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Grenzgang: Roman (suhrkamp taschenbuch) Kindle Edition

3.9 von 5 Sternen 67 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 457 Seiten

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Alle sieben Jahre schreiten die Bewohner von Bergenstadt die alten Grenzen ihres Ortes ab. Drei aufeinanderfolgende Grenzg.nge bilden den Hintergrund dieses Debütromans, der das Leben einer Alleinerziehenden und eines gescheiterten Akademikers in der Provinz eschreibt. Die konträren Stimmen von Matthias Brandt und Nina Hoger verkörpern gut die handelnden Charaktere.« (hr2 Bestenliste Jury)

Kurzbeschreibung

Alle sieben Jahre steht Bergenstadt Kopf: Beim traditionellen »Grenzgang« werden die Grenzen der Gemeinde bekräftigt – und alle anderen in Frage gestellt. Auch für Kerstin und Thomas, die in der kleinstädtischen Provinz hängen geblieben sind, nachdem sich ihre Lebensträume zerschlagen haben: Sie reibt sich auf zwischen pubertierendem Sohn und demenzkranker Mutter, er ist nur deshalb Lehrer, weil die Unikarriere eine Sackgasse war. Aber beide geben sie ihre Suche nach dem Glück nicht auf.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 683 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 457 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (16. November 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006MR6EQ4
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 67 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #63.305 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Stephan Thome wurde 1972 in Biedenkopf/Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. Von 2005 bis 2011 arbeitete er in Taipeh als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur modernen Philosophie Chinas. Sein Roman Grenzgang stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2009 und gewann den aspekte Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres. Seit 2011 arbeitet Thome als freier Schriftsteller.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Stephan Thome ist ein Schriftsteller. Und auch wenn das etwas profan klingt, ich meine das als höchstes Lob. Viele Autoren schreiben gute Geschichten, aber nicht viele schaffen es, einer eigentlich banalen, tagtäglichen Lebenssituation normaler Menschen derart viel abzugewinnen. Dazu noch in einem Stil, der fesselt, begeistert und in der Beschreibung der Charaktere und der Landschaft so viele Facetten aufzeigt, dass man sich selbst als Vielleser verwundert die Augen reibt, wie jemand derart brillant beobachten und verdichten kann, ohne bei jeder Gelegenheit den mahnenden Zeigefinger auszupacken und uns vor diesem und jenem zu warnen oder seine Weltanschauung aufzuzwingen.
Sicherlich kein Buch für jedermann und man sollte bereits eine gewisse literarische Erfahrung mitbringen, wenn man sich auf diesen "Grenzgang" einlässt. Denn der Stil Stephan Thomes fordert den Leser auf mitzudenken und hellwach dabei zu bleiben. Für mich ist dieses Buch ein Glücksgriff und ich bin bereits gespannt auf mehr von diesem Schriftsteller.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Größe der Erzählung "Grenzgang" rührt nicht zuletzt aus dem, was Stephan Thome NICHT erzählt: Er erzählt nicht, wie Kerstin Werner sich mit ihrem Ex-Mann einen brutalen Rosenkrieg liefert, sondern die verhaltene Bitterkeit bei der wöchentlichen "Übergabe" des Sohnes. Er erzählt nicht, wie sie im Swinger-Club Hüllen und Hemmungen fallen lässt, sondern wie sie sich an der Bar bloß an einem Drink festhält. Er erzählt nicht, wie Thomas Weidmann nach seiner gescheiterten Karriere auf den Fenstersims steigt, sondern wie er auf einsamen Spaziergängen wieder nach einer tragfähigen Identität sucht.

Stephan Thome erzählt einfach, und dabei unendlich subtil, über zwei Menschen, die nach Lebensenttäuschungen gelernt haben, vorsichtig zu sein. Kaum je verlässt er die Schwankungsbreite des Alltäglichen. Mit einem Satz: Er erzählt über das Leben. Und zwar so genau und so intim, dass es mir beim Lesen schlicht den Atem verschlagen hat.

