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Great Recordings Of The Century - Brahms (Ein deutsches Requiem)
 
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Great Recordings Of The Century - Brahms (Ein deutsches Requiem)

Philharmonia Orchestra Audio CD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Orchester: Philharmonia Orchestra
  • Dirigent: Otto Klemperer
  • Komponist: Johannes Brahms
  • Audio CD (5. November 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI Classi (EMI)
  • ASIN: B00002439A
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Ein deutsches Requiem, Op.45 (1997 - Remaster): Ziemlich langsam - Selig sind, die da Leid tragenElisabeth Schwarzkopf/Dietrich Fischer-Dieskau/Philharmonia Chorus/Philharmonia Orchestra/Ralph Downes/Otto Klemperer/Reinhold Schmid10:00EUR 3,09
Anhören  2. Ein deutsches Requiem, Op.45 (1997 - Remaster): Langsam, marschmäßig - Denn alles Fleisch es ist wie GrasElisabeth Schwarzkopf/Dietrich Fischer-Dieskau/Philharmonia Chorus/Philharmonia Orchestra/Ralph Downes/Otto Klemperer/Reinhold Schmid14:32EUR 3,09
Anhören  3. Ein deutsches Requiem, Op.45 (1997 - Remaster): Andante moderato - Herr, lehre doch michElisabeth Schwarzkopf/Dietrich Fischer-Dieskau/Philharmonia Chorus/Philharmonia Orchestra/Ralph Downes/Otto Klemperer/Reinhold Schmid 9:52EUR 0,99
Anhören  4. Ein deutsches Requiem, Op.45 (1997 - Remaster): Mäßig bewegt - Wie lieblich sind deine WohnungenElisabeth Schwarzkopf/Dietrich Fischer-Dieskau/Philharmonia Chorus/Philharmonia Orchestra/Ralph Downes/Otto Klemperer/Reinhold Schmid 5:48EUR 0,99
Anhören  5. Ein deutsches Requiem, Op.45 (1997 - Remaster): Langsam - Ihr habt nun TraurigkeitElisabeth Schwarzkopf/Dietrich Fischer-Dieskau/Philharmonia Chorus/Philharmonia Orchestra/Ralph Downes/Otto Klemperer/Reinhold Schmid 6:54EUR 0,99
Anhören  6. Ein deutsches Requiem, Op.45 (1997 - Remaster): Andante - Denn wir haben hie keine bleibende StattElisabeth Schwarzkopf/Dietrich Fischer-Dieskau/Philharmonia Chorus/Philharmonia Orchestra/Ralph Downes/Otto Klemperer/Reinhold Schmid11:46EUR 3,09
Anhören  7. Ein deutsches Requiem, Op.45 (1997 - Remaster): Feierlich - Selig sind die Toten, die in dem Herren sterbenElisabeth Schwarzkopf/Dietrich Fischer-Dieskau/Philharmonia Chorus/Philharmonia Orchestra/Ralph Downes/Otto Klemperer/Reinhold Schmid10:14EUR 3,09


