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Grenzenlos kriminell. Die Risiken der EU-Osterweiterung - Was Politiker verschweigen
 
 
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Grenzenlos kriminell. Die Risiken der EU-Osterweiterung - Was Politiker verschweigen [Broschiert]

Udo Ulfkotte
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München; Auflage: 1. Aufl. (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570002004
  • ISBN-13: 978-3570002001
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 272.847 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

literaturtest.de

Zum 1. Mai 2004 wird die EU um zehn neue Mitgliedsstaaten erweitert. Drei Jahre später kommen noch zwei weitere hinzu, Bulgarien und Rumänien. Von den Politikern werden in erster Linie die Chancen der EU-Osterweiterung betont, die augenfälligen Risiken werden gern verschwiegen. Ulfkotte liefert mit Grenzenlos Kriminell eine kenntnisreiche und fundierte Analyse der Gefahren.

Die Fakten sind beunruhigend: Das Wohlstandsgefälle zwischen neuen und alten Mitgliedsstaaten ist beträchtlich, die Sozialsysteme sind oftmals in schlechtem Zustand. Armut und Freizügigkeit könnten zu einer grenzüberschreitenden Kriminalität führen, von deren Ausmaß man sich bisher kein Bild gemacht hat.

In umfangreichen Fallstudien stellt Ulfkotte, nach Herkunftsländern der Täter geordnet, kriminelle Vorlieben und Delikte in den alten EU-Mitgliedsländern dar. Von offizieller Seite gibt es keine vergleichbaren Studien. Irritierend sind auch seine Erkenntnisse zur europäischen Zusammenarbeit in der Verbrechensbekämpfung: Weder in der Gesetzgebung noch in der Strafverfolgung scheint es bisher tragfähige einheitliche Strukturen zu geben.

Das von Ulfkotte aufbereitete Material ist alarmierend. Die schön gefärbten Bilder vom einen großen Europa verblassen. Zu einer intensiven Auseinandersetzung auf politischer wie auf gesellschaftlicher Ebene gibt es keine Alternative. So endet das Buch mit einem Zwölf-Punkte-Programm: Vorschläge des Autors, mit welchen Maßnahmen die Situation zumindest entschärft werden könnte. --Ulrike Künnecke

Pressestimmen

"Udo Ulfkotte gehört zu den wenigen deutschen Journalisten, die sich in Terrorismus - und Geheimdienstfragen wirklich auskennen." (DeutschlandRadio Berlin)
"Bemerkenswert unter den neuen Büchern über die aktuelle Lage ist Udo Ulfkottes Report 'Grenzenlos kriminell', in dem er sich mit den Risiken der Ost-Erweiterung beschäftigt." (Oldenburgische Volkszeitung, 06.02.04)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Dieses Buch beleuchtet eine Seite der Osterweiterung der EU, die von unseren Poltikern in der Regel ausgeblendet wird. Gemeint ist die Kriminalität osteuropäischer Staatsbürger, die nach dem Fall des eisernen Vorhangs (ca. ab 1990) sukzessive in den westeuropäischen Staaten Einzug gehalten hat und die, so der Autor, durch den Wegfall der Grenzkontrollen an Intensität zunehmen wird. Udo Ulfkotte zeigt auf, welchen Umfang diese Kriminalität gegenwärtig bereits hat und welche Gefahren noch auf uns zukommen (können). Das ist nun keineswegs "nur" eine Kriminalität im Millieu (z.B. Prostitution, Menschenhandel, Drogenhandel), die nur relativ wenig Menschen betrifft, sondern das Spektrum reicht von der Kleinkriminalität (z.B. Straßenkriminalität) bis hin zu großen Delikten (z.B. Wirtschaftskriminalität). Es kann jeden treffen (was z.B. diejenigen bereits wissen, deren Auto gestohlen wurde, oder diejenigen, in deren Haus bereits eingebrochen wurde) und deshalb sollte dieses Thema auch jeden interessieren. Udo Ulfkotte will nicht die Menschen in den osteuropäischen Staaten diffamieren, sondern lediglich ein reales Bild einer Wirklichkeit zeichnen, die zugegebenermaßen unangenehm ist, deren Ignorieren aber fatal sein kann. Er zeichnet kein Schwarz-Weiß Bild, sondern beleuchtet diese Kriminalität in seinem Zusammenhang, in seiner ganzen Komplexität. Deshalb gebe ich seinem Buch fünf Sterne und empfehle es uneingeschränkt.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Blauäugige Politiker, überforderte oder korrupte Beamte, skrupellose kriminelle Organisationen - Udo Ulfkotte zeichnet ein düsteres Bild der Europäischen Union. Seit im Mai 2004 zehn osteuropäische Staaten der EU beigetreten sind, fallen Schritt für Schritt die Binnengrenzen. Das birgt zweifellos Chancen, erleichtert international operierenden Verbrecherorganisationen aber auch die Arbeit. Schwarzmalerei? Schon heute macht das organisierte Verbrechen weltweit Gewinne in Höhe von 700 Milliarden Euro. Die Delikte sind vielfältig: Geldwäsche, Prostitution, Drogenhandel, Geldfälschung, Waffenhandel, Schutzgelderpressung, organisierter Raub ... Das Wohlstandsgefälle in Europa, korrupte Strukturen in den Herkunftsländern und mangelnde staatliche Zusammenarbeit führen dazu, dass osteuropäische Banden ihr Operationsgebiet krakenartig auf ganz Europa ausgedehnt haben. Bestsellerautor Ulfkotte hat eine Fülle von Studien ausgewertet und eine Vielzahl von Einzelfällen zusammengetragen. Auch wenn sich seine Zusammenstellung streckenweise liest wie ein Streifzug durch die Sensationspresse: Wir empfehlen sein Buch allen, die sich ein ungeschöntes Bild vom organisierten Verbrechen in Europa machen wollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Böse Nachbarn 9. August 2009
Format:Broschiert
Zusätzlich zu der Flut krimineller Aktivitäten aus Asien und Afrika kommen seit einiger Zeit östlich geprägte Mafiaorganisationen in unser Land.
Udo Ulfkotte beschreibt das einigermaßen anschaulich in seinem Buch, allerdings bestehen seine Beschreibungen von Tatverläufen und sonstiger kriminellen Vorkommnisse aus Einzeltaten und polizeiaktenkundigen Vorkommnissen, die nicht all zu aussagekräftig sind.
Derlei mehr oder weniger schwerkriminelle Aktivitäten östlicher Täterkreise sind nichts mehr, als journalistisch zusammengetragener Nachrichten, die eigentlich wenig über die Hintergründe krimineller Organisationen aussagen.
Ich hätte etwas mehr Insiderwissen erwartet.
Aber alles in allem ein lesenswertes Buch.
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