Kurzbeschreibung
1814 - 1839. Die Jahre nach der Französischen Revolution. Napoleon ist verbannt und die Monarchie unter Ludwig XVIII und Karl X hat wieder das Szepter in der Hand. Die Wirren der Zeit, der Neid seiner Freunde, sowie ein intriganter Richter reißen den jungen Seemann Edmond Dantés von der Seite seiner schönen Geliebten. Er wird auf Schloß "If" eingekerkert. Nach langen Jahren gelingt ihm eine abenteuerliche Flucht auf die Insel Monte Christo, wo er einen geheimnisvollen Schatz findet. Als Graf von Monte Christo kehrt er in die Gesellschaft zurück und nimmt schreckliche Rache. Alexandre Dumas der Ältere (1802-1870) war Schriftsteller, Lyriker und Journalist. Über seine Schriftstellerei hinaus war Dumas politisch und gesellschaftlich sehr aktiv. 1830 beteiligte er sich an der Juli-Revolution. Seine Romane zeichnen sich durch Abenteuer, Ereignisse und Personen in einem historischen Kontext aus. "Der Graf von Monte Christo" gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. Sprecher: Andreas Dietrich.
Über den Autor
Alexandre Dumas der Ältere (1802-1870) wächst als Sohn eines napoleonischen Generals in der nordfranzösischen Provinz auf. Früh verwaist und arm, doch von seinen Talenten überzeugt, begibt er sich als Neunzehnjähriger nach Paris, wo er zum Theater will. Sein Kapital: eine schöne Handschrift, ein paar erwilderte Rebhühner und eine schier unerschöpfliche Phantasie. Die Theaterstücke, die er zunächst schreibt, sind heute vergessen. Doch zwanzig Jahre später, 1844, ist er mit "Der Grafen von Monte Christo" der König des literarischen Feuilletons. Denn Dumas hatte den Nerv des Leserpublikums getroffen. Er bot eine intrigenreiche Handlung, Spannung, Illustion auf einem geschichtlichen Hintergrund, den man in groben Zügen kannte. Er bot historische Wahrheit, phantasievoll aufgefüllt mit Dichtung, und mischte ihr jenen feinen Schuß Ironie bei, der seine Romane bis heute so lesenswert macht.