normales eben, das jeder schon mal gefühlt hat, das jeder kennt. Das macht der Autor auch gut - er verlässt diese provinzielle Denkweise nicht während des Schreibens - aber gerade das macht den Roman irgendwann quälend und die Figuren allesamt auch nicht sympathischer. Nein, die Protagonisten sind nicht sympathisch, sie bleiben seltsam "äußerlich", man hat immer das Gefühl, ihnen beim Leben nur zuzusehen - echtes Mitgefühl kommt da nicht auf. Eher eine Art der Gereiztheit möchte sich irgendwann zur Mitte des Romans einstellen, denn in diesem Debütwerk stilisieren sich alle Darsteller vornehmlich als "Opfer", und das nervt zunehmend beim Lesen.
Der Autor ist ein Meister der verschachtelten Erzählweise. Da muss man sich erst ein wenig dran gewöhnen, an diese Zeitsprünge, die sich alle um das Volksfest "Grenzgang" ranken, dessen seltsame Regeln und Gebräuche sich auch erst allmählich und nur zum Teil erschließen. Das macht Stephan Thome gut: Er erklärt nicht lange vorab, was es mit diesem Grenzgang, dem Dorf oder den Haupt- und Nebenfiguren auf sich hat, welche Geschichte sie mitbringen oder was sie zuvor alles erlebt haben, nein, er startet einfach mittendrin, nimmt den Leser an die Hand und führt ihn durch die Provinz, in der Gewissheit, dass er schon irgendwann dahinterkommen wird, um was es geht.
Ja, aber: Um was geht es? Das bleibt ein wenig das Geheimnis des Autors. Es geht um banale Dinge, wie sie in jedem Leben vorkommen, aber subjektiv eben immer als etwas "Großes" erlebt werden.
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56 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Stumpf Jochen am 4. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Ein beeindruckendes Debüt des 37-jährigen Autors.
Er nimmt den Leser mit auf einen Grenzgang: Ein dreitägiges Fest, das auf dem historischen Abschreiten der Gemeindegemarkungen des kleinen hessischen Ortes Bergenstadt beruht. Ein Ritual, das nur alle sieben Jahre mit einer Art Volkslauf und ausgelassener, biergeschwängerter Jahrmarktsseligkeit gefeiert wird.

Dieser Zeitrhythmus bildet die Struktur der Handlung: Die Figuren werden über vier Grenzgang-Perioden an den jeweils drei Tagen beobachtet, also über eine Zeitspanne von achtundzwanzig Jahren. So lässt sich einerseits die Stagnation im eintönigen Alltag provinziellen Lebens zeichnen, andererseits der Versuch der Protagonisten, aus diesem auszubrechen und im Festtaumel ihre eigenen Grenzen auszuloten. Es wird daraus ein spannender und packender Bilderbogen des schleichenden Scheiterns unterschiedlicher Lebensentwürfe.
Das wäre vom literarischen Thema her nichts absolut Neues. Aber die Art, wie der Roman montiert ist, wie er durch geschickte Verschränkung von Zeitebenen, durch Rückblenden, Ausblicke und kleine Episoden stets überraschende Einblicke in die biografischen Entwicklungen seiner Figuren gibt, das ließe, wüsste man es nicht anders, auf einen Autor mit langer Schreiberfahrung schließen.

Kerstin Werner, Sport- und Tanzstudentin aus Köln, kommt mit einer leichtlebigen Freundin erstmals zu einem Grenzgangsfest nach Bergenstadt. In der Euphorie des Festes verliebt sie sich in einen angesehenen Anwalt. Baldige Heirat, Kind, junges Familienglück das sich allmählich erschöpft.

Thomas Weidmann flieht einst sein Bergenstadt, studiert in Berlin, strebt eine Unikarriere als Historiker an.
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