Produktinformation
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Es gibt nicht viele Bands, die ein komplettes Album einer anderen Gruppe nachspielen und das Ergebnis dann auch noch auf Tonträger pressen. Six Feet Under waren jedoch schon immer für ihre unkonventionellen und gerne auch mal dickköpfig gegen alle Einwände von außen durchgeboxten Entscheidungen bekannt. Und so wird es treue Anhänger der US-Death-Metaller nicht sonderlich wundern, dass für Graveyard Classics 2 nicht etwa einzelne Songs verschiedener Vorbilder ausgewählt wurden, sondern ausschließlich der legendäre AC/DC-Longplayer Back In Black, mit dem die Australier damals Bon-Scott-Nachfolger Brian Johnson vorstellten. Die Instrumentalspuren werden relativ originalgetreu nachgespielt, wobei der Groove und die bluesigen Vibes des Young-Clans allerdings unerreicht bleiben, und Chris Barnes grunzt die Gesangslinien stumpf in röcheliger Todesblei-Manier runter. Originell ist das mit Sicherheit, aber wer außer AC/DC-Allessammlern und fanatischen Six-Feet-Under-Anhängern will sich so was über die volle Albumdistanz anhören? -- Michael Rensen
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Ob die Herren es nun besser gemacht haben, oder verschlechtert haben wird wohl eine große Frage werden, doch feststeht es klingt sehr gut. Auch wenn ich finde das Melodische Rock 'N' Roll Songs und Oldies in ihrem Stil beibehalten werden sollten muss ich sagen, als Death Metal hört sich das Album auch ziemlich gut an. Der (Klassiker-)Opener "Hells Bells" macht sich im Death Metal Stil zwar nicht wirklich gut, im Gegensatz zum Original, aber hätten SFU den Titel selbst geschrieben, wäre er sicher ein Hammer. Bei "You Shook Me All Night Long" muss ich AC/DC leider enttäuschen, der Track hört sich nämlich von Six Feet Under noch besser an, als wie von AC/DC. Auch "Shoot To Thrill" ist ein tolles Lied geworden, fast sogar auch besser als das Original. Wobei ich wiederum bei "Have A Drink On Me" sagen muss, das SFU hiermit eine totale Niete gezogen hat, das Album wäre sicher besser ohne den Song. Und nun zum weltberühmten Titeltrack "Back In Black": Man muss sagen das die Band hier ihr bestes gezeigt hat, der Song ist von den Instrumenten her fast mit dem Original identisch, ausser Chris Barnes' "Gesang". Das Cover ist auch schwarz, aber natürlich nicht identisch.
"Graveyard Classics II" ist eine, im Großen und Ganzen gelungene Neuauflage des AC/DC Klassikers "Back In Black", und lässt für Death Metal Fans, fast nichts mehr zu wünschen übrig. Die Band sticht auch hiermit wieder mehr in Richtung Death Metal, da der Vorgänger "Bringer of Blood" schon einige Punk Elemente zeigte. Auch Chris Barnes' Stimme breitet ihr volles Volumen aus, selten hat er besser gegrunzt. Für eingefleischte AC/DC kann ich nicht unbedingt raten diese CD zu kaufen, da die Songs schon härter und aggressiver sind, aber wer mal hören will wie's "neu" so klingt, nur zu. Fans von Six Feet Under sollten sich die CD aber allemal zulegen.
Das Album ersetzt keine O-Scheibe. Will es auch nicht. Es fügt eine ungehörig hörenswerte Nuance in die Plattensammlung eines AD/DC-Fans hinzu - zumindest jener, die sich mit der Grabesstimme eines Chris Barnes anfreunden können.
Ich hatte im Vorfeld einiges Schlechtes über diese Scheibe gehört und kann die Kritik weder teilen, nachfühlen noch verstehen.
Diese Scheibe grooved! Diese Scheibe huldigt! Diese Scheibe lässt nostalgische Gefühle auferstehen! Hört und gedenket!
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