Hier geht es nicht - wie der Titel auch suggerieren könnte - um aktuelle Vater-Sohn-Beziehungen oder die gesellschaftliche Männer-Selbstwahrnehmungswut unserer Tage - hier geht es um nicht verarbeitete Kindheitserlebnisse mit Vätern, die ja unser Denken und Fühlen vor allem zum Thema Autorität, Geborgenheit, Lebenssinn, Leistung in einer Lebensphase beeinflussen, in der wir unfähig sind, steuernd oder hilfreich einzugreifen, wir ganz als Opfer erscheinen müssen und dies oft ein Leben lang durch die verinnerlichten Folgen auch noch sind.
Hier wird uns an vielen Beispielen angeboten, dass und vorgemacht, wie man als Erwachsener noch die lebens- und freiheitsstiftende Auseinandersetzung mit begrenzenden Kindheitserfahrungen suchen und erleben kann.
Leicht kommt es daher, lustig oft, heiter immer, und es gelingt in den Geschichten und zeigt, wie es gelingen kann, und dass es immer lohnt, sich noch einmal mit dem Vater auseinanderzusetzen, mag er noch leben oder schon tot sein, oder mag es Gott Vater selber sein.