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Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre-Update: Signal zum Kurswechsel
 
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Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre-Update: Signal zum Kurswechsel [Broschiert]

Donella Meadows , Jorgen Randers , Dennis Meadows
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 1. Dezember 2008 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 350 Seiten
  • Verlag: Hirzel, Stuttgart; Auflage: 3., Auflage (1. Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3777613843
  • ISBN-13: 978-3777613840
  • Originaltitel: Limits to Growth - The 30-Year Update
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 15,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 188.717 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Menschheit kann mehrere Entwicklungswege wählen - bereits 1972 und 1992 haben die Autoren der Grenzen des Wachstums solche Möglichkeiten beschrieben. Dabei setzten sie das systemische Denken in Zukunftsszenarien um.
Ihre Ergebnisse riefen schon damals zum Handeln auf, denn wir verlangen seit den späten 70er-Jahren der Erde so viel ab, dass ihre Tragfähigkeit überschritten ist. In den Szenarien des 30-Jahre-Update mit aktuellen Daten wird deutlich, dass wir den großen Kurswechsel dringend brauchen - eine Wende zur Nachhaltigkeit mit drastischen materiellen und strukturellen Veränderungen.

Über den Autor

Donella H. Meadows, amerikanische Umweltwissenschaftlerin und Autorin, war eine Pionierin der Umwelt- und Sozialanalyse. Die vielseitige Aktivistin führte lange Jahre einen ökologischen Bauernhof, gründete ein Ökodorf und das "Sustainability Institute". Sie starb 2001 im Alter von 59 Jahren.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bitter nötiges Buch 10. September 2007
Format:Broschiert
Vor über einem Jahr habe ich das Buch schon gelesen, aber noch keine Rezension bisher!? Klar, man redet nicht gerne drüber, und liest es auch nicht gern. Bei Bedarf an die Tankstelle fahren, jederzeit in den Urlaub fliegen, der Supermarkt mit vollen Regalen - all das soll irgendwann nicht so weitergehen? Für den, der wachsam ist, hat das Ende des Wachstums schon begonnen: zu Ende gehende Öl- und andere Ressourcen, steigende Lebensmittelpreise durch zunehmende globale Nachfrage und weniger Anbauflächen, Klimawandel, etc.
Das Buch beschreibt nüchtern, sachlich und auch selbstkritisch, wie die vor nunmehr schon 35 Jahren erstmals beschriebenen Grenzen des Wachstums näher kommen - und wieviel Zeit seitdem nicht genutzt worden ist! Etwas umständlich vielleicht, aber mit der nötigen Sorgfalt werden die verschiedenen Szenarien durchgespielt, und die Wahrscheinlichkeiten jeweils werden deutlich. Vorsicht: Das Buch macht keine gute Laune, vielleicht sogar depressiv, denn es führt uns den Wahnsinn unseres Lebens und unserer Lebensform so klar vor Augen. Aber: es sind ihm viele kritische und wache Leser zu wünschen, alleine schon, damit es mehr werden, die diese letztlich schlechte Prognose zu verarbeiten haben. Vielleicht ist es gemeinsam leichter, es auszuhalten, zu sehen, dass es so nicht weitergehen kann, dass man aber auch nicht so ohne weiteres aussteigen kann aus dem System. Wir schwimmen und treiben alle mit!
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Viele von uns spüren, dass es nicht lange mehr weitergehen kann wie bisher; viele beschleicht immer häufiger, schon beim Blick in eine Tageszeitung, die Ahnung drohender ökologischer und ökonomischer Zusammenbrüche. Auf der anderen Seite schwillt das Getöse derer, die ungehemmtes (Wirtschafts-) Wachstum als einzigen Zweck der Gesellschaft und Allheilmittel für alle Probleme propagieren, bedenklich an. In dieser Situation liefert das Buch des amerikanisch-norwegischen Forscherteams in acht Kapiteln und zwei Anhängen die erforderlichen systemwissenschaftlichen Orientierungsgrundlagen, gründlich, sachlich, nüchtern, kritisch, überzeugend. Mit Hilfe eines Computermodells werden verschiedene globale Entwicklungsmöglichkeiten durchgespielt, nachdem ausführlich einige Grundbegriffe sowie Funktionsweise und Grundannahmen des Modells erklärt worden sind. Für die Lektüre sind weder besondere Vorkenntnisse vonnöten (auch nicht die erste Fassung des Buches von 1972), noch wird der Leser unter einem Berg von Daten begraben (ohne indes auf handfeste Fakten verzichten zu müssen). Den Autoren geht es um die Darstellung systemischer Zusammenhänge und wahrscheinlicher globaler Entwicklungen, weniger um quantifizierte Zukunftsprognosen. Aber auch so werden die eingangs erwähnten intuitiven Befürchtungen weitgehend bestätigt: Man erfährt, dass und warum Märkte und Technologien nicht automatisch alles zum Besten regeln können, dass und warum gravierende Zusammenbrüche noch in diesem Jahrhundert wahrscheinlich sind, sofern sie nicht durch eine grundlegende Umstellung der Gesellschaft auf Nachhaltigkeit in allen Bereichen vermieden werden können  und dass dafür voraussichtlich nicht mehr viel Zeit verbleibt, weil die Tragfähigkeit der Erde bereits überschritten ist. Gelänge jedoch rechtzeitig diese Revolution zur Nachhaltigkeit, deren Voraussetzungen und Auswirkungen die Autoren die beiden letzten, von viel Optimismus getragenen Kapitel widmen, dann könnte sogar eine bessere Welt mit einem bescheidenen, aber anhaltenden globalen Wohlstand resultieren.

