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The Great Western
 
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The Great Western

James Dean Bradfield Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (21. Juli 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Red Ink (rough trade)
  • ASIN: B000G2Y69S
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. That's No Way To Tell A Lie 3:05EUR 0,99
Anhören  2. An English Gentleman 3:05EUR 0,99
Anhören  3. Bad Boys And Painkillers 3:49EUR 0,99
Anhören  4. On Saturday Moring We Will Rule The World 3:17EUR 0,99
Anhören  5. Run Romeo Run 3:24EUR 0,99
Anhören  6. Still A Long Way To Go 3:50EUR 0,99
Anhören  7. Émigré 3:29EUR 0,99
Anhören  8. To See A Friend In Tears 3:39EUR 0,99
Anhören  9. Say Hello To The Pope 3:24EUR 0,99
Anhören10. The Wrong Beginning 3:15EUR 0,99
Anhören11. Which Way To Kyffin 2:57EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eigentlich hatte James Dean Bradfield nie die Absicht, ein Soloalbum aufzunehmen, doch es kam anders. Sein Debütalbum "The Great Western" zeigt sich ebenso als verspätete Absichtserklärung wie auch als eine heroische musikalische Denkschrift, in der eingängige Klangspielereien im Stil des 1996er Longplayers "Everything Must Go", der wasserdichte Punkrock von "The Holy Bible" (1994) sowie die begierige Lebenslust, die bereits auf dem Manics-Debüt "Generation Terrorists" (1992) zu spüren war, luftdicht in elf selbstbewussten, passionierten und zeitgemäßen Rock-Tracks verpackt sind. In seiner Manics-Pause pendelt er oft im Zug zwischen London und Cardiff, auf derselben Strecke, die auch damals für die vier Teenager auf ihren ersten vorsichtigen Schritten zum Erfolg eine Art Konstante war. "Ich habe irgendwann festgestellt, dass viele Texte im Zug entstanden und mir wurde klar, dass dies kein Zufall ist", erinnert sich James. Der Schreibprozess hilft ihm, einige Dinge zu verarbeiten: Mit dem ersten Song, den er verfasst, "An English Gentleman", schafft er ein bewegendes Tribut an den Mann, dem er und seine Bandkollegen so viel zu verdanken haben: Die Rede ist von ihrem 1993 verstorbenen Freund, Verleger und Mentor Philip Hall, der seine Aufgaben zum Teil so ernst nahm, dass er die jungen Manics am Anfang ihrer unaufhaltsamen Karriere sogar bei sich zu Hause wohnen ließ. Die Synthese zwischen dem "Rockstar" James aus dem Westen Londons und James, dem Working-Class-Bengel aus dem walisischen Blackwood, bildet das Fundament von "The Great Western", was vor allem in dem Song "Which Way To Kyffin" Ausdruck findet: Eine Hommage an den Künstler Kyffin Williams, der als Englands größter (noch lebender) Landschaftsmaler gilt. Diese selbstreflexiven Anflüge bedeuten aber keineswegs, dass James von seinem vertrauten Weg abgekommen ist, bei dem politische Devisen immer eine wichtige Rolle gespielt haben: So kritisiert zum Beispiel die erste Single "That's No Way To Tell A Lie", dass Religionsorganisationen nichts gegen den AIDS-Virus unternommen haben, der sich in Afrika immer weiter ausbreitet, und auch die Message von "To See A Friend In Tears", der einzigen Coverversion des Albums und eine hinreißende Umsetzung von Jacques Brels Original, geht weit über die inhaltlichen Grenzen des Songs hinaus.

kulturnews.de

Warum veröffentlicht James Dean Bradfield eigentlich sein Solodebüt, wenn der Alleingang genauso klingt wie die Manic Street Preachers? Vermutlich wollte er seine eigenen Texte schreiben, denn das übernimmt bei den Manics in der Regel Nicky Wire. Tatsache ist: Bradfields Hauptband hat sich zuletzt mit dem schwachen 80er-Popalbum "Lifeblood" in die Krise gespielt. Umso besser, dass sich "The Great Western" erfolgreich am Banddebüt und dem Hymnenalbum "Everything must go" orientiert. Wären seine Bandkollegen beteiligt gewesen, man könnte diese Platte zu den besten Manics-Alben zählen. Sie bietet kraftvolle Britrocker inklusive eingängiger Refrains, politische Texte und tiefgehende persönliche Auseinandersetzungen - und eine stimmige Übertragung des Jacques-Brel-Chansons "To see a Friend in Tears" in den eigenen Soundkosmos. Derzeit arbeiten die Manic Street Preachers übrigens an ihrem achten Studioalbum. Sollte "The great Western" die Richtung vorgeben, darf man viel erwarten. (cs)

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das beste Manics-Album seit Jahren!, 14. August 2006
Von 
Cosmic (Nürnberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Great Western (Audio CD)
Ein herrliches Album! Es hat endlich die Frische, die man sich seit Jahren wieder mal von einem Manic Street Preachers-Alben gewünscht hätte. Die Single "Thats no way to tell a lie" kommt gleich zur Sache. Das ist sehr erfreulich. Kurzer Anriss, und dann kommt schon der typisch (zumindest zu Glanzzeiten) mitreißende Refrain. Und immer wieder tauchen im Laufe der CD Bradfields herrlich klirrende Gitarrenläufe und seine wunderbare klare Stimme auf. Ruhige, nachdenkliche Phasen wechseln ständig auf sehr angenehme Weise mit härteren Passagen.

