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Grand Central. Menschen in New York
 
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Grand Central. Menschen in New York [Gebundene Ausgabe]

Andrian Kreye
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 218 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462027522
  • ISBN-13: 978-3462027525
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 645.650 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Journal Frankfurt 2. Oktober 1998

Kreyes Kunst ist es, seine Figuren mit wenigen Sätzen so zu charakterisieren, daß sie im Gedächtnis bleiben. Nach der Lektüre könnte man sich vorstellen, ihnen selbst begegnet zu sein: Pedro, dem Flüchtling aus Mexiko, der sich im eigentlichen Sinne in den Straßenschluchten von Brooklyn verliert; Jennifer, die eine kurze atemnehmende Karriere macht, Anthony, den erst allzuschlechte Erfahrungen zum Rassisten gemacht haben. Kreyes Sprache ist farbig, bisweilen sogar schillernd, doch sie versucht nie zu blenden; der Autor versteht es, den Leser zu führen, ohne ihn zu gängeln. (Frankfurter Allgemeine 8. Oktober 1998) New York klingt wie ein breiter Dur-Akkord mit starkem Baß. Dieses Buch ist ein Versuch, diesen Klang einzufangen. (Zeit Magazin 8. Oktober 1998) 17 Schicksale, die dem Begriff vom Schmelztiegel Amerika gerecht werden. Kreye taucht ein in ihre Welt, blickt durchs Brennglas ihrer Träume und fliegt weiter zum nächsten. (Süddeutsche Zeitung 2. Oktober 1998) Bewegende Geschichten.

Kurzbeschreibung

Ein Stadtführer der besonderen Art: Andrian Kreye taucht ein in den "big apple". Er porträtiert 17 Menschen, 17 Leben, 17 Schicksale, wie es sie nur in New York City geben kann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schillernd, tief, wahr 16. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Bücher über New York sind wie die Stadt. Es gibt sie in jeder Form, Farbe, Variation. Da sind die oberflächlichen Sammlungen von Tipps und Trends, die aufgeblasenen Analysen dieses faszinierenden Kosmos, und da sind die ernsthaften Versuche, diese Stadt zu ergründen. Letztere sind selten. Denn meistens schreiben doch bloß selbsternannte Kenner und Abzocker oder - im schlimmsten Fall - deutsche Fernsehkorrespondenten ihre lauen Erlebnisse und Perspektiven aus ihrem weißen Wohlstandsghetto auf. So toll, wie man glaubt, ist New York nämlich gar nicht. Das wissen dummerweise nur die, die in New York leben. Und dann kommt Andrian Kreye und erzählt uns wahre Geschichten über diese Stadt, die einerseits davon lebt, daß sie Klischee ist, aber viel mehr noch darunter leidet, daß die meisten darüber nicht hinaus kommen. Kurzum: "Grand Central" ist das einzige Buch, das ich bislang gelesen habe, das dieser Stadt gerecht wird, weil es die Menschen in diesem vielschichtigen Moloch, in diesem widersprüchlichen urbanen Gebilde einfängt. Gut, es gibt Nik Cohn und sein "Herz der Welt" - ein geniales Buch. Doch Kreye kommt dem in Passagen nicht nur nahe, er übertrifft selbst Cohn mit Winston, dem chinesischen Deli-Mann, und seinem Spanish Harlem Elvis. In den Zeiten von Pop-Literatur, wo jeder glaubt, zu allem eine Meinung haben zu können, wo jeder seinen verquasten Sermon abzusondern sich erlaubt, muß man froh sein um diese schillernden, tiefen, echten Geschichten von Kreye. Er weiß genau, worüber er schreibt, er hat viel erlebt in New York und versteht die Stadt. Außerdem, das kommt noch dazu, kann er sehr, sehr gut schreiben. Kreye statt Kracht!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Es gibt einige Autoren, die von sich behaupten 'intime Kenner der amerikanischen Metropole' zu sein - Andrian Kreye ist wirklich einer. Das kann man regelmäßig in seinen Artikeln in der Süddeutschen erfahren, wenn er immer wieder aufs Neue äußerst kenntnisreich über Ereignisse und Entwicklungen der amerikanischen und der New Yorker Kultur (zwei sehr unterschiedliche Dinge!) bzw. deren unzählige Subkulturen berichtet.