Produktbeschreibungen

EIN DEUTSCHES REQUIEM

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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Nachdem ich bereits viele Aufnahmen des deutschen Requiems von Johannes Brahms gehört hatte, bin ich zufällig auf diese Aufnahme gestoßen und ich war und bin immer noch begeistert. So schön wie Elisabeth Schwarzkopf hat noch keine "ihr habt nun Traurigkeit" gesungen. Schwarzkopf singt mit so reinem und klarem Ton, daß man seine helle Freude hat. Außerdem erfüllt sie den Text des 5. Satzes mit der von ihr gewohnten perfekten Diktion und Betonung. Für D. Fischer-Dieskau gilt ähnliches. Sein Singen ist in dieser Aufnahme von starker Dramatik geprägt. Doch die entscheidende Leistung in dieser Aufnahme tragen das Philharmonia Orchestra und der Philharmonia Chorus unter Otto Klemperer. Neben sehr sauberem und sehr dramatischem Singen versteht man jedes Wort des deutschen Textes. Klemperer läßt wundervoll begleiten und arbeitet an entscheidenden Stellen Details heraus oder läßt das Orchester im Fortissimo glänzen. Dies alles wird in der Aufnahme von Walter Legge vorbildlich eingefangen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl-Heinz Friedgen TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Es gibt nicht wenige Künstler, deren Hinterlassenschaft auf Tonträgern recht unterschiedlich ausgefallen ist. Neben glanzvollen Zeugnissen hoher Kunst stehen oft Aufnahmen, die nicht das halten, was der große Name des Interpreten auf dem Cover verspricht. Der legendäre deutsche Dirigent Otto Klemperer (1885-1973), zählt zu den raren Gestalten, von denen man mit Fug und Recht behaupten kann, daß wirklich alle ihre Aufnahmen mindestens das Prädikat "sehr gut" verdient haben. Außer Klemperer könnte ich spontan nur noch die Dirigenten Pierre Monteux und Carlos Kleiber sowie den Pianisten Artur Rubinstein in diese seltene Kategorie einreihen.
Das vorliegende Brahms-Requiem, 1961 in der Londoner Kingsway Hall aufgezeichnet, gehört zu Klemperers größten Taten. Es ist eine wahrhaft phantastische Umsetzung der Partitur und ein Dokument von seltenem, ja von außergewöhnlichem Rang. So klassisch-streng und gleichzeitig klar in allen Einzelheiten habe ich das Werk in keiner anderen Aufnahme gehört. Einzig Rudolf Kempe mit seiner Berliner Produktion von 1955 könnte ähnlich überzeugen, wenn die technische Qualität seiner Aufnahme nicht deutlich hinter dieser zurückbliebe. Der Philharmonia Chor wurde von Reinhold Schmid, dem langjährigen Chorleiter des Wiener Singvereins, zu herrlicher Klangentfaltung bei textdeutlichem Singen geführt, und die Solisten, Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau, sind auf der Höhe ihrer Kunst. Das Philharmonia Orchestra London, eine Gründung Walter Legges, ist ein Spitzenklangkörper. So hat Otto Klemperer mit dieser legendären Besetzung eine Aufnahme vorgelegt, wie sie auch diesem großen Dirigenten nicht immer gelungen ist. Sie wird ohne Zweifel die Zeiten überdauern.
"..... denn sie sollen getröstet werden": Keine andere Version wird den Worten Jesu mehr gerecht wie diese.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, daß der Klang der Aufnahme auch heute noch hohen Ansprüchen genügen kann. Dazu hat natürlich auch die digitale Neuüberspielung beigetragen. Die Textbeilage in drei Sprachen erfreut Auge und Sinn. Für jeden Klassik-Freund eine unverzichtbare CD, die unter den "Great Recordings of the Century" einen herausragenden Platz verdient hat.
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11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Berühmt, aber überschätzt 19. Februar 2003
Von vully TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Als ich diese berühmte Aufnahme des Brahms-Requiems zum ersten Mal auflegte, war meine Erwartung angesichts der Besetzung hoch - und wurde erheblich enttäuscht:

Die Aufnahme leidet zunächst unter einem mulmigen Klangbild und einem dumpfen Chor- und Orchesterklang. Dazu ist auch der Text schlecht verständlich - ob das an der Klangtechnik oder der Größe des Chors liegt, weiß ich nicht, vielleicht beides. Der Chor singt nur mäßig transparent, was gerade in den Fugen tödlich ist und zu einem Klangbrei führt, zusammen mit den teilweise extrem langsamen Tempi fast zur Langeweile!

Von der bei aller archaischen Strenge großen Innenspannung, mit der Otto Klemperer etwa die h-moll-Messe hat musizieren lassen, höre ich hier nicht viel. Es mag an der angegriffenen Gesundheit des Dirigenten zum Zeitpunkt der Aufnahme liegen, dass diese Aufnahme so wenig Seele hat. Dietrich Fischer-Dieskau schildert in seiner Autobiographie die Aufnahmesitzungen mit dem vom Schlaganfall gezeichneten Klemperer sehr anschaulich.

Auch Elisabeth Schwarzkopf kämpft mit der extrem hohen Lage ihrer Arie - und verliert. Eine der schwächsten Aufnahmen dieser großen Sängerin, die normalerweise wusste, dass langsame Legatopassagen in hoher Lage nicht ihre Stärke waren.

Einzig Fischer-Dieskau erreicht Normalform, aber gute Baritonsolisten gibt es auch in anderen Aufnahmen - nicht zuletzt Fischer-Dieskau selbst, etwa in der großartigen Berliner Aufnahme unter Rudolf Kempe. Und diese würde ich tatsächlich in jeder Beziehung vorziehen: Wegen der besseren Sopransolistin, der lebendigeren Interpretation, der viel besseren Transparenz und eines verständlichen Chors.
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