Schon beim ersten Einsatz soff der Hai erbarmungslos ab. In 40 cm tiefen Wasser kam kein Funkkontakt mehr zustande, das Ding blieb (entgegen der Beschreibung) unten liegen. Nachher zeigte sich: Das Tauchgerät war vollgelaufen. Nach dem Trocknen musste ich den vorderen und hinteren Gehäusedckel (also Kopf- und Schwanzteil) erst mal gründlich abdichten. Die Welle des mikroskopischen Heckpropellers musste ich auch ölen, um sie abzudichten. An die Wellen des Bugruder-Schufelrades und der Hubdüse kommt man nicht ran. Aber nun überstand das Monster die Badewannen-Testrunde ohne Probleme. Der Funkkontakt reißt aber schon innerhalb des Badezimmers ab. Für Außeneinsätze im Gartenteich scheint der Hai daher ungeeignet.
Das Ladegerät ist im Vergleich zum Hai riesengroß, was daran liegt, dass es für 6 Baby-Zellen Platz bietet. Alleine die Battrie-Ausstattung kostet fast so viel wie das Modell selbst. Das Ladegerät bietet trotz seiner Größe kein einfach erreichbares Fach, in das man zum Beispiel den Ausschaltstift legen kann, während das U-Boot im Gebrauch ist.
Wenn das Ding funktioniert und innerhalb der Funkreichweite ist (also innerhalb des Kreises, den man mit der Antennenspitze bei ausgestrecktem Arm ziehen kann), macht es durchaus Spaß. Die Links-Rechts- und Auf-Ab-Befehle werden energisch umgesetzt. Der Heckpropeller ist allerdings nicht in der Lage, in Vor-Rück-Richtung Freude aufkommen zu lassen.
Fazit: Gute Ideen, denkbar schlecht umgesetzt. Bei sorgfältiger Verarbeitung hat das Prinzip durchaus Potential. So ist es nur China-Müll.