In den 17 einfühlsam beschriebenen Porträts versammelt in 'Grand Central' folgt der Leser Menschen verschiedenster Herkunft, mit unterschiedlichsten Lebensläufen und Erfahrungen. Und diese Vielschichtigkeit ist es, welche New York für jeden Besucher so eindrucksvoll und faszinierend macht. Es sind nicht die lauten Töne des touristenumlagerten Times Square, denen Kreye in seinen Geschichten folgt, denn sie nicht das, was New York wirklich bedeutet (auch wenn die Marketingmaschinerie der New Yorker Tourismusbehörde nicht müde wird, uns dies mit immer größeren und spektakuläreren Attraktionen in stetiger Regelmäßigkeit weismachen zu wollen).

Kreye beschreibt Menschen, wie sie so mit ihren grundlegend andersartigen Schicksalen nur an einem Ort der Welt gleichzeitig versammelt sein können - New York. Und auch wenn er dabei Armut, Drogen oder AIDS nicht ausspart, sie gehören nun mal zur Stadt wie die jährlichen Millionen von Touristen auch, so verfällt er doch dabei nie in einen heuchelnden Mitleidston oder etwa Voyeurismus. Die Geschichten sind wunderbar 'down to earth' und wirken trotz ihres insider-Erzählmodus' nicht besserwisserisch oder gar großspurig-weltmännisch, frei nach dem Motte 'alles schon mal mitgemacht'.

Der einzige Minuspunkt - das Buch ist zu kurz und somit sind die hautnahen Erkundungstouren auf den Spuren von Winston, Luisa, Glenn oder Bruce viel zu schnell vorbei. Da hilft nur eines - sich auf den nächsten Artikel von Herrn Kreye in der SZ zu freuen.

Das Glossar am Ende des Buches ist eine sehr hilfreiche Ergänzung - für Leser, die noch nie in Amerika bzw. New York waren, für 'Kenner', die immer noch etwas bis dato Unbekanntes erfahren.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Aus Mangel an Büchern, die mich wirklich fesseln, würde ich mich nicht unbedingt als eine routinierte Leserin bezeichnen. 'Grand Central' von A. Kreye allerdings war ein Buch, das ich nicht so schnell weglegen konnte. Daß New York eine äußerst vielseitige Stadt ist, habe ich schon immer vermutet. In diesem Buch wird es einem derart vor Augen geführt, daß während des Lesens tatsächlich das Bild einer Metropole entsteht, in der die ganze Welt aufeinandertrifft. Wenn man dann nach New York fährt, läuft man mit ganz neuen Augen durch diese Stadt, fragt sich, ob der Taxifahrer wohl Russe ist und in Brooklyn wohnt und ob die chinesische Verkäuferin beim Imbiss heimlich im SM-Club arbeitet. Man vermutet hinter jedem Menschen des Gesichterkinos New York eine Figur mit einer Geschichte, die ebenso aufregend ist, wie die Erzählungen in 'Grand Central'.
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Am 9. September 2001 veröffentlicht
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Diese Buch ist ärgerlich - und das völlig unnötiger Weise. In kurzen Kapiteln werden Menschen aus New York vorgestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2001 von "zupp5000"
Belanglos
Kreye gelingt es nicht New York athmosphärisch einzufangen. Vom vielschichtigen, vibrierenden, rastlosen und überwältigenden Kosmos der Stadt der Städte ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2001 von ucon
Schillerndes Szenario
Den ebenso faszinierenden wie verwirrenden Kosmos New York einzufangen, ist nicht einfach. Es ist oft genug versucht worden, außer Nik Cohn in Das Herz der Welt ist es kaum... Lesen Sie weiter...
Am 12. Mai 2001 veröffentlicht
Kreye ein Talent mit grosser Zukunft
... da fragt man sich nur noch , wieso dieser talentierte Jung-Autor noch nie mit einen "Kisch-Preis" ausgezeichnet wurde !

Carsten Knopf

Am 21. Oktober 1999 veröffentlicht
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Am 7. September 1999 veröffentlicht
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Am 3. Dezember 1998 veröffentlicht
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Am 30. November 1998 veröffentlicht
Sind Geschichten aus NYC wirklich so unspannend?
Auf den Klappentext wird Peter Ustinov zitiert: „Kreye ist ein echter Geschichtenerzähler...".

Stimmt, hier werden Geschichten von Menschen in NYC erzählt. Lesen Sie weiter...

Am 25. Oktober 1998 veröffentlicht
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