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Graubart Boulevard. Roman Gebundene Ausgabe – 30. September 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 297 Seiten
  • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (30. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3852185726
  • ISBN-13: 978-3852185729
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,5 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 386.650 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Christoph W. Bauer, geboren 1968 in Kärnten, aufgewachsen in Lienz/Osttirol und Kirchberg/Tirol, lebt derzeit als Autor in Innsbruck. Lyrik, Prosa, Essay, Hörspiel ("Und immer wieder Cordoba", ORF 2006, zuletzt: "Franzens Feste", ORF 2010), Übersetzungen. Bei Haymon: "wege verzweigt. Gedichte" (1999), "die mobilität des wassers müsste man mieten können. Gedichte" (2001), "fontanalia.fragmente. Gedichte und Prosa" (2003), "Aufstummen. Roman" (2004), "AHOI! Gedichte aus 25 Jahren Haymon Verlag" (Hrsg., 2007), "Im Alphabet der Häuser" (2007), "Graubart Boulevard" (2008), "Als Kind war ich weise" (Hrsg., 2009), "Der Buchdrucker der Medici" (2009), gemeinsam mit Anton Christian "schweben im kopf" (2010) sowie zuletzt die Gedichtbände "mein lieben mein hassen mein mittendrin du" (2011) und "getaktet in herzstärkender fremde" (2011) und der Porträtband "Die zweite Fremde. Zehn Jüdische Lebensbilder" (2013).
http://www.cewebe.com
www.haymonverlag.at
Foto: Florian Schneider

Produktbeschreibungen

Klappentext

November 1938: Der jüdische Kaufmann Richard Graubart wird in seinem Haus von einem Rollkommando der SS ermordet. Seine Familie wird nach Wien ausgewiesen, von dort wird ihr – wie Graubarts Bruder Siegfried, einem führenden Mitglied der zionistischen Bewegung – die Flucht ins Exil gelingen. Auf der anderen Seite: Ein Innsbrucker Hoteliersohn und Schilehrer, als SS-Hauptsturmführer einer der Täter. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs vor Gericht gestellt, flieht er ins Ausland. 1959 kehrt er nach Österreich zurück und wird nach nur zweijähriger Haft als freier Mann entlassen. Schnörkellos und leidenschaftlich begibt sich Christoph W. Bauer anhand von Originaldokumenten, Briefen und Archivmaterialien auf eine literarische Spurensuche durch die Lebens- und Leidenswege der Familie Graubart und erzählt damit zugleich zwei exemplarische Geschichten aus der jüngeren Vergangenheit Österreichs: Die Geschichte der Täter und die der Opfer, die durch den Nazi-Terror alles verloren haben: ihre Heimat, ihr Eigentum, ihre Familien – und ihr Leben.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph W. Bauer, geboren 1968 in Kärnten, aufgewachsen in Lienz/Osttirol und Kirchberg/Tirol, lebt derzeit als Autor in Innsbruck. Lyrik, Prosa, Essay, Hörspiel (Und immer wieder Cordoba, ORF 2006, zuletzt: Franzens Feste, ORF 2010), Übersetzungen. Bei Haymon: wege verzweigt. Gedichte (1999), die mobilität des wassers müsste man mieten können. Gedichte (2001), fontanalia.fragmente. Gedichte und Prosa (2003), Aufstummen. Roman (2004), AHOI! Gedichte aus 25 Jahren Haymon Verlag (Hrsg., 2007), Im Alphabet der Häuser (2007), Graubart Boulevard (2008), Als Kind war ich weise (Hrsg., 2009), Der Buchdrucker der Medici (2009), gemeinsam mit Anton Christian schweben im kopf (2010) sowie zuletzt die Gedichtbände mein lieben mein hassen mein mittendrin du (2011) und getaktet in herzstärkender fremde (2011) und der Porträtband Die zweite Fremde. Zehn Jüdische Lebensbilder (2013). http://www.cewebe.com

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Harald Freter am 11. Dezember 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Wahrscheinlich lernten sie das Skifahren auf den gleichen Hängen: der jüdische Kaufmann Richard Graubart und der Innsbrucker Hotelierssohn und Skilehrer Hans Aichinger. Der eine, Graubart, wird in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 von einem Rollkommando der SS brutal ermordet, der andere, Aichinger, ist auf Seiten der Mörder beteiligt. Zwei österreichische Werdegänge, ein Opfer und ein Täter des Nationalsozialismus, sind der Ausgangspunkt der Recherchen von Christoph W. Bauer.
Zunächst stellt Bauer die Frage nach dem konkreten Mörder, merkt dann aber schnell, dass die Reduzierung der Familiengeschichte auf ein Ereignis und die Frage nach dem Mörder zu kurz gegriffen ist. Er wendet sich an die Nachkommen des Opfers und der Täter und dringt so immer tiefer in die Geschichte der Familie Graubart ein, von der er zunächst nicht viel mehr als das Datum der Ermordung Richards weiß.
Diese Familiengeschichte verfolgt er über mehrere Generationen, vom Großvater Selig Graubart über den Vater Simon Graubart bis zu den Brüdern Siegfried, Alfred und Richard Graubart. Sie ist eng mit der österreichischen Geschichte und der Geschichte der österreichischen Juden und des Antisemitismus verwoben. Die Schauplätze wandeln sich von Galizien über Wien nach Innsbruck. Auf diese Weise wird auch immer wieder deutlich, wie der verbreitete Antisemitismus den Boden für den Nationalsozialismus bereitete.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beate Mayer am 20. Oktober 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist die Chronik einer großen jüdischen Familie, sorgfältig recherchiert und zusammengetragen von einem aus der "Generation der Enkel". Die Sätze sind knapp, dadurch dass die Erzählzeit oft springt, wird dieser Bericht manchmal vielleicht ein wenig unübersichtlich.

