Produktinformation
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Der Schwerpunkt des Albums liegt auf den frhen Solowerken des gebrtigen Kanadiers. Von Everybody Knows This Is Nowhere (ï69), After The Gold Rush (ï70) und Harvest (ï72) sind jeweils drei Kompositionen vertreten, darunter so unsterbliche Hits wie "Cinnamon Girl", "Only Love Can Break Your Heart" und "The Needle And The Damage Done". Ebenfalls Beachtung finden die Sptsiebziger-Nummern "Like A Hurricane", "Comes A Time" und "Hey Hey, My My (Into The Black)", wohingegen der Rest von Youngs Karriere lediglich von dem unverzichtbaren "Rockinï In The Free World" (ï89) und "Harvest Moon" (ï92) abgedeckt wird. Abgerundet wird die CD von Neils fr Crosby, Stills, Nash & Young geschriebenen Liedern "Helpless" und "Ohio".
Wer noch keine Young-Scheiben in der Sammlung stehen hat, sollte die normale CD-Version kaufen, eingefleischte Fans knnen sich diese Doppel-Disc-Variante zulegen, die als Bonus einen warmen DVD-Stereo-Remix aller 16 Songs enthlt. -- Michael Rensen
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Der einzige Grund diese Zusammenstellung zu kaufen ist der stark verbesserte Klang. Wie auf Neil Young's Homepage erklärt, wurden alle Titel optimal überspielt und dabei im Gegensatz zu vielen anderen "Best of" CDs nicht aufgepeppt und verschlimmbessert. Der Klang ist in der Tat besser als je zuvor.
Auf der Zusatz-DVD der limitierten CD-Ausgabe ist die gleiche Musik in hochauflösendem 24Bit/96kHz-Stereoklang (kein "Remix" wie in der Amazon-Beschreibung angegeben), was sich besonders für Besitzer hochwertiger DVD-Player lohnt. Es sind als Bonus 2 Videoclips drauf.
Diese "Greatest Hits"-Scheibe richtet sich also neben Neil Young Neueinsteigern vor allem an Fans mit audiophilen Ansprüchen und wird diesen auch gerecht.
Sicherlich, und da liegt eigentlich der Kritikpunkt einer Best-Of-Komposition, dass das Gesamtkonzept der einzelnen Platten"epochen" verloren geht, jedoch sind alle Neil Young Songs auf dieser Platte so dicht, dass sie dieses Manko kompensieren können und bleiben wir doch mal ehrlich, wer hat nicht über ein Best-Of-Album zu seinem "Sucht"interpreten gefunden -ist der Kommerzgedanke im Zusammenhang mit BEST-OF nicht opportun? Meine Prognose ist die, dass, wenn sich jemand als Neueinsteiger (diese CD ist eine gelungene, wenn auch nicht komplette retroperspektivische Betrachtung der Highs von NY, die 80ger wurden zwar weggelassen, aber das waren eher die Downs von NY) diese CD kauft, keine anderen NY-CDs besitzt, dann wird diese alle Bedürfnisse der Komplettheit wecken..Auch ich hab sie mir trotz Komplettheit aller anderen gekauft, weil mein Car-CD-Shuffle leider nicht 20 CDs schluckt - Für alle anderen Genießer nur dieser Kauf-CD wünsche ich viele schöne gemeinsame Kaminabende mit gutem Wein (nicht nur Janis Joplin hat mit ihrem Albun Pearl "partnerschaftsreparierende" Wirkung).
Ach ja, da war noch.. ja der Sound - Neu Digital Remastered - nie klang Neil Young frischer und gegenwärtiger - und der Sound der DVD setzt noch oben eins drauf mit 24BIT/96kHz-Dolby-Stereo-Technik -und das DVD-Bild - gut!? - Naja man schaut den original Vinyl-LPs beim Rundendrehen zu in einem nostalgischem Plattenspieler...
Noch ein paar Anmerkungen zur Klangqualität: Im Vergleich zur CD-Veröffentlichung von „The Decade" ist der Zugewinn an Klangqualität schon deutlich spürbar. Vor allem im Bassbereich klingt die neue CD deutlich voller und wärmer. Im Vergleich zur remasterten Version von „Déjà Vu" ist der Zugewinn beim Stück „Helpless" aber nicht mehr allzu groß (aber immer noch vorhanden).
Neben dem nochmals besseren Klang bietet die DVD auch noch zwei Musik-Videos zu „Rockin' In The Free World" und „Harvest Moon" sowie zu jedem Song einige recht schöne Fotos aus der jeweiligen Zeit. Auch die Songtext sind so abrufbar. Aber die Navigation der DVD ist etwas umständlich, so dass man die Sachen nicht gleich auf Anhieb findet.
Jetzt kann man nur noch hoffen, dass vielleicht bald eine 3- oder 4-CD-Box in gleicher klanglicher Qualität folgt, bei der dann die Songauswahl auch erweiterten Ansprüchen gerecht wird. Bezüglich der Songauswahl bietet „The Decade" nach wie vor einen sehr guten Querschnitt der ersten zehn Jahre seines Schaffens.
Für den Klang gibt es fünf Sterne. Für die Songauswahl leider keine fünf aufgrund des Fehlens von „Cortez The Killer" und dem, na ja, nicht meinen Geschmack treffenden „Hey Hey My My". Insgesamt vier Sterne, da es keine Zwischenwertungen gibt.
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