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88 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zur Allgemeinbildung empfohlen, für Fans überflüssig !, 14. März 2004
Fans brauchen dieses Album nicht! Alle Songs sind sowieso auf ihren 5 Alben vorhanden, also nichts neues. Universal hat ein paar Singles genommen und diese etwas lieblos auf eine Platte geklatscht, das ganze anscheinend auch noch ohne die Genehmigung von Axl Rose, der sich wohl um die Veröffentlichung seines Meisterwerkes "Chinese Democracy" sorgt,an dem er ja schließlich seit gut 11 Jahren arbeitet!Für jemanden der die Zeit der Gunners verpasst hat, sich aber für die größte Band der späten 80er bzw. frühen 90er interessiert, ist die Platte bestimmt ein ganz netter Einstieg. 1 Mit dem destruktiven, energiegeladenen, kreischenden "Welcome to the Jungle" geht es gleich ziemlich heavy los. Einfach ein absolutes Highlight der Rockgeschichte. (AFD) 2 "Sweet Child o` Mine" zeigt die softere Seite der Band; Großartige Lyrics gepaart mit gefühlvollen Gitarrenriffs... Ein absoluter Welthit 1987..(AFD) 3 Wenn man "Patience" einmal live gehört hat, fühlt man sich sehr ergriffen und bewegt. Dieser ruhige "acoustic guitar" Song erntet i.d.R die größten Begeisterungsstürme auf jedem Gunners Konzert. Man stelle sich 100000 Leute vor, die ergriffen und leise dem Song zuhören und hinterher 10 Minuten lang schreien und klatschen, obwohl man noch lange nicht bei der Zugabe ist. (Lies) 4 Was kann man zu Paradise City noch sagen ? Die Zugabe auf jedem Konzert, die vom Zuschauer das letzte Quäntchen Energie abverlangt. GNR sind in diesem Song "konzentriert". Der ruhige Anfang, die tollen Lyrics, die ursprüngliche Wildheit, Schnelligkeit und Agressivität... (AFD) 5 Die Version der Gunners von "Knockin on Heaven`s Door" ist wohl den meisten viel geläufiger als das Original von Bob Dylan. Auch heute noch ein Welthit! Der Einfluss der Gunners ist auch in den, in schöner Regelmäßigkeit erscheinenden, neuen Coverversionen zu hören. Zuletzt ist Axl jedoch dazu übergegangen live eine "a little bit more to the original" Version zu spielen. (UYI 2) 6 "Civil War": Für viele Fans der größte und beste Song der Gunners. "I don`t need your civil war, it feeds the rich while it buries the poor" Durch Krieg und Terror ist der überlange Song aktueller denn je. (UYI 2) 7 Der hammerharte Terminator 2 Soundtrack, zeigt einmal mehr die agressive und gefährliche Seite der Gunners. (UYI 2) 8 "Don`t Cry" zeigt Axl`s musikalische und schrifstellerische Genialität. Sehr gefühlvoller und bewegender No. 1 Hit. (UYI 1 und 2) 9 Ihr wohl meist gespieltes MTV taugliches Monumentalwerk. Geniale Lyrics, musikalisch geradezu "too much", mit Orchester, Klavier und Überlänge. Der Haupteil ist sehr melancholisch und traurig, wohingegen der Schluss Gunners typisch dunkel und heftig ist. Geniale Gitarrensoli von Slash. (UYI 1) 10"Live and let die" ist ein Cover von Paul McCartney, mit GNR typischen Tempo und Stilwechseln (UYI 1) 11"Yesterday's" ist trotz nachenklicher Lyrics ein fröhlich wirkender Rock n Roll Song, der zum Mitpfeifen animiert.. (UYI 2) 12"Ain`t it fun" (when u know that u gonna die young..) ist ein ziemlich böses Punk Cover von den "Dead Boys". Sicherlich das beste Lied auf der letzten Platte "Spaghetti Incident". 13Eine der letzten Top 10 Single der Gunners von 1993. Hat auf einem Greatest Hits Album eigentlich nichts zu suchen.(Spaghetti Incident) 14"Sympathy for the Devil" war die letzte gemeinsame Single der "alten" Guns n Roses. Das überlange Rolling Stones Cover von 1994 war der Soundtrack zu "Interview mit einem Vampir" mit Tom Cruise. Der Song ist ganz interessant zum anhören, frech und witzig, hat aber mit GNR eigentlich nichts mehr zu tun. Fazit: Ein recht guter Gesamtüberblick über die Gunners von 1987 bis 1994. Wer sich nicht gleich alle Platten kaufen will, erhält mit dieser CD einen guten Einstieg. Danach sei "Appetite for Destruction" welches immer noch 8000 mal pro Woche verkauft wird (Kerrang Magazine Feb. 04)wärmstens empfohlen. Allerdings hinerlässt eine Greatest Hits Compilation, welche von der Plattenfirma aus reinem finanziellen Interesse in Eigenregie herausgebracht wird doch einen etwas schalen Nachgeschmack. Außerdem wird die Compilation den Bad Boys of Rock n Roll nicht ganz gerecht. Der ursprüngliche, destruktive, "we don`t care about anything so .... you" Einfluss von ihrem legendären "Appetite for Destruction" Album, welches 1987 die Musikwelt revolutionierte, ist mit Welcome to the Jungle und Paradise City stark unterepräsentiert, wohingegen ihr Spätwerk von 1993 und 1994 eigentlich gar nicht auf die Platte gehört. Wahrscheinlich sind die Songs nur drauf damit man sich "Live era" und "Greatest Hits" kaufen soll. Zumindest Nighttrain und Mr. Brownstone (AFD) sowie Estranged (UYI 2) hätten stattdessen auf die Platte gemusst. Das heftig umstrittene "One in a million" (Lies) hätte meiner Meinung nach auch drauf gemusst.
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