Gleichsam umrahmt wird die Geschichte der Familie von der Schilderung des ungeklärt gebliebenen Mordes an Richard Graubart - der erste Teil schildert 1938 hauptsächlich aus Sicht der Opfer, der zweite Teil enthält eine lange Rückblende zur galizischen Herkunft ausgeweitet auf die Geschichte der Ansiedlung von Juden in Tirol und dem Aufschwung des Wintertourismus, von dem auch der mutmaßliche Mörder lebte.
Der dritte Teil beginnt mit Richard Graubarts Geburtsjahr 1899 und endet mit seines Vaters Tod 1936. Dazwischen erleben die älteren Brüder den ersten Weltkrieg, Gefangenenlager in Russland für den einen, Südfront schließlich auch noch für den jüngsten.
Im letzten Teil viel über die Täter, über deren Ausflüchte, Rechtfertigungen, Begnadigungsgesuche und über den Umgang mit ihnen bis weit in die Sechzigerjahre hinein. Auch viel über die Methoden der jeweiligen österreichischen Bundesregierungen, Restitutionen zu verhindern oder zu verzögern.

Christoph Bauer versucht nicht um unser Mitleid zu heischen, er dokumentiert und überlässt es dem Leser, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ich fand es schade, dass gerade durch den Versuch, die Schicksale aller Familienmitglieder in ihren Umgebungen und Lebensumständen von Lemberg über Innsbruck bis London zu erzählen, viele Personen nur kurz erwähnte Namen bleiben mussten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerald Steinacher am 3. Dezember 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das neueste Buch des Innsbrucker Autors Christoph W. Bauer beleuchtet ein duesteres Kapitel europaeischer und Tiroler Geschichte. Die Geschichte der juedischen Familie Graubart und die Ereignisse der sogenannten "Reichskristallnacht" vom 9. November 1938 in Innsbruck. Die blutige Nacht ist durch die zeitgeschichtliche Forschung schon seit einigen Jahren genauer erforscht, aber Bauer gelingt es den Blick zu weiten - und vor allem gelingt dem jungen Schriftsteller eines - Geschichte lebendig zu machen. Man versetzt sich in die Zeit, in die Stimmung jener Jahre und dadurch rueckt vieles bedrueckend nahe. Man wird Teil der penibel recherchierten Ereignisse - ein Gefuehl, als waere es gestern passiert. Die genaue Beschreibung der (meist) einheimischen Nazi-Schlaeger, ihrer Lebenslaeufe und Denkweise macht mich nachdenklich. Besonders fuer LeserInnen, die Innsbruck kennen, hinterlaesst der Roman einen tiefen Eindruck. Ich kann an manchen Haeusern in Innsbruck nun nicht mehr vorbeigehen, ohne an Richard Graubart und die anderen brutal ermordeten oder schwer misshandelten Juden des Progroms von 1938 zu denken. Wenn Geschichte lebendig wird in uns, dann ist das auch Christoph W. Bauer zu verdanken.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wohl jahrelang hat diese Suche gedauert, auf die sich der Innsbrucker Autor Christoph W. Bauer da gemacht hat, die Suche nach den Hintergründen des Mordes an einem Juden aus seiner Heimatstadt im November 1938. Originaldokumente hat er gesichtet, Briefe gelesen, mit überlebenden Familienangehörigen und vor allen Dingen mit deren Nachkommen gesprochen und sich damit auf eine Spurensuche begeben, deren Ergebnisse nicht nur den Lebens- und Leidensweg der Familie Graubart eindrücklich, sensibel, und bewegend beschreiben, sondern die auch ein Stück Zeitgeschichtsschreibung seiner Heimatstadt Innsbruck darstellen, wo er bei seinen Recherchen nicht immer auf Gegenliebe gestoßen ist.

Indem er sich nicht nur auf die Spur der Familie Graubart setzt, sondern auch der der Täter nachgeht, schreibt Bauer ein eindrückliches Kapitel der jüngeren Geschichte Österreichs.

Immer wieder stellt Bauer in seinem wie ein Dokumentarroman abgefassten Buch die parallel laufenden Geschichten der Opfer und der Täter gegenüber. Auf der einen Seite die Familie jenes jüdischen Kaufmanns Richard Graubart, der am 9. November, jenem Tag, an dem die Synagogen brannte und Tausende von Juden getötet und noch viel mehr ihres ganzes Eigentums beraubt wurden, von einem Rollkommando der SS in seiner Wohnung getötet wurde. Danach wird seine Familie, so wie vielen andere Innsbrucker Juden nach Wien ausgewiesen. Einigen von ihnen, darunter der in der zionistischen Bewegung sehr aktive Bruder Siegfried, gelingt von dort aus die Flucht in ein rettendes Gastland. Die Tagebücher und Aufzeichnungen Siegfrieds, die Bauer von seinen Enkel in Amerika bekommen hat, werden dem Autor im Laufe des Buches noch wertvolle Hinweise geben.
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