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Grammatologie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 1. März 1983

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 12 (1. März 1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518280171
  • ISBN-13: 978-3518280171
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 2,6 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

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Nicht selten lassen sich die originellsten Entwürfe in der Philosophie auf eingängige Thesen zurückführen: Bei Jacques Derridas Buch Grammatologie aus dem Jahre 1967 ist es die Umkehrung der nach seiner Auffassung für das abendländische Denken charakteristischen Privilegierung der gesprochenen Sprache gegenüber der Schrift. Hinter dem merkwürdigen Namen Grammatologie verbirgt sich demnach das Programm einer Wissenschaft von der Schrift. Die Originalität von Derridas Ansatz besteht darin, auf eine Struktur aufmerksam gemacht zu haben, die für eine bestimmte Gestalt der abendländischen Tradition charakteristisch ist: Die Bestimmung des Seins als Präsenz in der stimmlichen Verlautbarung, der Phonie, in der das Subjekt sich selbst gegenwärtig ist. Man kann die darin implizierte Degradierung der Schrift zu einer bloßen Hilfsform, einem Supplement der gesprochenen Sprache daher auch als logozentrisch bzw. als phonozentrisch bezeichnen. Abwechselnd wird in der logozentrischen Metaphysik des Abendlandes die Schrift als Verstellung der unmittelbaren Präsenz von Sinn und Rede im Logos oder als bloße Repräsentation des gesprochenen Wortes bestimmt.

Unter dem Titel der Dekonstruktion unternimmt es Derrida, diese Denkfigur zu unterlaufen, um an ihre Stelle die Ursprünglichkeit der Schrift als einer Struktur geltend zu machen. Dekonstruktion ist demzufolge nicht so sehr eine Methode, sondern vielmehr eine bestimmte Weise Texte zu lesen, die darauf abzielt, die von der metaphysischen Tradition verschwiegene und verdrängte Textualität und Rhetorizität philosophischer Gedankenfiguren freizulegen.

In der Grammatologie erscheint das Modell einer ursprünglichen Schrift vor allem als Programm für eine postlogozentrische Philosophie. Seiner Ausführung und Erprobung ist Derrida in späteren Schriften und Lektüren philosophischer und literarischer Texte nachgegangen. Eine aufgeschlossene Rezeption hat er in Deutschland vor allem in der Literaturwissenschaft erfahren. In der akademischen Philosophie ist er hierzulande nach wie vor ein Außenseiter. --Jens Kertscher

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jacques Derrida wurde am 15. Juli 1930 in El-Biar in der Nähe von Algier als Sohn jüdischer Eltern geboren und starb am 8.Oktober 2004 in Paris. Während seiner Schulzeit war er antisemitischen Repressionen ausgesetzt. Ab 1949 lebte er in Frankreich und besuchte das Lycée Louis-le-Grand in Paris. Von 1952 bis 1954 studierte er an der École Normale Supérieure, wo er Vorlesungen bei Louis Althusser und Michel Foucault besuchte und sich mit Pierre Bourdieu anfreundete. 1956 gewann er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt an der Harvard University. Während seines Militärdienstes von 1957 bis 1959 lehrte er Englisch und Französisch in Algerien. Von 1960 bis 1964 war er wissenschaftlicher Assistent an der Sorbonne. Ab 1965 bis 1984 bekleidete er eine Professur für Geschichte der Philosophie an der École Normale Supérieure. Den Durchbruch erlangte Derrida im Jahr 1967, als er nahezu zeitgleich in drei bekannten Verlagen drei wichtige Schriften veröffentlichte: De la grammatologie, La Voix et le phénomène sowie L'écriture et la différence. Auf Vortragsreisen in den USA lernte er Paul de Man und Jacques Lacan kennen. 1981 gründete er die Gesellschaft Jan Hus (eine Hilfsorganisation für verfolgte tschechische Intellektuelle). Im selben Jahr wurde er in Prag verhaftet und erst nach einer energischen Intervention François Mitterrands und der französischen Regierung von der Tschechoslowakei freigelassen. 1983 gründete er das Collège international de philosophie, zu dessen erstem Direktor er gewählt wurde.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gavin Armour am 4. Januar 2012
Es wäre der "Grammatologie" zu wünschen (ebenso den Werken "Die Schrift und die Differenz", "Die Stimme und das Phänomen" oder, jüngeren Datums, "Die Politik der Freundschaft"), daß sie nach all den Habermas'schen und Luhmann'schen Einlassungen hinsichtlich der Nutzlosigkeit und Unlauterkeit des Derrida'schen Schaffens, einfach endlich gelesen würde.

Unvoreingenommen und ohne Berührungsängste, sollte der Leser sich Stück für Stück - mit Geduld und Zeit und Lust zur Lektüre - in das Denken der Dekonstruktion einlassen und die Erfahrung machen, daß es zwar sehr schwierig, durchaus aber lohnenswert ist, sich Derrida noch einmal ganz naiv und neu zu nähern. "Grammatologie" ist sicher das Buch Derridas, das am eindeutigsten linguistischen, also rein sprachwissenschaftlichen Fragen nachspürt - und eröffnet dennoch schon hier enorme Perspektiven darauf, was die Dekonstruktion, richtig verstanden und erkannt und angewandt, zu leisten vermag, auch außerhalb des literarischen oder rein linguistischen Diskurses.

V.a. ist es wichtig, von dem wegzukommen, was ich hier einmal Vulgär- oder Populärdekonstruktion nennen will. Denn die sintflutartige Verwendung des Begriffes hat ihn aufgeweicht und somit zu einem mehr oder weniger leeren Begriff gemacht. Derrida allerdings hat ein sehr klares und auch nachvollziehbares Konzept dessen, was er Dekonstruktion nennt - eben keine Methode, kein Prinzip, keine Theorie, sondern eine Bewegung im Sprachlichen selbst/sprachlichen Selbst.
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