Ein witziger, temporeicher Roman über die Filmszene Berlins mit allen (Flug)Höhen und abgrundreichen Tiefen, die man sich so vorstellen kann. Bekannte Szenegrößen sind namentlich entfremdet, aber das so, dass auch nur wenig Informierte genau wissen, um wen es sich handelt. Scheinbar alles und jeder wird auf die Schippe genommen.
Spannend beschrieben der Aufstieg und selbstverordnete Fall bzw. Rückzug des mehr oder weniger erfundenen Russens Gratsch, der durch den gelangweilten und fast endgültig versumpften arbeitslosen Schauspieler Jörg Raabe ins Leben gerufen wurde.
Der Hauptfigur Jörg Raabe/Gratsch ist nichts menschliches fremd und das macht diesen zum absoluten Symphat!
Absolut lesenswert!