Mein Favorit ist (neben der Single) "Still a long way to go" und "Emigre". Ersteres klingt zwar leider am Anfang stark nach U2, doch dann kommt all das, was man sich von James Dean Bradfield erwünscht: toller Gitarrensound und seine wie gesagt so herrlich klare, immer etwas leidende Stimme! Ähnlich ists bei "Emigre", es erinnert stark an seelige "Everything must go"-Zeiten.

Einfach schön, wie befreit und ohne Zurückhaltung er seine eigenen Lieder zelebriert. Da spart er an gar nichts, worauf er einfach Lust hatte, seien es ein paar "Oolalalas" oder "Shalalas" oder das eine oder andere Drumbeat. Es passt alles zusammen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Warten auf..., 18. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Western (Audio CD)
Shalalala, shalalala! Danke, Herr Bradfield! Fast zwei Jahre dauert die ganz bestimmt kreative Pause der Manics schon an und dann kommen Sie, der Sie nie vorhatten, sich zu verselbständigen, und predigen auf Solopfaden. Danke, dass Sie wie damals, als das Debüt Generation Terrorists" noch als musikalischer Sprengsatz zwischen London und Cardiff transportiert wurde, besagte Zugstrecke für ihre gedanklichen Ausflüge nutzten und diese niederschrieben.

Echt mal ganz dicke Props an dieses Opus namens The Great Western", das so vieles vereint, was wir schon im Laufe Ihrer Karriere respektive Manics-Bandgeschichte von Teenie-Beinen an kennen und lieben gelernt haben: den griffigen Britrock von Generation Terrorists", Dramatik in powervollen Akkorden wie in Everything Must Go" und Annäherungen an U2-esken Pop wie in Lifeblood". Das alles mit gewohnt ambitionierten Lyrics ohne lästige Schöngeisterei. Nicht zu vergessen Ihre Stimme, die das Ganze in noch höhere Sphären trägt als es irgendeine Indie-Neugeburt zu tun vermag.

Mit Ihrer ersten Single That's No Way To Tell A Lie" präsentieren Sie uns einen Opener wie er im Bilderbuch stehen könnte: mitreißend, aber nicht ausufernd, zum Mitklatschen ohne peinlich zu werden. Anklänge an die Siebziger folgen mit dem zweiten Track An English Gentleman", der ihrem ehemaligen Manager und Freund Philip Hall, der 1993 verstarb, gewidmet ist. Nach dem atmosphärisch-tragischen Bad Boys And Painkillers", geschrieben von Bandkollege Nicky Wire, bringen Sie uns mit Keyboardeinsatz bei On Saturday Morning We Will Rule The World" in poppigere Gefilde, die fast an Queen erinnern. Diesen Nachgeschmack zerschlagen Sie aber sodann mit dem Kracher Run Romeo Run", unterstützt von Super Furry Animal Daf Ieuan am Schlagzeug.

Ooo-lalala, ooo-lalala! Danke auch für die zweite Hälfte, die ebenfalls nicht mit fetzigen Hymnen geizt. Beste Beispiele hierfür sind Émigré" und Say Hello To The Pope". Aber Sie verstehen es gleichermaßen, Abstecher in gemäßigtere Gefilde zu unternehmen und uns mit der Ballade "To See A Friend In Tears" mittels Akustikgitarre zum Nachdenken zu bringen. Schön finden wir es auch, dass Sie den letzten Song Which Way To Kyffin" dem englischen Landschaftsmaler Kyffin Williams gewidmet haben. Namedropping kann nun mal auch Kunst sein. Und ein würdiger Rausschmeißer ist das gute Stück allemal.

So danken wir also für 37 Minuten, die uns die Wartezeit auf ein neues Manics-Album erträglicher gestalten. Viel erträglicher. - Maggie Gernatowski -
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungener Pausenfüller oder James gibt Gas, 6. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: The Great Western (Audio CD)
Es ist schon ein wenig peinlich: Wenn man das Album von James Dean Bradfield hört, fragt man sich, wozu der Sänger und Gitarrist seine beiden Mitspieler bei den Manic Street Preachers eigentlich braucht. Sein Solo-Projekt, mit dem er die kreative Pause der Band überbrücken wollte, bietet allerbesten MSP-Sound und muss vor den letzten Alben der Gruppe nicht in Deckung gehen. Im Gegenteil, erfrischend und voller Dynamik kommt der gute James daher, wobei man die für die Preachers typischen Meldiestrukturen allerdings fast immer heraus hört. Aber welcher Interpret bietet nach dem x-ten Album noch etwas wirklich Neues? Insofern: Danke für das unverhoffte MSP-Album! Es gehört zu den besten des Jahres.
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