Er braucht dazu keinen Krimi-Plot, keine wahnwitzigen Wendungen. Das meiste, das auf diesen 450 Seiten passiert, ist absehbar - und doch so spannend und so facettenreich, wenn es dann wirklich passiert. Wie im echten Leben halt. Es ist kein Buch, das meinen Blick auf die Welt verändert oder auch nur wesentlich bereichert hätte. Es ist eher ein Glück vergleichbar mit dem Betrachten eines Bildes aus der Blüte der niederländischen Malerei: Wie kann einer nur mit Pinsel und Farbe DIESEN Realismus auf die Leinwand bringen? Oder, im Fall von "Grenzgang": Wie schafft es Stephan Thome, allein mit der Kraft des Wortes die Wirklichkeit in und um uns so überwältigend zu evozieren, zu verdichten - und zu verzaubern?
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Format: Gebundene Ausgabe
Grenzgang ist ein volkstümliches Fest im kleinen Städtchen Bergenstadt, das alle sieben Jahre ausgelassen und übermütig gefeiert wird. Da schlagen die Einwohner schon einmal über die Stränge!
Kerstin Werner ist eine der Mitbürgerinnen in dem kleinen Städtchen. Sie ist 44 Jahre alt, vom Leben enttäuscht und pflegt ihre Mutter, die an Alzheimer leidet. Dazu muss sie sich um ihren pubertierenden Sohn kümmern, der aufmüpfig und renitent nur noch wenig Grund zur Freude bietet. Hier in Bergenstadt hat sie einst im Übermut des Festes ihren Mann gefunden, ein Kind bekommen und lebt nun, längst geschieden, in einem wenig abwechslungsreichen Alltagstrott vor sich hin. Heute ist das Dorf zum Ort des Rückzugs geworden und bedeutet nur noch Resignation für die verlassene Frau, die einst große Pläne mit einem Tanzstudio hegte!
Der zweite Protagonist, Thomas Weidmann, hat seine geplante Universitätslaufbahn nicht erreicht und ist hier in seinem Geburtsort als Gymnasiallehrer gestrandet. Keiner von beiden ist wirklich glücklich und zufrieden mit dem Leben.

Selten liest man so delikat und eindeutig über Enttäuschung, Bitternis und über vergeudete Lebenszeit wie bei dem jungen Stephan Thome, der mit seinem Debütroman Furore macht.
Er kehrt das Innere nach außen und zeigt die Wut, den Hass, den Zorn und den überbordenden Sarkasmus, der Menschen befallen kann, wenn sie sich betrogen und getäuscht fühlen.
Spießig und langweilig ist das Leben hier, und kaum einer erwartet noch große Veränderungen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein beeindruckendes Debüt des 37-jährigen Autors.
Er nimmt den Leser mit auf einen Grenzgang: Ein dreitägiges Fest, das auf dem historischen Abschreiten der Gemeindegemarkungen des kleinen hessischen Ortes Bergenstadt beruht. Ein Ritual, das nur alle sieben Jahre mit einer Art Volkslauf und ausgelassener, biergeschwängerter Jahrmarktsseligkeit gefeiert wird.

Dieser Zeitrhythmus bildet die Struktur der Handlung: Die Figuren werden über vier Grenzgang-Perioden an den jeweils drei Tagen beobachtet, also über eine Zeitspanne von achtundzwanzig Jahren. So lässt sich einerseits die Stagnation im eintönigen Alltag provinziellen Lebens zeichnen, andererseits der Versuch der Protagonisten, aus diesem auszubrechen und im Festtaumel ihre eigenen Grenzen auszuloten. Es wird daraus ein spannender und packender Bilderbogen des schleichenden Scheiterns unterschiedlicher Lebensentwürfe.
Das wäre vom literarischen Thema her nichts absolut Neues. Aber die Art, wie der Roman montiert ist, wie er durch geschickte Verschränkung von Zeitebenen, durch Rückblenden, Ausblicke und kleine Episoden stets überraschende Einblicke in die biografischen Entwicklungen seiner Figuren gibt, das ließe, wüsste man es nicht anders, auf einen Autor mit langer Schreiberfahrung schließen.

Kerstin Werner, Sport- und Tanzstudentin aus Köln, kommt mit einer leichtlebigen Freundin erstmals zu einem Grenzgangsfest nach Bergenstadt. In der Euphorie des Festes verliebt sie sich in einen angesehenen Anwalt. Baldige Heirat, Kind, junges Familienglück das sich allmählich erschöpft.

Thomas Weidmann flieht einst sein Bergenstadt, studiert in Berlin, strebt eine Unikarriere als Historiker an.
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