ProduktinformationPlattform: PlayStation2 | Version: Standard
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Wir schreiben das Jahr 1986 und befinden uns in Vice City, einer der Stadt Miami nachempfundenen Metropole im sonnigen Florida. Hauptfigur Tommy Vercetti, gerade aus dem Gefängnis von Liberty City entlassen, vermasselt in Vice City einen Deal für seinen Auftraggeber Forelli. Das Geld ist weg, genauso wie die heiße Ware -- jetzt hat der Spieler in Gestalt von Tommy ein mächtiges Problem. Doch schnell ist das erste Auto geklaut, die ersten Aufträge werden erledigt, das Konto füllt sich -- alles wie gehabt. Meist kann man aus mehreren Auftraggebern wählen, und wenn die ein oder andere Mission dann doch etwas knifflig ist, kann man sich die Zeit mit Taxifahren, Ambulanzdienst, Bürger- und Feuerwehrmissionen oder (neu!) als Pizzabote vertreiben. Dies bringt neben coolen Belohnungen nicht nur Extrageld in die Kassen, sondern man lernt nebenbei Vice City besser kennen -- und dies ist auch bitter nötig, denn die Stadt ist immerhin mehr als doppelt so groß wie Liberty City und sieht einfach fantastisch aus. Vor allem bei Nacht, wenn die pastellfarbenen Fassaden ganz im 80er-Jahre-Stil durch Neonlicht beleuchtet werden; aber auch bei Tageslicht sind Stadt, Menschen und Fahrzeuge einfach eine Augenweide.
A propos Fahrzeuge: rund 110 Vehikel stehen zur Verfügung, darunter enorm viele neue Autos, dazu noch Motorräder (endlich!), Boote, Helikopter (hier lohnt es sich, in die Ego-Perspektive umzuschalten und Vice City von oben zu genießen -- atemberaubend!) und ein Wasserflugzeug. Auch das Waffenarsenal ist reichhaltiger geworden und umfasst jetzt so exotische Waffen wie ein Katana oder auch eine Kettensäge. Die Waffen sind allerdings in Kategorien eingeteilt und Tommy kann nur jeweils eine Waffe jeder Kategorie mit sich führen, sodass man sich die Wahl der Waffen gut überlegen sollte. Neu: Tommy kann viele Gebäude betreten, dort einkaufen, Läden überfallen -- er kann sogar komplette Gebäude kaufen! Während er sich auf diese Weise zunächst nur neue Speicherpunkte kaufen kann, lohnt sich dies vor allem später im Spiel, denn dann werfen die gekauften Firmen regelmäßig Gewinn ab und spülen wiederum Geld in die Kassen. Weitere Neuerungen: Tommy kann sich ducken und aus fahrenden Vehikeln hechten, verschiedene Outfits tragen, das Zielsystem wurde verbessert, die Polizei agiert noch intelligenter und aggressiver, und vieles mehr. Übrigens ist ein Teil von Vice City zu Beginn nicht zugänglich und muss durch Lösen von Missionen erst erspielt werden.
Ein extrem wichtiges Element in Grand Theft Auto: Vice City ist die Musik. Neun Autoradiosender spielen nonstop 80er-Jahre-Musik vom Feinsten -- Michael Jackson, Nena, Iron Maiden, Whodini, Kool & The Gang, Indeep, Tears for Fears -- wem bei diesen Namen die Tränen in die Augen treten, der liegt hier goldrichtig. Und wie gewohnt lacht man sich schlapp bei den Werbespots für "Giggle Cream", den "Degenatron" und ähnliche Produkte -- und natürlich bei den coolen Radiomoderatoren. Wer von der Musik nicht genug bekommen kann, sollte sich übrigens den Soundtrack auf sieben CDs zulegen.
Fazit: Volltreffer! Wer sich dieses Spiel entgehen lässt, ist wirklich selbst schuld. Grand Theft Auto: Vice City ist eine Spielspaßgranate sondergleichen, die in keiner PlayStation.2-Sammlung fehlen darf. Mit diesem Spiel ist monatelanges Suchtzocken angesagt, vor allem wenn man die 100 Prozent anstrebt. --Ines Heidrich
GTA VICE CITY ist der absolute Oberhammer! Fünf Gründe, die für einen Kauf sprechen:
1. Die Spielidee ist zwar nicht neu, aber von der Grafik und der Steuerung her hervorragend umgesetzt.
2. Der Soundtrack ist das beste, was auf der PS2 zu hören ist. Nicht weniger als 9 Radiosender (2xTalk, 7xMusik) lassen auch längere Fahrten durch Vice City kurz erscheinen. Die durchdachte Musikauswahl reicht von Pop / Wave über Rock, Jazz bis HipHop, die Stücke werden praktisch in voller Länge gespielt und sind mit lustigen Teasern und Anmoderationen versehen. (Highlight: Zu "2 Minutes To Midnight" nachts durch die Stadt rasen.)
3. Die Zahl der Mission ist sehr umfangreich. Außerdem ist der Ablauf nicht vollkommen linear vorgegeben, d.h. man hat meistens die Wahl, welche Mission man erfüllen will.
4. Die Missionen sind gut durchdacht und abwechslungsreich. Dazu gibt es auch "Nebenmissionen", bei denen man zusätzlich Geld verdienen kann, z.B. als Taxifahrer, Rettungssanitäter, Bürgerwehr, Pizzabote, usw.
5. Es gibt auch nach dem ersten Durchspielen genug Motivation weiterzuspielen, da man längst nicht alle versteckten Bonusobjekte gefunden hat.
FAZIT: Der bester Trip in die 80er seit langem!
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