Produktinformation
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| 1. The Boy In The Bubble |
| 2. Graceland |
| 3. I Know What I Know |
| 4. Gumboots |
| 5. Diamonds On The Soles Of Her Shoes |
| 6. You Can Call Me Al |
| 7. Under African Skies |
| 8. Homeless |
| 9. Crazy Love Vol. Ii |
| 10. That Was Your Mother |
| 11. All Around The World Or The Myth Of... |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klassiker,
Von
Rezension bezieht sich auf: Graceland (Audio CD)
Ausbeutung in guter alter Kolonialistenart warfen einige Neider Paul Simon vor, als er diesen mit südafrikanischen Musikern und mit deren folkloristischem Sound eingespielten Meilenstein der Pop- und auch der Weltmusik 1986 veröffentlichte...dabei wurde ein Rekord-Stundenlohn für Musiker gezahlt...so viel dazu:Musikalisch ist "Graceland" unglaublich gut gelungen. Mich wundert, dass die selben Menschen, die 6 Jahre früher noch "One trick pony" (mein Lieblings-Simon-Album) und 3 Jahre darauf "Hearts and bones" noch sträflich ignoriert hatten, diesem ungewöhnlichen weil unglaublich kreativen Album zu einem kommerziellen Erfolg verhalfen, der Paul Simon lange nicht mehr beschieden war. Verschiedenste Aspekte verhelfen "Graceland" zu einer unglaublichen Wirkung: Da wäre z.B. das immer wieder aufblitzende Akkordeon, ein sauberer, klarer E-Gitarren-Sound oder verschiedene afrikanische Chöre. Die Songs selbst glänzen durch einfach schöne Melodien und extrem schwungvollen, dennoch nie banalen Sound. "The boy in the bubble" und "Graceland" sind nachdenkliche Epen (und längst Klassiker geworden), "I know what I know", "Gumboots" und "Diamonds on the soles of her shoes" klingen genau so druchgeknallt wie genial, und die Musiker sprühen geradezu vor Spielfreude, ebenso wie bei "You can call me Al" (Welthit); hier glänzen vor allem die Bläser mit einem eingängigen Motiv, das wohl jeder Mensch einmal gehört oder auch vor sich hin gesummt hat, und der virtuose, sehr präsente Bass. Mein Favorit auf "Graceland" ist jedoch "Crazy love Vol. II", ein Song der, wie im von Simon selbst verfassten, ausführlichen, aber dennoch sehr übersichtlichen Booklet zu lesen ist, "weniger nach Südafrika als nach Malawi und Simbabwe klingt"; und er hebt sich wirklich von den anderen ab, denn er kommt noch harmonischer daher, lebt jedoch auch vom Rhytmus, wie das gesamte Werk. Sehr interessant ist dabei, dass dieses Album sowohl auf Parties als auch im Kreis musikalisch hochsensibler, melancholischer Simon-Verehrer wie mir Anklang finden kann. Rhytmische und melodische, exotische und abendländische sowie fröhliche und melancholische Elemente werden exzellent miteinander verknüpft, so ziemlich jeder wird "Graceland" daher lieben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So unbeschwert wie nur Pop es sein kann und dabei so rätselhaft wie ein afrikanisches Zauberburch....,
Von Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Graceland (2011 Remaster) (Audio CD)
Wenn man es sich einfach machen will, drückt man "Graceland" einfach den Stempel "World Music" auf und zieht zufrieden von dannen...Paul Simon, der einst mächtig Kritik dafür einstecken musste, dass er zur Zeit der Arpatheid nach Südarfrika reiste (wir befinden uns in den Mittachzigern), um dort mit einheimischen Musikern ein paar Tracks aufzunehmen, ist dabei aber weit mehr gelungen, als eine kommerziellere Form afrikanischer Musik. Es ist doch um einiges komplexer, um einiges "eigener" als das, was uns sonst (meist) in Dritte-Welt-Läden als "World Music" verkauft wird. Es ist Herrn Simon außerdem hoch anzurechnen, dass er mit seinem Vorhaben mehr Menschen erreichte, als sich das viele Hilfsorganisationen wohl jemals träumen lassen... Im Prinzip ist "Graceland" eine Popplatte, die gepaart mit schönen Texten, so leicht von der Seele geht, wie ein schöner Sommertag im Freien. Das schönste Beispiel hierfür ist mit Sicherheit der Ohrwurm "You Can Call Me Al" - das auch mein Favorit auf der Scheibe ist! Hinzu kommen noch "afrikanische Elemente" - die keineswegs aber, so wie man vielleicht meinen könnte, müßig hineingemischt, sondern vielmehr selbstverständlicher Bestandteil