Das zweite Album der Gruppe, nach 'On Time', und hier zeigt sie, warum sie so eine riesige Fangemeinde um sich scharen konnte:
Essentieller Hardrock mit exzellenter Röhrstimme (Mark Farner), fetzigen Gitarren, pluggernden Bassläufen und Drums, deren Drive einem den Atem verschlägt.
Gleich beim Opener 'Got this thing on the move' geht's wuchtig zur Sache - das 'Ding' bewegt sich, und wie! Nicht ganz so schnell die darauf folgende Mid-Tempo Nummer 'Please don't worry', mit einprägsamen Refrain.
Weitere Höhepunkte der Platte: (der damalige Seite 1 Rausschmeisser) 'In need' mit seinem furiosen Gitarrensolo am Schluß, das ein Markenzeichen bei GFR-Konzerten werden sollte, 'Winter and my Soul' und naturlich der unbestrittene Höhepunkt der Platte, das fast 10-minütige Cover von 'Inside looking out' mit seinen atemberaubenden Harmonica- und Schlagzeugeinlagen (Brewer hat einen Drive, der einem den Atem stocken lässt - wer da nicht mitswingt, hat keinen Rhytmus im Blut!).
Für mich, neben 'Survival', der beste Output der Gruppe - uneingeschränkte Kaufempfehlung für Fans bluesgetränkten, Frühsiebziger Hardrocks!