Die alternative Singer-Songwriterin Laura Gibson veröffentlicht seit 2004 selbstgeschriebene, selbstgetextete Stücke.
Die Lady stammt aus Coquille, County Coos, einer kleinen Holzfällerstadt im südwestlichen Eckchen von Oregon. Auf dem neuen Album erweist sie einerseits Referenzen an ihre Heimat im engeren Sinne, auch an alte Traditionen.
Auf der anderen Hand wollte sie aber auf 'Deibel komm raus' auch einige essenzielle Aussagen zur US-amerikanischen Gegenwart beisteuern. Das Ergebnis klingt zwar selbstbewusst, aber gleichzeitig fehlt es ihr an Stimmvolumen.
Auch ZU viel Hall und Echoeffekte, was manchen Titel wie im Wartehäuschen von Castropp-Brauxel gesungen erscheinen lässt' oft paart sich das mit einem etwas' leirigem Sound ' nun, nicht jeder ist darin halt ein Grand Master wie good old fellow Neil Young.
Lassen wir der Dame noch ein paar Alben zum Reifen' dieses ist ja erst ihr drittes.