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Greif
 
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Greif

Jonathan LaPaglia , Larry Drake , Andrew Prowse    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jonathan LaPaglia, Larry Drake, Amber Benson
  • Regisseur(e): Andrew Prowse
  • Komponist: John Dickson
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Rough Trade Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 29. Januar 2010
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002US70SK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.666 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Vor langer, langer Zeit: Zwischen den beiden Königreichen Delphi und Lockland herrscht ein seit Jahrhunderten andauernder Krieg. Kurz vor dem endgültigen Niedergang, beschließt der König von Lockland zu einer letzten Waffe zu greifen. Er lässt seinen Hexenmeister Armand in einer geheimen Zeremonie das Ur-Biest, den Greif, aus seinem Kerker befreien. Doch nachdem der gewaltige Greif Delphis Armeen stark dezimiert hat, wendet sich der Zauber auch gegen Locklands Streitmacht - denn der Blutdurst des Greif ist unersättlich. Nur das magische Drakonische Schwert, vermag das Untier zu stoppen.

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Kundenrezensionen

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Greif" ist ein für den US-Sender Sci-Fi Channel (mittlerweile SyFy) produzierter TV-Film aus dem Jahr 2007. Das Konzept des Films setzt auf einen einfachen, geradlinigen Plot, der in einer sehr klassischen High Fantasy-Welt angesiedelt ist, das titelgebende Monster, das vollständig am Computer generiert wurde und eine Hand voll TV-Stars, die vor allem in Genre-Produktionen auf sich aufmerksam gemacht haben. In die Rolle der kampferprobten Prinzessin Amelia schlüpfte Amber Benson, die sich als Willows Langzeit-Freundin Tara McClay in der Serie "Buffy" in die Herzen der Genre-Fans gespielt hat. Prinz Seth wird von Jonathan LaPaglia verkörpert, den das US-Publikum dank seiner Gastrollen in zahlreichen beliebten Primetime-Serien kennt. Natürlich bahnt sich zwischen diesen beiden Blutsfeinden im Verlauf des Films eine zarte Romanze an und Amelia und Seth tun sich zusammen, um den übermächtigen Feind zu besiegen. Auch wenn es schön ist, beide Gesichter einmal in ganz anderen Rollen als sonst üblich zu sehen, gelingt es auch Benson und LaPaglia leider nicht, den arg schwachen Plot zu retten. Der ist aus so klischeebeladenen Versatzstücken zusammengeschustert, dass er noch nicht mal ein Mindestmaß an Mittelmäßigkeit erreicht.

Nun gibt es zwar auch Kinoproduktionen, die nicht wirklich innovativere Storys erzählen, die haben aber in der Regel noch den Vorteil nett anzuschauender Special Effects. Die Tricktechnik in "Greif" ist jedoch leider ebenfalls ziemlich unterirdisch. Das ach so schreckliche Monster, das ab und an durch den Bildschirm flattert, sieht aus wie ein animiertes Ölgemälde und passt überhaupt nicht zu den Schauspielern und der Umgebung. Diese wirklich miserable Darstellung in Kombination mit der uninspirierten, vorhersehbaren und über weite Strecken langweilige Handlung sorgt dafür, dass sich einem beim Anschauen die Zehennägel aufrollen.

