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Greenomics. Wie der grüne Lifestyle Märkte und Konsumenten verändert [Gebundene Ausgabe]

Eike Wenzel , Anja Kirig , Christian Rauch
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. März 2008
Aus Müslis von gestern werden hippe Lifestyle-Marktführer von morgen. Biofood und iPod, gutes Gewissen und Lebensstil-Avantgarde: LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability), der grüne Lebensstil, gewinnt immer mehr Einfluss. Öko sein, ist sogar sexy George Clooney und Angelina Jolie machen s vor und mehr als 30% der Bevölkerung in den USA und Nordeuropa zählen dazu. Die Konsumkultur der nächsten Jahre wird geprägt sein von Menschen, die mit gutem Gewissen gesund und genussvoll leben wollen Ökologie wird zum Wachstumstreiber auf den globalen Märkten. Welche Auswirkungen hat der Trend zu Greenomics auf unsere Wirtschaft? In der Lebensmittelbranche sind Produkte, die Gesundheit, Genuss, Ökologie und Nachhaltigkeit versprechen, längst erfolgreich. Doch der grüne Trend beginnt sich auf andere Branchen auszubreiten: Kleidung, Wohnen, Hightech und Reisen werden Teil der Greenomics. Und wie verändert der LOHAS-Trend Schlüsselmärkte wie Tourismus, Handel und natürlich Gesundheit? Welch
eBereiche werden davon profitieren und wo liegen die Wachstumsmärkte? Das Trendbuch gibt Antworten auf viele spannende Fragen zur grünen Wirtschaft von morgen.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
  • Verlag: Redline Wirtschaftsverlag; Auflage: 1 (1. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3636015567
  • ISBN-13: 978-3636015563
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 370.041 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Dr. Eike Wenzel ist Trend- und Zukunftsforscher sowie leitender Redakteur des Zukunftsletters und Mitglied der Geschäftsleitung im Zukunftsinstitut von Matthias Horx. Anja Kirig ist Redakteurin und freie Journalistin, u.a. für die Frankfurter Rundschau. Als Autorin schrieb sie für die Studien Green Markets , Gesundheitstrend 2010 und Lifestyle Report . Christian Rauch ist Projektmanager im Zukunftsinstitut. Zuvor war er für die Trendforschung der Dresdner Bank tätig sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Greenomics 26. Januar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Konsum und nachhaltige Lebensführung sind kein Widerspruch. So sehen es zumindest diejenigen, die meinen, so genannte Lohas, die Anhänger eines 'Lifestyle of Health and Sustainability' als abgrenzbare Zielgruppe identifiziert zu haben. Diese angeblich konsumfreudige Bevölkerungsgruppe legt großen Wert auf nachhaltige, ökologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte. Dass deren Konsumgewohnheiten sich längst nicht nur auf Bio-Lebensmittel beschränken, weisen die Autoren des Buches 'Greenomics' nach. Die Zukunftsforscher Eike Wenzel und Christian Rauch und die Journalistin Anja Kirig zeigen, wie nachhaltig ausgerichtete Konsumenten schon heute die Wirtschaft umgestalten.

Betroffen sind laut den Autoren die Branchen Lebensmittel, Mode und Freizeit, Mobilität, Bauen und Wohnen und nicht zuletzt die Geldanlage. Unternehmen, die auf diese erhöhten ökologischen und sozialen Ansprüche eingehen, gehört den Autoren zufolge die Zukunft. Unter anderem, weil dieser 'öko-soziale Mehrwert' in gesättigten Märkten zum entscheidenden Kaufargument werde. 'Die Lohas sind ein zentraler Faktor in der Ökonomie von morgen', heißt es in dem Buch, das solche Feststellungen mit Zahlen von heute garniert. Etwa mit der Feststellung, dass das Marktpotential der 'green economy' sich in den Vereinigten Staaten schon 2010 auf 424 Milliarden Dollar belaufen dürfte. Und dabei allein zur Hälfte auf nachhaltige Geldanlagen. Wobei ECOreporter.de-Leser wissen, dass als nachhaltig in den USA fast jede Branche jenseits von Alkohol, Nikotin und Prostitution gilt. Ansonsten jedoch ein interessantes Buch für alle, die sich gerne an der gemütlichen Spitze eines beginnenden Mainstreams bewegen. Wer allerdings schon in den neunziger Jahren im Biolädchen eingekauft hat, der wird sich die Augen reiben, was unter dem Etikett Lohas plötzlich alles an Ideen recycelt wird. Und zu fragen ist auch, ob man Trends noch anders erfassen könnte als in 'Zielgruppen'.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Economy goes green 16. September 2008
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Zukunft der Wirtschaft ist grün. Und, noch besser: Sie ist schön. Das behaupten drei Autoren, die es eigentlich wissen müssen, denn sie arbeiten am bekannten Zukunftsinstitut von Matthias Horx in Kelkheim. Umweltverträglichkeit und ästhetisches Design sind ihnen zufolge die beiden Produkteigenschaften, die im 21. Jahrhundert Erfolg versprechen. Warum diese Vision schon sehr bald Realität werden soll, erklären die Trendforscher, wie man es von ihnen erwartet: mit einer Fülle an neuen, superhip klingenden Marketingbegriffen. Das kann bisweilen nerven, aber trotz des Wortgeklingels entsteht ein recht klares Bild, in welche Richtung sich bestimmte Branchen entwickeln könnten. Bei den gesammelten Geschäftsideen, mehrheitlich im Hochpreis-Segment angesiedelt, hat man tatsächlich das Gefühl, dass sie funktionieren könnten. Oft zwar nur in einem Nischenmarkt, aber auch die sollen ja sehr im Trend liegen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Unternehmern und Managern, die ihr Geschäft ökologisch aufbauen oder umgestalten wollen ' auch aus ökonomischen Überlegungen.
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2.0 von 5 Sternen Leider immer noch Nische 1. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Autoren des 2008 veröffentlichten Buches formulieren Thesen und beschreiben einen Wandel, der noch heute ein Nischendasein führt. Die Finanzkrise im gleichen Jahr hat die erforderliche Veränderung ausgebremst. Die im Vorwort und in den vielen, lobenswerten Berichten herbeigeredete Zeitenwende beschreibt eine Vision. Diese ist von der Realität soweit entfernt wie eine Diktatur von einer Demokratie. Der ressourcenverbrauchende Lebensstil verharrt nach wie vor auf einem zu hohen Niveau. Noch zu viele nachhaltige Lebensmodelle müssen mit der Lupe gesucht werden. Die Wachstumsraten des Verkehrs (Geländewagen, Luft- und Schiffsverkehr, hier die Containertransporte sowie steigende Zahl von Kreuzfahrten) konterkarieren die in diesem Buch beschriebene postmaterielle Lebensweise. Ebenso entwickelt sich die noch zunehmende Vermarktung der Alpen, hin zu einem gigantischen Freizeit- und Unterhaltungspark, in die gegenteilige Richtung. Nicht zuletzt der Erfolg der Abwrackprämie 2009 offenbarte ein Gedankengut, das von Neoökologie, Slow-Citys und Downshifting sehr weit entfernt ist. Die Lebensmittelverschwendung und - spekulation, offenbaren, ebenso wie die Debatte um den Umbau der Energieversorgung, die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Es bleibt die Hoffnung, dass viele Stellschrauben gedreht werden müssen, um eine Verhaltenswende zu erreichen.
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