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Die Graham Greene Edition in neuer Übersetzung: Unser Mann in Havanna: Roman: BD 18 [Gebundene Ausgabe]

Graham Greene , Dietlind Kaiser
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 2. März 1995 --  
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Kurzbeschreibung

2. März 1995
Mr. Wormold, Vertreter einer Staubsaugerfirma in Havanna, wird zu seiner Verblüffung vom britischen Geheimdienst beauftragt, ein karibisches Agentennetz aufzubauen. Unerfahren in solchen Dingen, doch begeistert von den finanziellen Vorteilen, schickt Mr. Wormold fingierte Berichte nach London: über Unruhen in der Marine, pikante Details aus dem Privatleben hoher Regierungsbeamter und eine Planskizze militärischer Anlagen im Dschungel - die Abbildung eines enorm vergrößerten Staubsaugers. Unglücklicherweise gerät Mr. Wormolds Phantasiewelt bald in Konflikt mit der Wirklichkeit. Ein Roman voller Humor, Komik und Überraschungen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag (2. März 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552047042
  • ISBN-13: 978-3446047044
  • Originaltitel: Our Man in Havana
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.267.145 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein vergnüglicher Klassiker voller herrlich bizarrer Einfälle.«
RBB – Kulturradio-Tipps Juli 2008

»Graham Greene ist ein Meister der Paradoxien.«
Georg Hensel, Welt am Sonntag -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Verlag über das Buch

»Graham Greene ist ein Meister der Paradoxien.« Georg Hensel in der ›Welt am Sonntag‹

»Spannend und witzig!« Reisemagazin ›Kuba‹ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der kleine Mann und der große Geheimdienst 14. März 2006
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Wenn er nicht so an seiner Tochter hängen würde, wäre er nie in diese Geschichte hineingestolpert -- aber der Staubsauger-Händler Jim Wormold hängt nun einmal an seiner Tochter Millie, und Millies Geburtstagswünsche sind nun einmal kostspielig. Das Spesenkonto für Geheimdienst-Agenten wiederum ist verlockend hoch, und so lässt sich der liebenswürdige, naive Wormold für den britischen Geheimdienst anwerben, der von ihm neue Erkenntnisse über die Lage in seinem Wohnort Kuba erwartet -- es ist die Zeit kurz vor Castros Revolution.
"Wozu mitspielen, wenn nicht mit Leib und Seele?", denkt sich der brave Wormold irgendwann und heuert nicht nur imaginäre Unteragenten an, denen er nach ausgiebigem Studium der örtlichen Klatschpresse bemerkenswerte Biographien verleiht, und er begnügt sich nicht mehr damit, deren phantasievolle Berichte zusammenzukupfern: Seine in riesengroßem Maßstab vergrößerte Skizze des neusten Staubsauger-Modells "Atom" lässt bei der Zentrale in London die Alarmglocken schrillen und setzt eine Lawine von Ereignissen in Gang, deren Wormold bald nicht mehr Herr wird und in denen seine Phantasie-Geschichten ihr nicht mehr kontrollierbares Eigenleben in der Realität zu führen beginnen. Die Gegenspionage tritt auf den Plan, einer seiner imaginären Unteragenten wird ganz real ermordet, ein weiterer Unteragent, der nichts von seiner angeblichen Tätigkeit ahnt, wird angeschossen, und Wormold selbst soll umgebracht werden und vereitelt diesen Plan durch ein Feuerwerk an Slapstick-Szenen. Das aberwitzige Karussell dreht sich immer schneller; sein bester Freund wird erschossen, und Retter in der Not wird ausgerechnet der berüchtigte Polizeichef Havannas, der ein Zigarettenetui aus Menschenhaut besitzen soll. Die einzige echte Information, die Wormold dem Geheimdienst übermitteln könnte, wird natürlich aufgrund technischer Unzulänglichkeiten unbrauchbar -- und die Blamage für London so groß, dass Wormold nicht angetastet werden kann.
"Unser Mann in Havanna" ist viel mehr als ein witziger Spionage-Roman; hinter der hemmungslos komischen Handlung verbirgt sich eine gepfefferte Satire auf die Praktiken der Geheimdienste aller Länder, auf ihren Zynismus ebenso wie auf ihre Lächerlichkeit. Graham Greene, der selbst lange für den britischen Geheimdienst gearbeitet hatte, kannte sein Thema ganz offensichtlich.
Neben der buchstäblich phantastischen Grundidee und der ungezügelten Situationskomik überzeugt dieser Roman auch durch sein stimmiges Lokalkolorit und die plastisch gestalteten Protagonisten, die alles andere als auswechselbare Schablonen sind -- Haupt- und Nebenfiguren tragen eine dichtgewebte Biographie mit sich herum, die Guten sind keine reinen Engel und die Bösen keine reinen Teufel.
Das Buch hat nur ein (kleines) Manko: die letzten 4½ Seiten... Ohne den Abschnitt 2 vom Kapitel "Nachspiel in London" gäbe es tatsächlich nichts zu beanstanden.
Wer "Unser Mann in Havanna" gelesen hat, wird fortan seinen Staubsauger mit anderen Augen betrachten...