"Greif" ist ein Fantasy-Film zum Abgewöhnen. Das Anschauen rechtfertigt allenfalls, wenn man ein Hardcore-Fan von einem der Schauspieler ist. Alle anderen: Hände weg!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Cengco
Wer einen Fantasy-Blockbuster ala "Der Herr der Ringe" erwartet, ist mit dem Film schlecht bedient. Das erkennt man schon an der Tatsache, dass es sich nicht um einen Kinofilm, sondern wohl um eine TV-Produktion handelt.
Da ein entsprechend geringeres Budget zur Verfügung stand, leidet der Film an den schlechten Special-Effects. Vor allem der computeranimierte Greif ist recht unrealistisch dargestellt worden. Die Burg der Locklands ist authentisch mittelalterlich, doch der kleine Innenhof mit weissen, relativ glatten Wänden und Glasfenstern passt nicht so recht dazu.
Die Story ist zwar nicht sonderlich originell, aber auch nicht schlecht. Sie enthält alles, was eine Fantasy-Geschichte ausmacht: Rivalisierende Könige und Armeen, Magier/Hexen, ein gefährliches Fabelwesen/Monster, mystische Orte, ein magisches Artefakt und letztendlich eine Gruppe Helden.
Die Gruppe, die sich aus Kämpfern, einem Prinzen und einer Prinzessin der beiden rivalisierenden Völker zusammensetzt, begibt sich auf die Suche nach den zwei Teilen eines magischen Artefakts. Mit der damit zusammengesetzten Dragonlance wollen sie den Greif und den bösen Magier, der durch zwei Hexen unterstützt wird, besiegen. Dabei müssen nicht nur gefährliche Abenteuer, sondern auch Reibereien zwischen den Charakteren überwunden werden.
Die Schauspieler sind grösstenteils unbekannt, aber erfüllen ihre Aufgabe, ohne den Film ins Lächerliche zu ziehen, wie es bei Fantasy-Billigproduktionen öfters der Fall ist.
Für die Effekte würde ich nur einen Stern vergeben, aber für die Story gebe ich drei Sterne, denn u.a. mit "Dragon - Die Drachentöter" habe ich schon viel schlechtere Low-Budget-Movies gesehen.
Da es sich um keinen Kinofilm handelt, ist der momentane Preis von 16,99 Euro viel zu hoch angesetzt. Man bekommt die DVD bei anderen Anbietern wesentlich günstiger.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ben M
Dass die für den Sci-Fi-Channel gedrehten Filme nichts weiter sind als hanebüchene Grütze, wussten wir zwar schon lange, nichtsdestotrotz hat man bei "Greif" (bzw. "Attack of the Gryphon") das Gefühl, es sei das i-Tüpfelchen, der endgültige Zerfall des Filmes. Gedreht irgendwo in Osteuropa mit ein paar Statisten in lächerlichen Kostümen und ein paar relativ unbekannten Gesichtern aus US-Serien hat dieser Film buchstäblich alles, was ein Film braucht, um ihn schlecht zu machen: Nicht einmal das Setting wirkt charismatisch, sondern belanglos, genau wie die Geschichte, bei der nahezu dreist aus sämtlichen erfolgreichen Fantasy-Spektakeln geklaut wurde. Die ausgelutschte Geschichte "Zwei Königreiche sind verfeindet und der Königssohn aus dem einen und die Königstochter aus dem anderen versuchen's geradezubiegen, aber der böse Zauberer kommt ihnen in die Quere" ist von vorne bis hinten vorhersehbar und dadurch langatmig, die Kampfsequenzen amateurhaft, die Schauspielerei miserabel. Jonathan LaPaglia ist dabei noch am erträglichsten, Amber Benson (einigen bekannt aus "Buffy") wirkt so steif und emotional tot, dass es wirklich ein Grauen ist, ihr zuzusehen; abgesehen davon, dass die furchtbare Kostümierung und das ungeschminkte Gesicht sie auch noch sehr unattraktiv machen. Am Schlimmsten sind der Zauberer und seine beiden Latex-Hexen, deren Funktion wohl einzig und allein darin besteht, pubertierende Jungs vor der Glotze zu halten, weil sie im Gegensatz zu den übrigen Damen Dekolleté zeigen.

Aber unübertroffen grottig sind vor allem die "Spezialeffekte" - der Greif selbst sieht - unübertrieben! - aus, als wäre er in Mario Paint oder Malen nach Zahlen erschaffen worden; der Speer, den der Prinz finden muss, ist aus billigem Plastik, und dann gibt es noch eine "Steinstatue", die zu Leben erwacht und bei der man auf den ersten Blick erkennt, dass sich ein schlecht geschminkter Schauspieler dahinter verbirgt.

Nun die Frage aller Fragen: Warum habe ich mir das angetan? Nun, ein paar Szenen waren so schlecht, dass man herzlich lachen konnte, und Trash-Freunde werden größtenteils wohl Spaß an "Greif" haben - leider ist der Großteil des Filmes einfach nur langweilig und erregt daher definitiv mehr Ärgernis als Unterhaltung. Vom Kauf der DVD ist selbstverständlich abzuraten; wenn der Film mal im Fernsehen kommt und man wirklich nichts Besseres zu tun hat und zwei unterirdisch schlechte Filmstunden erleben will, ist man hier richtig. Er reiht sich nahtlos neben Filme wie "Sumuru - Schiffbruch auf dem Planet der Frauen", "Spiders" und "Raging Sharks" ein - übrigens alles Filme mit der No-name-Schauspielerin Simona Levin, die hat wohl ein Händchen für Filme, die das pure Zuschauergrauen verkörpern.
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