der Songs sind - mal mehr mal weniger freilich. Paul Simon hat also die richtigen Leute zur richtigen Zeit um sich geschart! Und so ungezwungen, wie hier Pop und Tradition aufeinandertreffen, so ungezwungen hört sich auch die Produktion der Platte an. Zwar kenne ich die vorherigen Versionen nicht, aber dieses "2011 Remaster" erfüllt alle Ansprüche, die einen entspannten Hörgenuss erfordern, problemlos. "Graceland" ist für mich - und ich bin sicher kein eingefleischter Simon- und/oder Garfunkel-Fan - so eine Art afrikanisches Popsagenbuch, das Afrika musikalisch in unsere heimeligen Wohnzimmer transportiert. Dass es viele Wohnzimmer sein müssen, die damit erreicht wurden, beweist die Tatsache, dass hier immer noch so ausführlich über die Platte geschrieben und diskutiert wird. Ebenso ist festzuhalten, dass "Graceland" seinerzeit zudem ein großer kommerzieller Erfolg war - was (glaube ich) von vorn herein aber eher nicht unbedingt abzusehen war. Nicht umsonst gilt "Graceland" - zumindest, wenn man dem Rolling-Stone-Magazine glauben möchte - auch als eine der 100 besten Rock/Pop-Platten aller Zeiten. Zurecht, würde ich meinen... Resümee: Ein schönes, poppiges, abwechslungsreiches Album voller Schönheit und Tiefe. Gleichzeitig ein Gute-Laune-Album, für sämtliche Käuferschichten empfehlens- und besitzenswert! 5 STERNE also! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein göttliches Meisterstück,
Von
Rezension bezieht sich auf: Graceland (Audio CD)
Diese Scheibe ist ein Meilenstein, eine der wichtigsten Produktionen der 80er, und sie verhalf entgegen den Erwartungen der konsternierten Bosse von Warner Music nicht nur Simons ins Stocken geratener Karriere zu neuem Schwung, sondern der gesamten afrikanischen Musik zu einem Ansehen, das sie bis heute bewahren konnte. Und auch "Graceland" strahlt bis ins Jahr 2008, haben doch eben mit Vampire Weekend die angesagtesten amerikanischen Jungs eine CD auf den Markt gebracht, die hörbar und auch erklärtermaßen von Simons "Graceland" inspiriert wurde.Und auch für mich war das Album ein Erweckungserlebnis, wenn auch nicht 1986, sondern fünf Jahre später. Paul Simon, den kannte ich, Bridge Over Troubled Water und so, da konnte nicht viel schief gehen, also habe ich mir die Platte blind gekauft. Und war bereits von den ersten Klängen verzaubert. Das klang vertraut, und doch war da etwas Exotisches dabei, etwas, das mich an Afrika erinnerte. Und tatsächlich: "Graceland" ist eine Verbeugung vor dem musikalisch reichsten Kontinent unserer Erde, und es wimmelt nur so von afrikanischen Musikern, von denen Ladysmith Black Mambazo und Youssou N'Dour später (und sicher auch aufgrund dieses Albums) wohl die erstaunlichsten Karrieren hinlegten. Simon hat sich - viel geschmäht - ins verbotene Land begeben, ins damals zu Recht international geächtete Südafrika, und hat dort und später in New York zusammen mit seinen afrikanischen Freunden elf Songs entwickelt, jeder einzelne eine Perle vor dem Herrn und durchaus mit sozialkritischen Inhalten (Boy In The Bubble, Homeless ...). Höhepunkte sind die mit Ladysmith Black Mambazo geschriebenen und eingespielten Titel "Diamonds on the soles of her shoes" und "Homeless", letzteres verrät auch aufgrund seiner Erzählstruktur die afrikanischen Wurzeln. Daneben kann man auch den in Südafrika überaus populären Township Jive, die magische Gitarre Ray Phiris und so herrliche Stimmen wie die der Gaza Sisters kennenlernen. Undundund. Hier ist alles Rhythmus: ob raffinierte Basslinien oder vielschichtige Percussion. Doch dass Simon die afrikanische Musik nicht als so museal betrachtet wie Elvis Presleys Graceland, zeigen z. B. "Under African Skies" mit Country-Star Linda Ronstedt, das rhythmisch den typischen Gang der Zulu adaptiert, oder "That Was Your Mother", das einen kräftigen Schuss Zydeco enthält. Mehr als zwanzig Jahre nach seiner Veröffentlichung klingt das Album immer noch frisch und spritzig, zeitlos und vielseitig. Ein grandioses Entdeckeralbum, ein göttliches Meisterstück: nie war Paul Simon besser! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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