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Gran Torino
 
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Gran Torino

Clint Eastwood , Bee Vang , Clint Eastwood    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (324 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Clint Eastwoods Gran Torino, ein bescheidener Film, der während einer Flaute bei der Postproduktion seines eleganten Der fremde Sohn entstand, wurde relativ leise in die Kinos gebracht und bläst nach wie vor all jene Filme an den Kinokassen hinweg, die als Oscar-Kandidaten gehandelt werden und liefert dem achtundsiebzigjährigen Hauptdarsteller die besten Kritiken seiner Schauspielkarriere. Sowohl der Film als auch seine Darstellung sind völlig raffiniert – beginnen mit einer trügerischen Einfachheit und entwickeln sich dann zu etwas Komplexem, Kraftvollem und überraschend Sanftem. Ebenso wie Erbarmungslos Eastwoods Erbe innerhalb des Western-Genres tragisch beleuchtete, kommentiert Gran Torino das städtische Erbe von Dirty Harry und seiner gewalttätigen Spießgesellen. Und zudem stellt der Film eine weise Meditation über Amerika innerhalb eines bestimmten Augenblicks seiner Geschichte dar, in Hinblick auf die Rassenkonflikte, die Wirtschaft, den Geist. Man könnte das Ganze eine Botschaft „zur Lage der Nation“ nennen. Aber nur mit einem schiefen Grinsen auf den Lippen. Der letzte Dirty Harry ist in Wirklichkeit ein knurriger Walt: Walt Kowalski (Eastwood spielt einen Senioren), Witwer, Veteran des Koreakriegs, Automechaniker im Ruhestand und der letzte weiße Bewohner seiner Nebenstraße in Detroit. Es ist schwer zu sagen, wer ihm mehr auf die Nerven geht: seine eigene Verwandtschaft (ein ziemlich blöder Haufen) oder die Hmong-Familien, die seine neuen Nachbarn sind. Kowalski ist Rassist, denn es kam ihm nie in den Sinn, warum er keiner sein sollte. Außerdem ist das gemeinsame Herumhacken auf ethnischen Vorurteilen der Dreh- und Angelpunkt zwischen ihm und seinen Arbeiterklasse-Kumpels. Die Umstände – und zwei junge Leute aus dem Nachbarhaus, die schlagfertige Sie (Ahney Her) und ihr von Konflikten geplagter Bruder Thao (Bee Vang) – wollen Walt in eine neue Gemeinschaft einführen und feiern ihn als Helden, nachdem er gegenüber ein paar Rabauken seine Knarre zieht. Doch der Gang der Dinge wird den Zuschauer immer wieder aufs Neue verblüffen. Eastwood entschied sich dafür, seinen Film im wirtschaftlich gebeutelten Detroit zu drehen – eine kluge Entscheidung, denn seine Vorstellung von Walts Welt in klassischer Handschrift ist das, was wirklich zählt. Jedes Stück Rasen, jede Terrasse, jeder Kellerraum trägt zur Geschichte bei – vor allem die Werkstatt/Garage, in der der Gran Torino steht, den Walt während einer besseren Zeit einstmals montieren half. Dies ist ein bemerkenswerter Film. --Richard T. Jameson

Produktbeschreibungen

Clint Eastwood inszeniert „Gran Torino“ (Gran Torino) mit sich in der Hauptrolle – erstmals seit seinem Oscar-preisgekrönten „Million Dollar Baby“ (Million Dollar Baby) ist er wieder auf der Leinwand zu sehen. Er spielt den eigenwilligen und unflexiblen Koreakriegsveteranen Walt Kowalski, der durch seine Migranten-Nachbarn gezwungen wird, seine tief verwurzelten Vorurteile zu überdenken.

Walt Kowalski hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten – einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemanden – wenn er etwas zu beichten hätte, würde er es nur seinem Hund Daisy gestehen.

Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend: die schiefen Regenrinnen, die verfilzten Rasenflächen und die Ausländergesichter in der Nachbarschaft; das perspektivlose Leben der jugendlichen Hmongs, Latinos und Schwarzen, die das Viertel wie selbstverständlich für sich beanspruchen; seine erwachsenen Kinder, die er als unreif erlebt und die ihm fremd geworden sind. Walt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen.

Bis jemand eines Nachts seinen 1972er Gran Torino zu klauen versucht.
Der Gran Torino glänzt noch genauso wie an dem Tag, als Walt ihn vor über drei Jahrzehnten persönlich mit zusammengeschraubt hat. Durch diesen Wagen tritt jetzt der schüchterne Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) in Walts Leben, denn seine Hmong-Gang hat den Teenager so lange unter Druck gesetzt, bis er versuchte, den Gran Torino zu stehlen.

Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang – wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels. Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und seine ältere Schwester Sue (Ahney Her), die darauf bestehen, dass Thao seine Schuld bei Walt abarbeitet. Walt will zunächst nichts mit diesen Leuten zu tun haben, doch schließlich gibt er nach und leitet den Jungen an, im Viertel Reparaturen auszuführen. So entsteht eine seltsame Freundschaft, die beider Leben verändert.

