In vorliegendem Buch habe ich meine eigene bisherige Biografie mit einer fiktiven Zukunft kombiniert. Die Absicht ist, meine ganz feste Überzeugung an der Selbstverantwortung für individuellen Erfolg und Glück im Leben auch anderen Menschen anhand meiner eigenen Lebensgeschichte näher zu bringen.Mein Hauptanliegen ist es aber, den hoffentlich zahlreichen Lesern ein unterhaltsames Buch an die Hand zu geben, sei es für den bevorstehenden Urlaub oder ein verregnetes Wochenende. Es soll zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln und Lachen animieren, indem ich den Leser an den zahlreichen Anekdoten aus meiner knapp 14-jährigen Zeit in verschiedenen Ländern Zentralamerikas und der Karibik teilhaben lasse. Gerade in einer Zeit allgemeiner Schwarzmalerei ist es meines Erachtens ganz besonders wichtig, dass man sich von positiven Geschichten inspirieren und nicht von der scheinbaren Last einer von den Medien gerne prognostizierten düsteren und ausweglos erscheinenden Zukunft erdrücken lässt. Meine Lebensgeschichte soll dem Leser vor Augen führen, dass niemand sich das Recht nehmen lassen sollte, an sich und seine Möglichkeiten im Leben zu glauben. Warum reden sich viele von uns ein, keine eigenen Chancen oder nicht das "Glück" der anderen zu haben? Warum sind wir davon überzeugt, dass es ohne ein hohes Anfangskapital, einen akademischen Titel, einflussreiche Kontakte, das “richtige” Aussehen etc. unmöglich ist, seine ganz individuellen Ziele und Träume tatsächlich zu verwirklichen? Wieso reden wir uns ein, dass wir es aufgrund der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage, einer hohen Arbeitslosigkeit, vermeintlicher Risiken, eines möglichen Scheiterns oder der fehlenden "Genehmigung" unserer Freunde und Familie auf einen Versuch gar nicht erst ankommen lassen sollten? Wenn all diese äußeren Umstände und Gegebenheiten wirklich so ausschlaggebend wären, wie kommt es dann, dass es einigen Menschen dennoch gelingt, Erfolg und Zufriedenheit zu erlangen, obwohl sie die gerade beschriebenen Voraussetzungen ebenfalls nicht alle mitbringen und den gleichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt sind wie wir? Die Antwort ist so einfach wie einleuchtend: Weil es keine wirklichen äußeren Beschränkungen gibt, um unsere Träume zu verwirklichen, sondern nur die inneren Barrieren, die wir selber in unseren Köpfen generieren. Wir müssen wieder lernen, uns von den Dingen zu befreien, die wir nicht ändern können, und uns auf das konzentrieren, worauf wir tatsächlich Einfluss ausüben sollten, müssen und vor allem: wollen.Es gibt auf diesem Planeten absolut niemanden, der nicht über ganz bestimmte individuelle Talente und Fähigkeiten verfügt. Diese zu erkennen und sie aktiv zu nutzen ist nicht nur für jeden von uns machbar, sondern sogar absolut notwendig, um persönlichen Erfolg und das damit verbundene Selbstbewusstsein zu erlangen.Zusammen bilden sie die Schlüssel zu tiefer innerer Zufriedenheit, Liebe und Anerkennung und letztendlich zu dem, was wir gemeinhin als "Glück" bezeichnen.Als Jugendlicher las Max, der Protagonist dieses Buches, in der lokalen Zeitung seiner Heimatstadt den Bericht über eine 62-jährige Bäuerin, die eine 200 Kilogramm schwere Erntemaschine anhob, um ihren darunter eingeklemmten Enkel zu befreien. Zunächst war sie nicht dazu bereit, sich über dieses - von ihr eher zu verdrängen versuchte Ereignis - zu äußern. Als trotzdem ein Journalist es nach tagelangem Drängen schaffte, sie zu interviewen, gestand sie ihm, wie traurig sie ihre unglaubliche Rettungsaktion im Nachhinein gestimmt hatte. Seit dem "Vorfall" - wie sie es nannte -, fragte sie sich, wozu sie sonst noch in ihrem Leben imstande gewesen wäre, wenn sie nur immer so fest an das Gelingen ihrer Vorhaben geglaubt hätte wie im Fall der Befreiung ihres Enkels. In diesem Moment war keine Zeit gewesen, Pro und Kontra abzuwägen, Dritte zu konsultieren oder jemand anderen vorzuschieben. Sie handelte instinktiv und brachte genau das zustande, was durch längere Bedenkzeit mit absoluter Sicherheit von ihr selbst als unmögliches, lächerliches Vorhaben abgetan worden wäre. Mit der Bedeutung, an seine eigenen Möglichkeiten zu glauben, ohne sie gleichzeitig infrage zu stellen, befasst sich der zweite Teil dieses Buches.Bevor es jetzt los geht, möchte ich mich zunächst bei all denjenigen Lesern entschuldigen, die hoffen, nachfolgend von negativen Erlebnissen, Neid oder Schadenfreude zu erfahren. Nicht, dass es auch unschöne Begegnungen gegeben hätte. Aber erstens waren es wenige, und im Nachhinein letztendlich meist sogar ganz wichtige Erfahrungen, aus denen es galt, die richtigen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zu ziehen. Je früher man sie macht im Leben, desto besser. 'Gerade die Steine, über die man beim Gehen stolpert, sind meist die besten Wegweiser', lautet eine alte Weisheit. Nach einer kurzen Besinnung lässt man sie hinter sich und versucht, auf dem Rest des Weges die Augen etwas offener zu halten.Lassen Sie sich nun zunächst von der folgenden Erzählung unterhalten oder vielleicht sogar inspirieren, und glauben Sie daran, dass auch in IHREM Leben alles erreichbar ist, was sich ihre Fantasie vorzustellen in der Lage ist. Es gibt nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen, auch ohne auf das vermeintlich so wichtige Glück angewiesen zu sein. Werden auch Sie zum notorischen Optimisten! Denn nichts ist stärker auf dieser Welt als die Kraft der eigenen Vorstellung. Auch wer in unserer heutigen Zeit den Mut hat, über das Leben und sich selbst zu lachen, wird in diesem Buch mit Sicherheit auf seine Kosten kommen. Es gibt in dieser Welt mehr Menschen mit Hungernach Liebe und Anerkennung, als nach Brot. (Mutter Theresa von Kalkutta)