Gran Torino 2008

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Nach dem Tod seiner Frau igelt sich Koreakriegsveteran Walt ein und zieht sich zurück auf seine Veranda. Das Fass zum Überlaufen bringt der Nachbarsjunge der verhassten Hmong-Familie, der auf Geheiß einer Gang Walts 72er Gran Torino stehlen soll. Als die Tochter der Nachbarn belästigt und deren Sohn eines Nachts von einer Gang angegriffen wird, schlägt sich Walt auf deren Seite. Genug ist genug...

Darsteller:
Clint Eastwood,Ahney Her
Laufzeit:
1 Stunde, 51 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Gran Torino

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller
Regisseur Clint Eastwood
Darsteller Clint Eastwood, Ahney Her
Nebendarsteller Bee Vang, Cory Hardrict, Cory Hardict, Geraldine Hughes, Dreana Walker, Brian Haley, Doua Moua
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

273 von 297 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 5. November 2009
Format: DVD
Bambusfresser, Schlitzaugen... Eastwood fährt wirklich alles auf an political incorrectness gegenüber den Asiaten, die jetzt sein Viertel bevölkern - wiewohl er als "Walt Kowalski" auch nicht gerade einen uramerikanischen Rollennamen hat. Es geht in "Gran Torino" um das Altern, um Veränderungen der Zeit, um einen Zusammenprall von Lebensentwürfen und von Generationen, um die Bekehrung eines Rassisten, um die Rettung eines alten Mannes und eines Teenagers aus der Isolation, um Selbstvertrauen, am Rande auch um Gewalt - also nahezu das ganze Eastwoodprogramm, und darin wird der Mann, der nun schon auf die 80 zugeht, immer besser! Angesichts der genannten Skizze ist vielleicht gar nicht zu erwarten, wie viel Humor dieser Film doch hat. Er hat zwar einen ernsten Hintergrund, ist aber erstaunlich oft zum Schieflachen, sicherlich keine alberne Komödie, aber von einer augenzwinkernden Schnodderigkeit, hinter der immer auch noch ein bißchen mehr steckt, aber die irgendwie schon unglaublich Laune macht. Allein wie Stoneface Eastwood seine Mundwinkel verzieht, als ihm die Verwandtschaftsblase ein Telefon mit extra großen Tasten und einen mechanischen Greifarm schenkt, weil das das Leben doch so viel leichter mache (und darauf hinweist, dass das alles bei betreutem Wohnen noch viel, viel angenehmer wäre...), ist ein Ur-Eastwood-Moment, der dreierlei ist: Selbstreferenziell (Eastwood ist längst Kult), dabei dennoch von berührender Wahrheit und Würde, vor allem aber saukomisch. Solche Momente gibt es wirklich viele, sie alle zu nennen, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Worum geht es eigentlich? Kowalski ist der Ur-Ami, der im Koreakrieg gekämpft und danach für Ford Autos zusammengebaut hat, jahrzehntelang.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Rothgerber am 30. Juni 2010
Format: DVD
Leider, leider kam ich erst vor Kurzem dazu, diesen so ausgesprochen wertvollen und großartigen Film anzusehen.
Clint Eastwood zeigt uns, was man von gutem Wein sagt: Er wird mit den Jahren immer besser.
Auch dieser so hervorragende Schauspieler, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Komponist - und auch Sänger! - war nie besser, als jetzt. In seinen späten Jahren spielt Clint in Rollen, welche eine immense Tiefe und Charakter haben, scheinbar in einer eigenen Liga.
Seine Darstellung des Walt Kowalski, der von seinem, durch manch eigene Fehler verpfuschten, und desillusionierten Leben enttäuscht ist, kommt verdammt gut rüber...
Walt ist nicht bloß ein Mann mit einem eigenen Schicksal - sondern ein Sinnbild für seine ganze Generation.
Er ist alt, ebenso wie sein Gran Torino Muscelcar alt ist. Ein Relikt aus einer anderen - für ihn besseren - Ära. Die große Zeit der Stadt Detroit mit ihren Motorenwerken ist längst vergangen. Genau so wie viele von den Werten, die ihm wichtig sind.
Geplagt davon, daß er mehr als sein halbes Leben durch seine Erlebnisse im Koreakrieg bestimmen ließ, und dadurch zu einem verbitterten alten Mann wurde, der sich selbst (und vor allem seiner eigenen Familie) immer fremder wird, öffnet er - Anfangs nur sehr widerstrebend - sein Herz. Für seine Nachbarn, die Hmong ebenso wie für sich selbst.

Ich könnte noch locker eine ganze Weile so weitermachen - würde allerdings bloß das wiederholen, was ich selbst gerade in manch anderen, der als sehr hilfreich bewerteten (und sehr guten!), Rezensionen schon lesen konnte.

Der Film ist wirklich sehr zu empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. K. TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 20. März 2012
Format: DVD
Eine der allerletzten, noch lebenden Filmlegenden Hollywoods verabschiedet sich endgültig von der Schauspielbühne und sucht zukünftig seine Erfüllung im Regie-Fach. Das zumindest hatte Clint Eastwood nach seinem großen Oscar-Erfolg "Million Dollar Baby" verkündet. Doch wenn in einem seiner neuen Filme eine markante Figur zu sehr lockt, kann auch ein "Dirty Harry" mal mit seinen Vorsätzen brechen. Über solche Ausnahmen kann der Cineast einfach nur froh sein, denn selbst mit seinen aktuell 81 Jahren hat Eastwood noch soviel Saft und Schauspiel-Energie in sich, dass man ihm am liebsten ein Renten-Verbot auf Lebenszeit auferlegen möchte. Sein "Gran Torino" reiht sich mühelos in seine größten Regie-Meisterwerke der letzten 20 Jahre ein, während er selbst als Hauptdarsteller zum vielleicht allerletzten Mal eine sehr schillernde wie problematisch zu wertende Person verkörpert.

Wir lernen den polnisch-stämmigen Korea-Kriegsveteranen Walt Kowalski bei der Beerdigung seiner Frau kennen. Ein grantiger und extrem konservativer Mann, der wenig Freundlichkeit ausstrahlt und umso mehr mit unverhohlener Artikulation aneckt. Wegen seiner strengen Art und uralt erscheinender Weltanschauung ist seine Verwandtschaft nicht gut auf ihn anzusprechen, denn seine allgemeine Bitterkeit und Gereiztheit bekommen nicht nur Fremde wie der blutjunge Pater, der die Bestattungspredigt hält, oder seine ausländischen Nachbarschaft zu spüren, ebenso seine eigenen Söhne samt familiärer Anhang sind oft Zielscheiben seiner verbalen Ergüsse. Entweder man akzeptiert ihn und sein Wesen oder man lässt es besser sein.
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