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The Great American Novel [Taschenbuch]

Philip Roth , Werner Schmitz
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. August 2002
»Ein fein ziseliertes Sprachkunstwerk.« FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG In diesem lästerlichen, abgründig satirischen Roman von üppiger Vorstellungskraft verwandelt Philip Roth den Mythos Baseball, diese nationale Leidenschaft, in eine wilde pikareske Farce voller Heldentum und Gemeinheit, mit ausgelassenen Wortspielen und Protagonisten, zu denen auch die Mitglieder des Komitees für unamerikanische Aktivitäten gehören. »Ein bemerkenswertes Buch über einen Kosmos, in den man so vehement hineingezogen wird wie Staub in einen Staubsauger.« NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499223112
  • ISBN-13: 978-3499223112
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 391.973 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es war jedenfalls höchste Zeit, dass dieses komische Monstrum aus Philip Roths Romanwerkstatt mit all seinen grotesken Einfällen und bissigen Seitenhieben endlich ins Deutsche übersetzt wurde." Eberhard Falcke, Süddeutsche Zeitung, 08.09.00 "'The Great American Novel' ist unter den zahlreichen virtuosen und witzigen Romanen, die Philip Roth bislang geschrieben hat, vielleicht der witzigste und virtuoseste. Am Ende dieser 445 Seiten weiß der Leser zwar immer noch nicht, was ein 'Inning' oder ein 'Stolen Base' ist, aber er ist mit diesem eigentümlichen Sport versöhnt, fast beginnt er, ihn zu mögen. Denn nun weiß er, warum ein so durch und durch fades Spiel erfunden werden mußte: Ohne Baseball hätte dieses großartige Buch nicht geschrieben werden können." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.00 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1997 erhielt Philip Roth für Amerikanisches Idyll den Pulitzerpreis. 1998 wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2002 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet wurden. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award und dreimal den PEN/Faulkner Award erhalten. 2005 zeichnete die Society of American Historians Verschwörung gegen Amerika als «den bedeutendsten historischen Roman zu einer amerikanischen Thematik im Jahr 2003-2004» aus. Philip Roth hat vor kurzem die beiden prestigereichsten Preise des PEN erhalten: 2006 wurde er mit dem PEN/Nabokov Award «für ein Gesamtwerk von andauernder Originalität und vollendeter Kunstfertigkeit» und 2007 mit dem PEN/Saul Bellow Award for Achievement in American Fiction ausgezeichnet, der einem Schriftsteller verliehen wird, der dank seiner «Leistungen während einer langen Laufbahn den höchsten Rang innerhalb der amerikanischen Literatur einnimmt». Philip Roth ist der einzige lebende amerikanische Autor, dessen Werk in einer umfassenden, maßgeblichen Gesamtausgabe von der Library of America herausgegeben wird. Der letzte der acht Bände soll 2013 erscheinen.

