Pressestimmen
"L'ottimo e rigoroso libro di Julia Becker ci offre quindi per la prima volta una monografia completa sulla storia di Ruggero I, il vero fondatore dello stato normanno di Sicilia."Kristjan Toomaspoeg in: Quellen und Forschungen 89/2009 "Hervorzuheben ist insbesondere ihre Verwendung der Urkunden Rogers I., die bisher noch nicht als Corpus ediert worden sind und die die Vf. im Anhang dankenswerterweise in Regesten zusammengestellt hat. [...]Ein [...] sorgfältig gearbeitete[r] Band, der für Forschungen zu Roger I. künftig einschlägig sein wird."Alheydis Plassmann in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 1.65/2009 "Das Buch Julia Beckers zeichnet sich durch den bewussten Verzicht auf die entgrenzte Breite der Vergleichsmöglichkeiten und durch die Konzentration auf den eigentlichen Gegenstand aus, was ihrem Werk eine angenehm stringente Tiefe verleiht. Künftige Arbeiten zum Mittelmeerraum und/oder den Normannen werden es mit großem Gewinn heranzuziehen wissen."Stefan Burkhardt in: "Julia Becker gelingt es in ihrer Dissertation überzeugend, das bisherige Bild Rogers I. in vielen Einzelbeobachtungen zu bestätigen, neu zu interpretieren oder anders zu gewichten. Quellennah, forschungsorientiert und in klarem, präzisem Stil arbeitet sie dabei die Fundamente der Rogerschen Herrschaft heraus, auf denen seine Nachfolger aufbauen konnten: seine pragmatische, um Ausgleich bemühte Konsolidierungspolitik, die behutsam, erst langsam einsetzende Latinisierung der Grafschaft sowie die Einbindung der griechischen und arabischen Bevölkerungsgruppen in seine Herrschaft, insbesondere in die Verwaltung. Dabei behält sie ihre Leitfrage nach den politischen Leistungen Rogers I. und deren Relevanz für die weitere Geschichte Süditaliens stets im Blick. Auf diese Weise entwirft Julia Becker ein umfassendes Bild Rogers I. als dem Wegbereiter des normannischen Königreichs"."Lioba Geis in: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2009-3-184
Kurzbeschreibung
Die Eroberung Süditaliens und Siziliens durch die Normannen stellt einen wichtigen Einschnitt für die europäische und deutsche Geschichte dar. Graf Roger I. hat dabei eine Leistung für das Entstehen des normannisch-sizilischen Königreichs erbracht, die weit über die Eroberung der territorialen Machtbasis hinausgeht. Seiner realistischen und besonnenen Politik ist die Stabilisierung der heterogenen sizilischen Verhältnisse sowie die Einbindung der kulturell, religiös und ethnisch verschiedenen Bevölkerungsgruppen in die normannische Herrschaft zuzuschreiben.