Eigentlich sollte dieses Buch ein Leitfaden für alle Wirtschaftsführer und Meinungsbildner werden, in den Unterrichtsstoff der Schulen und die Dokumentationssendungen des Fernsehens eingehen, und kein Politiker sollte sich zur Wahl stellen dürfen, ohne seine Lektüre nachgewiesen zu haben. Das ist natürlich ein Traum. So bleibt nur, auf die Verbreitung des Buches an der Basis zu hoffen  als Pflichtlektüre für jeden, der eine menschenwürdige Zukunft Aller für erstrebenswert hält und sich dafür einzusetzen bereit ist.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Dennis Meadows schreibt sein Alterswerk. Seine Modelle sehen die Preissteigerungen des Frühjahrs 2008 in Landwirtschaft, Rohstoffen und im Erdölbereich klar voraus.

Es ist das am meisten unterschätzte und "unterdrückte" wichtigste Buch der 2. Hälfte des ersten Dezeniums in unserem Jahrhundert. Weil es den gegenwärtigen Wachstumsfetisch so fundamental entlarvt, halten viele, auch Grüne das Buch nicht aus.

Es ist so weise und abgeklärt gegenüber dem ersten Bericht des Club of Rome 1972. Dennis Meadows, der Witwer, ist nicht mehr so optimistisch wie noch Anfang der 90iger Jahre beim 2. Update. Das 3. Update bietet nun sechs gut gerechnete Szenarien, wovon 5 mit ziemlichen Kollapsen des globalen Systems, so wie wir es heute kennen, noch im 21. Jahrhundert enden.

Der Klimawandel ist bei weitem nicht das bedeutendste Problem, eher sind es die fehlenden Finanzmittel (= Ressourcen) für die notwendigen nachhaltigen Investitionen in die Begrenzung des Bevölkerungswachstums, der Aufbau der alternativen Energien und der neuen nachhaltigen Industrieproduktion.

Es ist offenbar derzeit so tabu über das kommende quantitative Wachstumsende zu sprechen, dass nicht einmal Die Grünen es wagen, das Buch in den Vordergrund zu stellen. Die zeitungsschreibende und wählende Spaßgeneration glaubt, für ihre Unterhaltung wird immer gesorgt sein. Der Wandel ist für die meisten immer undenkbar, bevor er passiert.

Investieren in die Zukunft, Dennis Meadows hilft uns festzustellen, was richtig und nachhaltig ist.
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Der Irrtum geht weiter - nichts gelernt
Wie schon verschiedentlich gezeigt wurde, war "Grenzen des Wachstums" primär ein grosser Irrtum, wissenschaftlich unhaltbar, der mit grossen Erfolg gehyped wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2010 von et
Dieses Buch sollte man gelesen haben
Dieses Buch sollte eigentlich eine Pflichtlektüre sein. Es beschreibt, wie die Erde von uns nachhaltig genutzt werden kann und auch hätte genutzt werden können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von Tina
Das wird uns alle betreffen
Mit wissenschaftlicher Nüchternheit beschreiben die Autoren, dass die Menschheit die Grenzen nachhaltig möglichen Ressourcenverbrauchs bereits weit überschritten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von Christoph Gerstberger
Das Ende naht und wir akzeptieren
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Veröffentlicht am 10. Dezember 2009 von faustino888
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Kein Buch, welches schnell mal gelesen wird. Die Fakten und Simulationen lösen im ersten Moment Erschütterung aus. Lesen Sie weiter...
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Pflichtlektüre
Dieses Buch erläutert sachlich nüchtern Computermodelle für Zukunftsszenarien der Welt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2009 von Michael Hoppe
Ökoradikal? Nein, wichtiger und notwendiger denn je!
Was ist dieses Buch nicht? Es ist erstens kein Aufruf, zu einer vorindustriellen "naturnahen" Agargesellschaft zurückzukehren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2009 von Avariel
Sehr wichtige Fortsetzung der Reihe
Zum Thema der Entwicklung der Welt habe ich schon einige Bücher gelesen, unter anderem den unmittelbaren Vorgänger, die "Neuen Grenzen des Wachstums". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2009 von dirtsc
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