Es begab sich zu einer Zeit, als in einer Westfalenmetropole ein Oberbürgermeister mit hocherhobener Nase nach Gutsherrenart seine Amtsgeschäfte führte. er hielt Hof im Rathaus und sich für unfehlbar. Bis, ja bis eine kleine Büroangestellte fleißig Gelder veruntreute und sich für Hunderttausende Kokain durchs Näschen zog. Jahrelang.
Der Hofstaat, pardon Stadtrat, feierte sich seit Dekaden als Mehrheitsfraktion und die Anführer des Hofstates liebten es, ihre Macht zu eigenen Zwecken zu missbrauchen und es zu genießen. Denn ihnen konnte keiner was. Sie sorgten dafür, dass nur solche in ihren Reihen aufstiegen, die ebenso machthungrig und selbstverliebt waren, wie sie.
Das ist leider kein Märchen, sondern die bittere Wahrheit. Gabriella Wollenhaupt legt mit "Grappas Gespür für Schnee" die Faust in eine schon lange schwärende Wunde aus Filz, Inkompetenz und Arroganz. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind beabsichtigt.
So geht und ging es zu in Bierstadt, glauben Sie mir.
Wenn Sie wissen wollen, wie Politik heute tickt, lesen Sie dieses Buch. Genießen Sie einen schönen Krimi und gruseln Sie sich bei der Vorstellung, dass Gabriella Wollenhaupt nicht übertrieben hat.
Volle Punktzahl von einer Bierstädterin, die es wissen muss ...