Graceland
 
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Graceland

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5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

 
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  1. The Boy In The Bubble 3:59 Nicht verfügbar  
  2. Graceland 4:51 Nicht verfügbar  
  3. I Know What I Know 3:13 Nicht verfügbar  
  4. Gumboots 2:45 Nicht verfügbar  
  5. Diamonds On The Soles Of Her Shoes 5:51 Nicht verfügbar  
  6. You Can Call Me Al 4:40 Nicht verfügbar  
  7. Under African Skies 3:37 Nicht verfügbar  
  8. Homeless 3:48 Nicht verfügbar  
  9. Crazy Love, Vol. II 4:19 Nicht verfügbar  
10. That Was Your Mother 2:52 Nicht verfügbar  
11. All Around The World Or The Myth Of Fingerprints 3:19 Nicht verfügbar  
12. Homeless (Demo Version) 2:28 Nicht verfügbar  
13. Diamonds On The Soles Of Her Shoes (Unreleased Version) 4:43 Nicht verfügbar  
14. All Around The World Or The Myth Of Fingerprints (Early Version) 3:17 Nicht verfügbar  
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klassiker 26. August 2004
Von Michael Schäfer TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Ausbeutung in guter alter Kolonialistenart warfen einige Neider Paul Simon vor, als er diesen mit südafrikanischen Musikern und mit deren folkloristischem Sound eingespielten Meilenstein der Pop- und auch der Weltmusik 1986 veröffentlichte...dabei wurde ein Rekord-Stundenlohn für Musiker gezahlt...so viel dazu:
Musikalisch ist "Graceland" unglaublich gut gelungen. Mich wundert, dass die selben Menschen, die 6 Jahre früher noch "One trick pony" (mein Lieblings-Simon-Album) und 3 Jahre darauf "Hearts and bones" noch sträflich ignoriert hatten, diesem ungewöhnlichen weil unglaublich kreativen Album zu einem kommerziellen Erfolg verhalfen, der Paul Simon lange nicht mehr beschieden war. Verschiedenste Aspekte verhelfen "Graceland" zu einer unglaublichen Wirkung: Da wäre z.B. das immer wieder aufblitzende Akkordeon, ein sauberer, klarer E-Gitarren-Sound oder verschiedene afrikanische Chöre. Die Songs selbst glänzen durch einfach schöne Melodien und extrem schwungvollen, dennoch nie banalen Sound. "The boy in the bubble" und "Graceland" sind nachdenkliche Epen (und längst Klassiker geworden), "I know what I know", "Gumboots" und "Diamonds on the soles of her shoes" klingen genau so druchgeknallt wie genial, und die Musiker sprühen geradezu vor Spielfreude, ebenso wie bei "You can call me Al" (Welthit); hier glänzen vor allem die Bläser mit einem eingängigen Motiv, das wohl jeder Mensch einmal gehört oder auch vor sich hin gesummt hat, und der virtuose, sehr präsente Bass.
Mein Favorit auf "Graceland" ist jedoch "Crazy love Vol. II", ein Song der, wie im von Simon selbst verfassten, ausführlichen, aber dennoch sehr übersichtlichen Booklet zu lesen ist, "weniger nach Südafrika als nach Malawi und Simbabwe klingt"; und er hebt sich wirklich von den anderen ab, denn er kommt noch harmonischer daher, lebt jedoch auch vom Rhytmus, wie das gesamte Werk. Sehr interessant ist dabei, dass dieses Album sowohl auf Parties als auch im Kreis musikalisch hochsensibler, melancholischer Simon-Verehrer wie mir Anklang finden kann.
Rhytmische und melodische, exotische und abendländische sowie fröhliche und melancholische Elemente werden exzellent miteinander verknüpft, so ziemlich jeder wird "Graceland" daher lieben!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn man es sich einfach machen will, drückt man "Graceland" einfach den Stempel "World Music" auf und zieht zufrieden von dannen...
Paul Simon, der einst mächtig Kritik dafür einstecken musste, dass er zur Zeit der Arpatheid nach Südarfrika reiste (wir befinden uns in den Mittachzigern), um dort mit einheimischen Musikern ein paar Tracks aufzunehmen, ist dabei aber weit mehr gelungen, als eine kommerziellere Form afrikanischer Musik. Es ist doch um einiges komplexer, um einiges "eigener" als das, was uns sonst (meist) in Dritte-Welt-Läden als "World Music" verkauft wird.

Es ist Herrn Simon außerdem hoch anzurechnen, dass er mit seinem Vorhaben mehr Menschen erreichte, als sich das viele Hilfsorganisationen wohl jemals träumen lassen...
Im Prinzip ist "Graceland" eine Popplatte, die gepaart mit schönen Texten, so leicht von der Seele geht, wie ein schöner Sommertag im Freien. Das schönste Beispiel hierfür ist mit Sicherheit der Ohrwurm "You Can Call Me Al" - das auch mein Favorit auf der Scheibe ist!
Hinzu kommen noch "afrikanische Elemente" - die keineswegs aber, so wie man vielleicht meinen könnte, müßig hineingemischt, sondern vielmehr selbstverständlicher Bestandteil der Songs sind - mal mehr mal weniger freilich. Paul Simon hat also die richtigen Leute zur richtigen Zeit um sich geschart!
Und so ungezwungen, wie hier Pop und Tradition aufeinandertreffen, so ungezwungen hört sich auch die Produktion der Platte an. Zwar kenne ich die vorherigen Versionen nicht, aber dieses "2011 Remaster" erfüllt alle Ansprüche, die einen entspannten Hörgenuss erfordern, problemlos.

