Jetzt eintauschen
und EUR 4,30 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Grammatik der Schöpfung [Taschenbuch]

George Steiner , Martin Pfeiffer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Mai 2004

George Steiners neues Buch handelt von der Idee der Schöpfung, wie sie sich in der westlichen Kultur von der Bibel über Literatur und Kunst bis in die Philosophie und die Wissenschaftsgeschichte verbreitet hat. Erst das 20. Jahrhundert stellte die Idee des Schöpferischen in Frage und ersetzte sie durch das Prinzip der Erfindung.

George Steiner zeigt, wie stark unsere Zivilisation von den vielfältigen Erscheinungsformen des Schöpferischen geprägt ist und macht deutlich, dass von Wissenschaft und Technik keine Antworten auf die großen Fragen der Moral, der Politik und der Ästhetik zu erwarten sind. Eine Zivilisation, die sich von der Idee der Schöpfung und des Schöpferischen verabschiedet, nimmt große Verluste in Kauf und setzt ihre Zukunft aufs Spiel. Kein anderer als George Steiner vermag es, so eindringlich vor dieser Entwicklung zu warnen.


Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Sichern Sie Ihre Daten kostengünstig und sicher im europäischen Amazon Web-Services-Rechenzentrum. So einfach geht‘s


Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423340959
  • ISBN-13: 978-3423340953
  • Originaltitel: Grammars of Creation.
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 879.682 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Allen Selbstbeschreibungen avantgardistischer Künstler zum Trotz wirft George Steiner in seinem neuesten, aus den Gifford-Lectures hervorgegangenen Buch die unser modernistisches Selbstverständnis herausfordernde Frage auf, ob es bedeutende Werke in der Kunst, Literatur, Musik oder Philosophie geben kann, wenn die Annahmen des Glaubens und einer transzendentalen Metaphysik aufgegeben werden. "Über die Gott-Hypothese läßt sich nicht ohne Kosten spotten", schreibt er in seinem Schlusswort.

Man kann die Frage auch so zuspitzen: Kann es eine atheistische Kunst geben? Steiner wagt es, dies zu bezweifeln. Genau mit dieser Frage muss sich aber seiner Auffassung nach die Kultur der Moderne konfrontieren, nachdem eine Ästhetik zur Herrschaft gelangt ist, die sich von der Verpflichtung auf das Ganze der Welt abgelöst hat.

Was Steiner auf mehr als 300 Seiten entwickelt, ist also nichts weniger als eine Onto-Theologie der Kunst, die von dem Gedanken ausgeht, dass die herausragenden Werke der bildenden Kunst und Literatur aus der ontologischen Fiktion der Analogie zur göttlichen Kreation der Welt ihren Wert, aber auch ihre Macht bezogen haben, Betrachter und Interpreten zu bewegen. Schöpfung war daher immer mehr als bloße Erfindung; Steiner verwendet den an Heidegger angelehnten Ausdruck "Ins-Sein-Treten", um die Analogie begrifflich zu erfassen. Man kann unmöglich die Etappen zusammenfassen, in denen Steiner seine Grundidee entwickelt: Wie Schöpfungsgeschichten in den großen kosmologischen Mythen mit theologischen, metaphysischen und ästhetischen Vorstellungen miteinander zusammenhängen und unser Bild von Kunst, Musik und Literatur geprägt haben.

Wer allerdings geglaubt hätte, dass zu den Klassikern der europäischen Literatur ohnehin schon alles Wichtige gesagt sei, wird bei der Lektüre eine angenehme Überraschung erleben. So gelingt es Steiner -- um nur ein Beispiel zu nennen -- auf wenigen Seiten eine subtile Interpretation zum Verhältnis von Schöpfung und Originalität in Dantes Divina Commedia zu entfalten, die auch dem Kenner dieses Werkes neue Aspekte vermittelt. Steiners perspektivenreiche Lektüren gehören denn auch zu den besonders erfreulichen Erfahrungen beim Lesen dieses an Fußnoten fast provokativ armen Buchs.

Man wird Steiners kulturkonservative Prämissen, seine Skepsis gegen die modernen Naturwissenschaften und die Errungenschaften der Technik nicht unbedingt teilen, und auch nicht allen seinen ästhetischen Werturteilen folgen. Trotzdem bleibt dieses Buch ein ebenso gedankenreiches wie respekteinflößendes Meisterwerk, das aus der trostlosen und uninspirierten Masse der literaturwissenschaftlichen Durchschnittsproduktion eindrucksvoll herausragt. Steiner erweist sich damit einmal mehr als einer der letzten Repräsentanten des alteuropäischen Humanismus. --Jens Kertscher -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Unmöglich, George Steiner nicht zu lieben. Weil er ein unvergleichlicher Kritiker ist, der den schwierigen Autoren der philosophischen Literatur, von Hegel bis Heidegger, von Spinoza bis Simone Weil, der ihren akademisch einbalsamierten Texten zu neuem Leben verhilft. Weil er ein Tiefensüchtiger ist, der die Tiefensucht des Geistes, speziell in seiner deutschen Ausprägung, ironisch an den Ohren zieht und dabei abgrundtief versteht.«
Süddeutsche Zeitung



»George Steiner gehört zu den wenigen Kulturkritikern, die ohne Wehleidigkeit und in einer zugänglichen Sprache die Grundfragen unserer Zivilisation verständlich machen, den Kontinuitätsbruch des 20. Jahrhunderts, die Entstehung neuer Wahrnehmungsmöglichkeiten, aber auch die damit einhergehenden Verluste.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung



»Eine inspirierende Geschichte der Kreativität.«
Tages-Anzeiger, Zürich


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
5.0 von 5 Sternen
5.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen George Steiner: Grammatik der Schoepfung 22. April 2007
Format:Taschenbuch
George Steiner - Joschka Fischer nennt ihn den Meister des
Wortes, BBB verweist auf den Beiklang Dantes und auf den
Riss Malewitschs - und Inka Bohl beginnt in der aktuellen Ausgabe
des Literaten mit einem Ab- und Ausschnitt des Gespraeches
Mattenklotts mit Steiners in der Akademie der Kuenste, dessen
Ausgangspunkt das Buch "Warum Denken traurig macht" war: eine
rhetorische Frage fuer Humanisten, da Barbarei und Tod eine
stumme Endgueltigkeit auch in der neuen Geschichte behalten.
Dennoch endet der "Untergangsgesang" "hinter Steiners Stirn"
nicht hoffnungslos. "Die Hoeflichkeit unserem Gastgeber
gegenueber gebietet es", Steiner. Was die Naturwissenschaft
fuer illegitim haelt, wird bleiben: die Sterne und die Augen
der Kinder.
Siegfried Lebherz
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
ARRAY(0xa67597a4)

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar