Da unser Sohn ein begeisteter "Baggerfan" ist, haben wir ihm diesen Wunsch zu Weihnachten mit dem Graupner Bagger erfüllt.
Da dies der einzige ferngesteuerte Bagger (nach unserem Wissen) ist, blieb uns keine Wahl.
Ich möchte mich auch nicht an Kleinigkeiten aufhalten, wie z.B. daß für einen Batterie- bzw. Akkuwechsel ein Kreuzschlitz-Schraubendreher notwendig ist, um erst einmal eine Schraube zu entfernen, damit man das Batteriefach öffnen kann.
Nein mir geht es um die elementaren Funktionen des Baggers. In kurzen Sätzen:
Der Bewegungsspielraum des Auslegers ist relativ gering. Der Arm lässt sich nicht weit strecken. Die Baggertiefe beschränkt sich auf das Niveau, auf dem das Gerät steht. Die Fahreigenschaften des Unterwagens sind zwar kraftvoll genug, jedoch sehr unpräzise zu steuern und viel zu schnell im Vergleich zum Oberwagen.
Die Geschwindigkeit im Drehen wiederum ist dazu im Verhältnis sehr langsam. Die Geschwindigkeit des Auslegers ist zwar gut, doch der absolute Tod des Spielspasses ist die völlig unzureichende Kraftentfaltung des Ausleger-Stieles. Wenn man glaubt den Löffel selbst mit sehr leichten Materialien wie Reis, Haselnüsse oder Kastanien ordentlich füllen zu können, ist man leider völlig auf dem Holzweg. Wenn man Glück hat, dann reicht die Kraft des Baggers gerade einmal aus, den Baggerlöffel zu 1/3 zu füllen. Und genau dies sollte das Spielzeug beherrschen.
Fasziniernd für mich, wie eine renomierte Modellbaufirma solch einen "Antispielspass" auf den Markt bringt. Da stellt sich mir die Frage, ob die Ihre eigenen Produkte nicht selbst ausprobieren!
Diese Rezession ist leider fast ausschlieslich negativ ausgefallen, jedoch wäre ich froh gewesen, ich hätte das vorher lesen können.
Viele Grüße
Stefan Reinhardt