"Graceland" ist für mich - und ich bin sicher kein eingefleischter Simon- und/oder Garfunkel-Fan - so eine Art afrikanisches Popsagenbuch, das Afrika musikalisch in unsere heimeligen Wohnzimmer transportiert.
Dass es viele Wohnzimmer sein müssen, die damit erreicht wurden, beweist die Tatsache, dass hier immer noch so ausführlich über die Platte geschrieben und diskutiert wird.
Ebenso ist festzuhalten, dass "Graceland" seinerzeit zudem ein großer kommerzieller Erfolg war - was (glaube ich) von vorn herein aber eher nicht unbedingt abzusehen war.
Nicht umsonst gilt "Graceland" - zumindest, wenn man dem Rolling-Stone-Magazine glauben möchte - auch als eine der 100 besten Rock/Pop-Platten aller Zeiten. Zurecht, würde ich meinen...

Resümee: Ein schönes, poppiges, abwechslungsreiches Album voller Schönheit und Tiefe. Gleichzeitig ein Gute-Laune-Album, für sämtliche Käuferschichten empfehlens- und besitzenswert!

5 STERNE also!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Serenus Zeitblom TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Zunächst zu dieser speziellen Ausgabe. Es ist eine remasterte und erweiterte CD. Man hört in der Tat durch die Überarbeitung bei einigen Songs bisher neue Nuancen (und ich wüsste nicht mehr, wie häufig ich diese LP schon gehört hatte).

Die drei Extra-Lieder sind aufschlussreich und doch damals wohl mit Fug und Recht nicht so von Paul veröffentlicht worden. Dabei werfen sie ein hoch interessantes Licht auf den Entstehungsprozess einer Simon-CD. Homeless klingt in der Frühversion wie ein Früh-1960-er-Simon-Song mit Kantorenstimme.
Die mitwirkenden Los Lobos sollen ungnädig auf Paul Simon gestimmt gewesen sein. Der Song 'All around the world' sei ganz und gar nicht fertig gewesen, sie hätten ebenfalls Credits hierfür verdient, so ein Interview. Wenn ich diese Vorversionen höre, könnten sie ein wenig recht haben.

Doch Paul Simon gilt nicht umsonst als Sound- und Musiktüftler, der hier mit seinem langjährigen Produzentenpartner Roy Halee am Ende eins seiner großartigsten Meisterstücke ablieferte. Herrlich.

Ich müsste ansonsten vor Begeisterung ekstatisch stammeln, denn es ist eine meiner wichtigsten Lieblingsscheiben. "Graceland" brachte die kraftvolle südafrikanische Musik in einer neuartigen Gestalt ins westliche Bewusstsein. Die Texte sind poetisch wie versteckt hochpolitisch (Homeless). Plötzlich geriet auch Südafrika und sein Apartheidregime wieder ins Licht der allgemeinen Öffentlichkeit.

Paul Frederic Simon holte sich musikalische Verstärkung wie: Joseph Shabalalas Ladysmith Black Mambazo, Ray Phiris Stimela, Linda Ronstadt oder erwähnte Los Lobos (und dies, bevor La Bamba diese berühmt machte).

Eine der Scheiben für die einsame Insel (die mit solarbetriebenem CD-Spieler meine ich). :-)
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"Graceland" ist ohne Wenn und Aber DER Meilenstein in Paul Simons Solokarriere und eines der besten Pop-Alben überhaupt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Arno Gündisch veröffentlicht
Coole Aktion
Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, als ich eine Mitteilung eines amerikanischen Verkäufers erhielt, der um Verständnis für eine Lieferfrist von bis zu... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von OG veröffentlicht
paul simon
endlich kam das album von paul simon -graceland- per post, nix wie rein mit der cd in den cd player, dann kam es, ein musikalischer hochgenuss vom allerfeinsten, gänsehaut bis... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Peter Pan veröffentlicht
Ein wichtiges Album...
...ist das, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Erstens öffnete es vielen zum ersten mal die Ohren für südafrikanische Musik, zweitens machte es die wunderbare... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von V-Lee
Paul Simon der Eigenwillige
Graceland ist nicht irgend ein Album von Paul Simon. Meines Erachtens ist es DAS Album von Paul Simon überhaupt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Udo Kübler
gigantisch gut
liest man hier die Rezensionen, eine nach der anderen, wird mit Superlativen ja nicht gespart. Dieses Album hat es ganz bestimmt verdient. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2009 von Rounder6
graceland
graceland ist ein grandioses pop-album, eines der grössten überhaupt! afrikanische einflüsse, seichte sinnesklänge bis hin zu rhythmischem pop. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2009 von M. Pötzsch
Ein göttliches Meisterstück
Diese Scheibe ist ein Meilenstein, eine der wichtigsten Produktionen der 80er, und sie verhalf entgegen den Erwartungen der konsternierten Bosse von Warner Music nicht nur Simons... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2008 von dreamjastie
Anachronistischer Zug
Die Achtzigerjahre waren überformt von der Auseinandersetzung mit der Apartheid in Südafrika, die 1989 mit der Freilassung Nelson Mandelas und der Zulassung freier Wahlen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2007 von André Beßler
Afrika trifft auf die westliche Welt
Afrika trifft auf die westliche Welt

Dies ist die erste Platte der „Serie" Paul Simon spielt mit Dritte- Welt- Bands (die zweite ist die 'The Rhythm of the Saints'). Lesen Sie weiter...

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