"Unkontrolliertes Wachstum hat die Menschheit in die Krise geführt. Sie steht an der Grenze ihrer irdischen Existenzmöglichkeiten. Es fehlt eine Welt-Konjunkturpolitik, die neue Gestaltungsmöglichkeiten im wirtschaftlichen, politischen und sozialem Bereich bietet. Noch hat die Menschheit die Chance, durch ein auf die Zukunft bezogenes gemeinsames Handeln aller Nationen die Lebensqualität zu erhalten und eine Gesellschaft im weltweiten Gleichgewicht zu schaffen, die Bestand für Generationen hat." Dennis Meadows beschreibt in seinem Buch "Die Grenzen des Wachstums" einen Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit und stellt in unzähligen Grafiken,Tabellen und Diagrammen die komplexen Zusammenhänge dar.Auch die Gesamtdarstellung des Weltmodells mit seinen 99 Einflußgrößen fehlt hier nicht.Meadows macht in seinem Buch deutlich, welche Auswirkungen exponentieller Wachstum der Weltbevölkerung und der Weltwirtschaft bereits hatten und wie gravierend der daraus enstehende Schaden sein kann, ändert man beispielsweise nichts am Verbrauch von sich nicht regenderierenden Rohstoffen.Aber dies ist nur ein Beispiel von vielen, die der Autor in seinem besorgniserregendem Buch darstellt.In fünf Kapiteln werden die Auswirkungen und Prognosen erläutert: 1.Die Gefahr exponentiellen Wachstums, 2.Die Grenzen exponentiellen Wachstums, 3.Wachstum im Weltsystem, 4.Technologie und die Grenzen des achstums und 5. Der Zustand weltweiten Gleichgewichts. Desweiteren ist eine kritische Würdigung durch den Club of Rome zu finden, sowie ein Anhang mit Literatur- und Quellennachweisen. Knapp 180 Seiten besorgniserregende Informationsfülle, die den Leser schockiert und nachdenklich zurückläßt. Bisweilen ist Meadows Buch zwar anstrengend zu lesen und man braucht seine Zeit, um sich in die tabellarisch oder grafisch dargestellten Sachverhalte einzufinden, doch letztendlich ist es eine Lektüre der wesentlich mehr Beachtung gezollt werden sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)