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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moby Dick und der Baseball 18. April 2001
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer schreibt den G.A.R., den Großen Amerikanischen Roman, oder: Wer *hat* ihn geschrieben? Melville? Faulkner? Twain? Hawthorne? Word "Smitty" Smith, Erzähler und Autor von "The Great American Novel", diskutiert diese Frage mit seinem Freund Ernest "Hem" Hemingway, während der abwechselnd Interesse daran hat, sie (also die Frage) zu klären, Segelfische zu fangen und Smittys "Pritsche" (Euphemismus für "Torte" - "Ich weiß, es klingt schlimmer als Torte, bedeutet aber letztendlich das gleiche."), auf den Zahn zu fühlen. "Papa" Hem prohezeit, daß Smith den G.A.R. schreiben wird, will aber eigentlich auch wieder nichts davon hören, rätselt, ob sein Stil kopiert wird oder er selbst ihn geklaut hat. Im Prolog erfahren wir alles über dieses Gespräch, auch vieles darüber, warum "Moby Dick", "Schall und Wahn", "Huckleberry Finn" oder "Der scharlachrote Buchstabe" *nicht* den G.A.R. repräsentieren, und ganz nebenbei auch noch, daß es sich in all diesen Büchern *eigentlich* um Baseball dreht. Am Ende des Prologs werden dem siebenundachtzigjährigen Word "Smitty" Smith vom Arzt die Alliterationen verboten, weil sie ihn zu sehr aufregen. Ihm! Dem König der Alliterationen! Alliterierend liegt er daraufhin vier Tage im Halbkoma. Anschließend schreibt er das Buch. Lesen Sie weiter... ›
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überspringen der Hürde lohnt 9. November 2007
Format:Taschenbuch
The Great American Novel war mein vierter Roman von Philip Roth und mit keinem hatte ich zu Beginn so große Schwierigkeiten. Erst im dritten Anlauf habe ich mich dazu durchringen können weiter zu lesen. Zu fremd waren mir die Baseball-Motive und Fachausdrücke. Als ich den Roman dann jedoch fertig gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, dass ich hier wirklich, wenn nicht "den", dann doch zumindest einen großen amerikanischen Roman gelesen hatte. Für mich steht im Gesamtwerk Roth' vielleicht nur noch Der menschliche Makel ebenbürtig neben The Great American Novel alle anderen Romane (etwa 10) die ich kenne, können ihm nicht das Wasser reichen. Wer also den Versuch unternimmt, die kulturelle Hürde des hier nicht sonderlich populären Baseball zu überspringen, wird nicht enttäuscht werden. Das Buch lässt einen angenehm versört und entzückt zugleich zurück.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Fans 11. März 2014
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
"The Great American Novel" ist das nicht. Aber ein Buch für Baseball-Fans. Für richtig leidenschaftliche Baseball-Fans. Oder/und für Philip Roth Leser. "Mein Leben als Sohn" hatte ich gelesen und war begeistert. Aber mit "The Great American Novel" - da konnte ich nix mit anfangen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wahrhaft ein großer amerikanischer Roman 15. November 2013
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
So habe ich den Autor bisher noch nicht gekannt. Ein Feuerwerk subtiler Komik und Ironie. Fein übersetzt, finde ich, und wer einmal den Ton und den Aufbau des Romans durchschaut hat und Zugang zu der Art des Humors findet, der ein wenig an Monty Python und stark an David Foster Wallace erinnert, wird sich zerkugeln vor Lachen. Allein die Biografien der Protagonisten, die aberwitzigen Storys, die Verschörungstheorien - genial. Zum Schluss wird es dann auch noch richtig hintergründig und nachdenklich in Mezug auf die menschliche Ideologisier- und Manipulierbarkeit. Es lohnt, sich über anfängliche und zwischenzeitliche Längen durchzuarbeiten.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man, was für ein Hit! 29. August 2012
Von Timo Brandt TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
"Aber ihr müsst natürlich bedenken, Fans, dass die Wendepunkte unserer Geschichte nicht immer so großartig sind, wie uns die pompösen Wandgemälde in den Postämtern glauben machen wollen."

Es gibt wohl nur wenige Bücher, die einen beim Lesen fortschreitend immer mehr faszinieren und fesseln und einen immer wieder mit einer neuen Richtung überraschen. Meistens beginnt ein Roman damit, dass eine Problematik auftritt - in der Moderne meist in Form einer Person, in Krimis in Form eines Verbrechens, oder eben etwas ganz anderes - und ab dann ist der Rest eine Erzählung zum Ende hin. Natürlich hat Lesen immer etwas von dem chinesischen Sprichwort "Der Weg ist das Ziel", aber es gibt Bücher bei denen einem dies auch sehr viel deutlicher zu Bewusstsein kommt.

"The Great American Novel" ist eine große (und großartige) Farce, ein mit Anspielungen und satirischen Elementen gespicktes Buch über Amerika und den amerikanischen Volkssport: Baseball. Es ist ein Buch, das mit dem Absurden und Lächerlichen kokettiert und auch stilistisch damit auftrumpft, ja das sogar die Komik der Tragik heiter zu verwenden weiß. Im Grunde ist es ein einziger subtil verknoteter Scherz, an dem sich der Leser über 440 Seiten hinweg erfreuen kann - und erfreuen ist hier wirklich das passende Wort. Denn obwohl es eine Farce ist, kann es immer wieder mit neuen interessanten Handlungsbögen aufwarten. Und obwohl es das tut, hört es nie auf immer wieder einen kleinen Schwenk ins makabere zu unternehmen; und sei es auch nur unterschwellig.
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