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Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sollte man Otto Schily vorlesen.,
Rezension bezieht sich auf: Graf Öderland: Eine Moritat in zwölf Bildern (edition suhrkamp) (Taschenbuch)
... man glaubt es nicht, der Paß mit Fingerabdruck taucht tatsächlich in diesem vor vierzig Jahren zum letzten Mal aktualisierten Stück auf, hindert aber (nebst Telefonüberwachung und anderen sicherheitspolitischen Späßchen) einen Staatsanwalt nicht daran, scheinbar ohne Motiv die Axt in die Aktentasche zu stecken und damit mordend loszuziehen. Nicht genug: bald gibt es Tausende, die ihm nacheifern, und eine Rebellion bricht los. Für den Staatsanwalt, der sich in die Märchenfigur "Graf Öderland" verwandelt hat, mündet diese Rebellion allerdings in genau der gleichen Enge und Konvention, der er entfliehen wollte.GRAF ÖDERLAND ist ein Stück über Freiheit, Macht und Revolution und über die Sinnlosigkeit, das ein von Konventionen eingezwängtes Leben verbreitet. Es ist roher und weniger konstruiert als viele andere von Max Frischs Bühnenwerken, weshalb nicht nur der Autor es als eines seiner "Lieblingskinder" bezeichnete. Diese kraftvolle "Moritat" (so der Untertitel) mag also durchaus sympathischer erscheinen als die absoluten Frisch-Schlager wie BIEDERMANN oder ANDORRA. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Ein verstecktes Bedürfnis,
Rezension bezieht sich auf: Graf Öderland: Eine Moritat in zwölf Bildern (edition suhrkamp) (Taschenbuch)
Es gibt Menschen, die vorerst nichts außer diesem Stück in sich tragen und das noch nicht einmal wissen. Was Frisch hier aufzeigt ist Grundbedürfnis eines Jeden.
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