Übrigens: Es gibt einen neuen Verdächtigen in Sachen "Wer war Greenes Vorbild für die Figur des Wormold?" -- laut Ian Thomson von "The Times Literary Supplement" war's Peter Edmund James Leslie, der 1931 zum britischen Vizekonsul im estnischen Tallinn ernannt worden war. Leslies ungewöhnlicher Lebenslauf soll Greene sogar zu einer im Estland der Zwischenkriegszeit angesiedelten Spionagefilm-Parodie um einen vorgeblichen Nähmaschinen-Vertreter angeregt haben; der Plan zerschlug sich aus verschiedenen Gründen, und Jahre später transponierte er die Handlung ins Kuba der Vor-Castro-Ära... Das aber nur der Vollständigkeit halber.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der kleine Mann und der große Geheimdienst 14. März 2006
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn er nicht so an seiner Tochter hängen würde, wäre er nie in diese Geschichte hineingestolpert -- aber der Staubsauger-Händler Jim Wormold hängt nun einmal an seiner Tochter Millie, und Millies Geburtstagswünsche sind nun einmal kostspielig. Das Spesenkonto für Geheimdienst-Agenten wiederum ist verlockend hoch, und so lässt sich der liebenswürdige, naive Wormold für den britischen Geheimdienst anwerben, der von ihm neue Erkenntnisse über die Lage in seinem Wohnort Kuba erwartet -- es ist die Zeit kurz vor Castros Revolution.
"Wozu mitspielen, wenn nicht mit Leib und Seele?", denkt sich der brave Wormold irgendwann und heuert nicht nur imaginäre Unteragenten an, denen er nach ausgiebigem Studium der örtlichen Klatschpresse bemerkenswerte Biographien verleiht, und er begnügt sich nicht mehr damit, deren phantasievolle Berichte zusammenzukupfern: Seine in riesengroßem Maßstab vergrößerte Skizze des neusten Staubsauger-Modells "Atom" lässt bei der Zentrale in London die Alarmglocken schrillen und setzt eine Lawine von Ereignissen in Gang, deren Wormold bald nicht mehr Herr wird und in denen seine Phantasie-Geschichten ihr nicht mehr kontrollierbares Eigenleben in der Realität zu führen beginnen. Die Gegenspionage tritt auf den Plan, einer seiner imaginären Unteragenten wird ganz real ermordet, ein weiterer Unteragent, der nichts von seiner angeblichen Tätigkeit ahnt, wird angeschossen, und Wormold selbst soll umgebracht werden und vereitelt diesen Plan durch ein Feuerwerk an Slapstick-Szenen. Das aberwitzige Karussell dreht sich immer schneller; sein bester Freund wird erschossen, und Retter in der Not wird ausgerechnet der berüchtigte Polizeichef Havannas, der ein Zigarettenetui aus Menschenhaut besitzen soll. Die einzige echte Information, die Wormold dem Geheimdienst übermitteln könnte, wird natürlich aufgrund technischer Unzulänglichkeiten unbrauchbar -- und die Blamage für London so groß, dass Wormold nicht angetastet werden kann.
"Unser Mann in Havanna" ist viel mehr als ein witziger Spionage-Roman; hinter der hemmungslos komischen Handlung verbirgt sich eine gepfefferte Satire auf die Praktiken der Geheimdienste aller Länder, auf ihren Zynismus ebenso wie auf ihre Lächerlichkeit. Graham Greene, der selbst lange für den britischen Geheimdienst gearbeitet hatte, kannte sein Thema ganz offensichtlich.
Neben der buchstäblich phantastischen Grundidee und der ungezügelten Situationskomik überzeugt dieser Roman auch durch sein stimmiges Lokalkolorit und die plastisch gestalteten Protagonisten, die alles andere als auswechselbare Schablonen sind -- Haupt- und Nebenfiguren tragen eine dichtgewebte Biographie mit sich herum, die Guten sind keine reinen Engel und die Bösen keine reinen Teufel.
Das Buch hat nur ein (kleines) Manko: die letzten 4œ Seiten... Ohne den Abschnitt 2 vom Kapitel "Nachspiel in London" gäbe es tatsächlich nichts zu beanstanden.
Wer "Unser Mann in Havanna" gelesen hat, wird fortan seinen Staubsauger mit anderen Augen betrachten...