Weil Thao und seine Familie nachdrücklich auf ihre Zuwendung bestehen, lernt Walt seine Nachbarn mit anderen Augen zu sehen. Aber auch über sich selbst denkt er nach. Die Asiaten sind vor einer grausigen Vergangenheit geflohen und schließlich in der amerikanischen Provinz gelandet – sie haben mehr mit Walt gemeinsam als seine eigenen Verwandten. Erstmals seit dem Krieg leistet er Erinnerungsarbeit, gegen die er sich rigoros abgeschottet hatte… ähnlich wie er den Gran Torino im Dunkel seiner Garage konserviert hat.

VideoMarkt

Nach dem Tod seiner Frau igelt sich Walt Kowalski ein, zieht sich zurück auf die Veranda seines Häuschens in einer Vorstadt von Detroit und sieht zu, wie sein Amerika vor die Hunde geht. Das Fass zum Überlaufen bringt der Nachbarsjunge der Hmong-Familie, der auf Geheiß einer Gang Walts 72er Gran Torino stehlen soll. Als die Tochter der Nachbarn belästigt und deren Sohn eines Nachts angegriffen wird, schlägt sich Walt auf deren Seite. Genug ist genug. Das macht ihn zum Helden der Nachbarschaft, aber bringt ihn auch ihn in akute Lebensgefahr.

Video.de

Für seine zweite Regiearbeit im Jahr 2008 nach "Der fremde Sohn" steht Clint Eastwood erstmals seit "Million Dollar Baby" wieder selbst vor der Kamera. Sein Walt Kowalski ist ein Konservativer von echtem Schrot und Korn, der im Verlauf der Handlung gezwungen wird, seine eigenen Vorurteile zu konfrontieren. Und wie fast immer im Alterswerk Eastwoods geht es in dem bewusst schmucklosen und betont schnell gedrehten Drama auch um Gewalt und ihre verheerenden Folgen, um Rassismus und falsches Heldentum.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Packendes Drama von Clint Eastwood über einen greisen Koreakrieg-Veteranen, der nicht mehr länger mit ansehen will, wie seine Nachbarschaft vor die Hunde geht.

kulturnews.de

Clint Eastwood macht Schluss: Dieser Film ist der letzte seiner Schauspielkarriere, ab sofort will der 79-Jährige nur noch hinter der Kamera stehen. Passend dazu verkörpert er in "Gran Torino" einen Rentner, der einsam und wütend in seinem Haus in einer US-Vorstadtsiedlung lebt. Seine Frau ist tot, seine Söhne wollen ihn ins Altersheim stecken, in der Nachbarschaft leben immer mehr Einwanderer, und der alte Mann versteht die Welt nicht mehr. Erst die zarte Freundschaft zum vietnamesischen Nachbarsjungen lockt den knurrigen Rassisten aus der Reserve. Wer gehofft hat, Eastwood gebe zum Abschluss noch mal den "Dirty Harry", den wird "Gran Torino" enttäuschen: Das Drama ist unspektakulär inszeniert, und sein Hauptdarsteller suhlt sich förmlich in seinem Altersstarrsinn. Das ist beeindruckend, weil der konservative Patriot Eastwood hier ganz nebenbei einen Abgesang auf das alte Amerika liefert; weil er Vorurteile offen kritisiert und als überflüssigen Blödsinn abstempelt. (jul)Extras: Making-ofAuch als Blu-ray-Disc!

Kurzbeschreibung

Der Korea-Kriegsveteran und pensionierte Automechaniker Walt Kowalski mag es nicht, wie sich sein Leben und seine Nachbarschaft verändert haben. Auch seine Nachbarn, die Hmong- Immigranten aus Südostasien, kann er überhaupt nicht leiden. Aber die Situation erfordert es, dass Walt diese Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen muss, die Angst und Schrecken verbreitet.

Produktbeschreibungen

Walt Kowalski hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten - einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemanden - wenn er etwas zu beichten hätte, würde er es nur seinem Hund Daisy gestehen.

Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend: die schiefen Regenrinnen, die verfilzten Rasenflächen und die Ausländergesichter in der Nachbarschaft; das perspektivlose Leben der jugendlichen Hmongs, Latinos und Schwarzen, die das Viertel wie selbstverständlich für sich beanspruchen; seine erwachsenen Kinder, die er als unreif erlebt und die ihm fremd geworden sind. Walt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen.

Bis jemand eines Nachts seinen 1972er Gran Torino zu klauen versucht.
Der Gran Torino glänzt noch genauso wie an dem Tag, als Walt ihn vor über drei Jahrzehnten persönlich mit zusammengeschraubt hat. Durch diesen Wagen tritt jetzt der schüchterne Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) in Walts Leben, denn seine Hmong-Gang hat den Teenager so lange unter Druck gesetzt, bis er versuchte, den Gran Torino zu stehlen.

Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch
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