Georgia ist Reiseleiterin in Griechenland in Ermangelung eines "wirklichen" Jobs. Dementsprechend geht sie auch äußerst gefrustet an ihre Rundfahrten heran und erhält nur schlechte Bewertungen... bis, ja bis sie eines Tages mal wieder die (gefühlt hundertste) Gruppe von gleichen Touristen bekommt und dabei nicht nur die üblichen Verdächtigen (aka vergnügungssüchtige und geschichts-uninteressierte Leute) erhält, sondern auch Erv dabei ist. Erv, gespielt vom großartigen Richard Dreyfus, ist ein ehemaliger Eiscremetester, der sich mit der Rundfahrt einen Traum erfüllt und dabei seine gute Laune versprüht. Unter anderem erhält auch Georgia einige sehr gute Tipps von ihm, die die Tour schließlich zu einem witzigen, einfühlsamen und zugleich romantischen Trip für alle Beteiligten machen.
Nach "My Big Fat Greek Wedding" habe ich eigentlich keinen so guten Film mehr erwartet. Aber ich gebe ehrlich zu, dass ich "My Big Fat Greek Summer" (im Original heißt er "My Life in Ruins", ein Wortspiel zwischen den Ruinen Griechenlands und Georgias gefühltem Ruin in ihrem Leben) genauso mitreißend und liebenswert finde, wie Nia Vardalos' ersten Film.
Er lebt von den großartigen Schauspielern, die ihren Figuren Leben einhauchen und sie zu mehr als Stereotypen machen. Die Romantik kommt nicht zu kurz und sorgt für einige amüsante Episoden.
Unbedingte Kaufempfehlung für schöne Abende und träumerische Nächte!