Ben Stiller dreht ja sonst richtige Blockbuster. Belanglose Kinderfilme, schrille Komödien für die breite Masse. Und das hier ist ganz anders. Das wird zu großen Enttäuschungen führen - vor allem bei jenen die sich einen typischen "Ben Stiller Film" erwarten.
Greenberg ist ein Loser. Die Welt die ihn umgibt versteht er nicht und er mag sie auch nicht sonderlich.
Sein Konzept: Er entzieht sich ihr. Karriere, Kinder, Familie...diesen Weg, den alle gehen, geht er nicht. Er steht verloren auf einer Party seiner alten Freunde, alle haben Kinder bekommen und/oder Karriere gemacht. Er ist ein Left-Over, ein Übriggebliebener, der nicht dazugehört. Das hat er sich so ausgesucht, sagt er. Glaubt man ihm das? Oder ist das eine Schutzbehauptung?
Ein leiser, stiller, eigentlich trauriger Film über das Erwachsen und Älter werden, Scheitern, gesellschaftliche Zwänge und die Liebe. Mir hat er gefallen!
L.A. diese seltsame Stadt wurde dabei fantastisch in Szene gesetzt - ich wollte gleich rüberfliegen.