Paul ist gerade aus der Provinz nach Paris an eine Elite-Uni gekommen. Seine Freundin merkt, dass er sich von Ihr entfremdet, schon allein weil er nicht in ihre Wohnung ziehen will, sondern lieber in eine Campus-WG zieht. Da nimmt das Übel seinen Lauf, denn in dieser WG wohnt auch Arnault. Paul himmelt ihn an. Agnes - die äußerst verwegen und durchtrieben im Film dargestellt wird - schlägt Paul eine Wette vor: wer zuerst Arnault verführt hat gewonnen und machen was er oder sie will.
Dummerweise läuft Paul auch noch der junge marokkanische Handwerker Mercier über den Weg. Der Handwerker macht Paul Avancen - eindeutige! - und Paul lässt sich auf etwas ein, was in einer Achterbahnfahrt der Gefühle, des Sex, der Ekstase und der bodenlosen Enttäuschung endet - und zwar für Alle Beteiligten! Agnes, Paul, Mercier, Arnault, sie alle bekommen etwas ab - nur nicht das was jede/r will.
Ich fand den Film anmutig - ja, klingt altmodisch - aber er ist nicht laut(wie so häufig bei französischen Film), nicht plump(wie so häufig bei französischen Film), nicht zu temperamentvoll (wie so häufig bei französischen Film). Ich würde den Film jederzeit wieder sehen - schon allein weil er ein wie ich finde überraschendes Ende hat.