Übrigens: Es gibt einen neuen Verdächtigen in Sachen "Wer war Greenes Vorbild für die Figur des Wormold?" -- laut Ian Thomson von "The Times Literary Supplement" war's Peter Edmund James Leslie, der 1931 zum britischen Vizekonsul im estnischen Tallinn ernannt worden war. Leslies ungewöhnlicher Lebenslauf soll Greene sogar zu einer im Estland der Zwischenkriegszeit angesiedelten Spionagefilm-Parodie um einen vorgeblichen Nähmaschinen-Vertreter angeregt haben; der Plan zerschlug sich aus verschiedenen Gründen, und Jahre später transponierte er die Handlung ins Kuba der Vor-Castro-Ära... Das aber nur der Vollständigkeit halber.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Leseerlebnis!!! 15. Mai 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Unser Mann in Havanna" ist eine Spionagekomödie vom Feinsten! Der britische Staubsaugervertreter Mr. Wormhold ist völlig überrascht über das plötzliche Interesse des britischen Geheimdienstes an seiner Person. Da ihm der finanzielle Aspekt der Sache nicht gerade ungelegen kommt, beschließt er, in die Dienste des Geheimdienstes zu treten - und ist damit eingetlich völlig überfordert. Als typischer "Otto Normalverbraucher" hat er keine Ahnung vom Spionagegeschäft. Da die britische Regierung nun aber Ergebnisse von ihm erwartet, bastelt er sich mangels tatsächlicher Beweise fiktive Informanten und Theorien zusammen. Der Geheimdienst ist über die gute Arbeit des Manns in Havanna hocherfreut! Auch für Mr. Wormhold läuft alles gut - jedenfalls bis seine Informanten und Theorien beginnen ein Eigenleben zu führen.

Mit Mr. Wohmhold hat Graham Greene einen wunderbaren Charakter geschaffen. Der Staubsaugervertreter ist auf eine so sympathische Weise mit der intriganten Welt der Spionage überfordert, daß man ihm den Betrug am Geheimdienst gerne verzeiht. Als dann plötzlich seine fiktiven Informanten reale Persönlichkeiten werden und Mr. Wormhold auf einmal von einer hochbrisanten Situation in die nächste stolpert, was bis hin zu einem Mordanschlag der Gegenseite führt, zittert man als Leser eifrig mit.

Für einen "normalen" Spionageroman ist das Buch einfach viel viel zu lustig. Graham Greene hat es meisterhaft geschafft, einen Roman zu schreiben, der mit Witz und Ironie gespickt ist ohne das Genre des Spionageromans ins Lächerliche zu ziehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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4.0 von 5 Sternen Unser Mann in Havanna
Ein gut geschriebenes Buch.Der Clou der Handlung ist so skurril,daß es Freude macht, darauf zu warten, was sich daraus ergeben. wird. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Ingeborg Leuschner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Super Buch, hat alles gehalten was es versprochen hat und hat mich bestens unterhalten. Leicht und mit einer tollen Portion Humor, in einem Rutsch durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Schwenkyline veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Peter Fricke
Die vielleicht witzigste von Greene erfundene Geschichten-Konstellation, - äußerst liebenswert und so gelungen verfilmt mit dem berühmten Herrn (Vorname Alec) der... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von fellini veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Alter, aber immer noch aktueller Roman
Alter, aber immer noch aktueller Roman - ob als Satire oder ernst gemeint sollte jeder für sich heraus finden. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Horst Dähne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die ultimative Agentenposse...
... auch 54 Jahre nach dem Erscheinen. Graham Greenes erster Roman hat mittlerweile Hunderte von Ablegern gefunden. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Agententhriller mit viel verstecktem Greene'schen Humor - Ein...
Der englische Staubsaugervertreter Wormold arbeitet auf Kuba und wohnt dort gemeinsam mit seiner Tochter Milly. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Josephine Sterner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geheimdienstsatire im Kuba der 1950er Jahre
Nachdem ich zunächst die ersten Seiten des Buches mit ein wenig Skepsis gelesen hatte und dachte, dass ein Krimi mit mäßiger Spannung und vorhersehbarer Handlung... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Stephanus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herrlich und einfach ganz anders
als man erwartet.

Wormold ist Staubsaugervertreter auf Kuba und lebt ein recht ruhiges Leben, bis ein britischer Geheimagent auftaucht und ihn für den Geheimdienst... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2009 von Timo Brandt
5.0 von 5 Sternen Prima Lektüre auf den Flug nach Havanna
Lange keinen Langstreckenflug mit so guter und spannender Lektüre verbracht, deren Handlung und Ortbeschreibungen den Leser wunderbar auf Havanna einstimmen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2009 von Uteemma
5.0 von 5 Sternen Vom Staubsaugervertreter zum Top-Spion
Neben "Der dritte Mann" ist "Unser Mann in Havanna" vielleicht das bekannteste Werk Graham Greenes, wenngleich auch ein weniger ernsthaftes, das sich mehr als Parodie auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2008 von Mario Pf.
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