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GraceLand [Gebundene Ausgabe]

Chris Abani , Thomas Brückner
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 451 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (18. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406521797
  • ISBN-13: 978-3406521799
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.176.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Chris Abani
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Chris Abanis Debütroman erzählt die Geschichte von Elvis Oke, einem Teenager, der im chaotischen, überquellenden und bunten Ghetto Maroko in Lagos, der Hauptstadt Nigerias, sein hartes Leben führt. Von amerikanischen Filmen, Büchern und Musik inspiriert, versucht sich Elvis, die Haut mit Schichten von Make-up weiß geschminkt, als Elvis-Presley-Imitator durchzuschlagen und ein paar Dollars von Touristen zu ergattern - stoisch, unermüdlich zu blechernen Radioklängen übend. Er hat zu kämpfen mit seinem gebrochenen Vater, der Stiefmutter und seinen Stiefgeschwistern und der Gewalt des täglichen Lebens unter einem brutalen Regime. Dann läßt sich Elvis, von ständigen Geldsorgen geplagt, zu einer Reise in Lagos' kriminelle Unterwelt überreden - beschützt vom "König der Bettler", einem rätselhaften und loyalen Freund. Vor dem Zugriff des Staates und der Inhaftierung kann er Elvis dennoch nicht bewahren. Elvis übersteht, wie Chris Abani selbst, die Haftzeit und die Folter, kann sich retten und seinen eigenen Weg nach "GraceLand" finden.

Über den Autor

Chris Abani, geboren 1967 in Nigeria, erste Romanveröffentlichung mit 16 Jahren. Ab 1991 in England, jetzt in den USA. Auszeichnungen: Lannan Literary Fellowship (für einen Gedichtband), PEN USA West Freedom to Write Award und den Prince Claus Award.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
A fascinating book 20. August 2005
Format:Gebundene Ausgabe
I was given Graceland as a present, and when I looked it over, I thought it would be a book in which the political statements would dominate in the entire the story. But I was wrong. In Graceland, the writer successfully avoided that with his rich characters, fascinating details, fast pace and the emotional expressions of the characters, especially the protagonist. The characters in the story stand very well for themselves. I think GRACELAND is one of the most remarkable novels I have read and surprising enough, it showed that Nigeria has adopted so many things usually thought of as essentially American. Just like DISCIPLES OF FORTUNE, GRACELAND encompasses many rich themes.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegendes Buch 30. März 2009
Von Nova
Format:Taschenbuch
Elvis , der Held dieses Romans, versucht im Lagos der 80-iger Jahre zu überleben. Das gelingt ihm eher schlecht als recht. Eigentlich gebildet, motiviert ein bessers Leben zu leben, zwingen ihn die Umstände irgendwann in die Perspektivlosigkeit und dann auch in die Kriminalität. Ein trauriges Buch, aber auch ein verdammt gutes Buch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nigerianische Katastrophen 12. Oktober 2007
Von Emilia
Format:Taschenbuch
Der Deutsche Taschenbuch Verlag macht die deutschen Leser regelmäßig für kleines Geld mit großen Literaten aus anderen Ländern vertraut. Mit Graceland wird ein Werk des nigerianischen Widerständlers Chris
Abani einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Monumental und neue bedeutende Stimme lautet die auf dem Buchdeckel abgedruckte, positive Beurteilung von der Zeit und der Neuen Zürcher. Doch wie so häufig, wenn jene Publikationen voll des Lobes sind, muß sich der einfache Leser keineswegs dem Jubel anschließen, denn was für die einen ein komplexer und durchgestalteter Roman ist, ist für den anderen ein langatmiges Kunstwerk. So auch hier  allerdings nur zu Beginn.
Lagos, 1983, der Jugendliche Elvis lebt in der nigerianischen Hauptstadt bei seinem alkoholsüchtigen Vater und dessen neuer Frau. Er verdient sich sein Geld als Elvis-Imitator, was auf die Touristen einen sehr eigenwilligen Eindruck machen mag.
Hin und wieder schaltet der Autor eine Rückblende ein, in der das Leben des jungen Schwarzen einige Jahre zuvor beschrieben wird. Damals lebten seine Mutter und seine Großmutter noch. Sein Vater war in ihrem Dorf in der Provinz ein Meinungsgeber. Hunger kannte die Familie nicht, allerdings gab es so manches düstere Geheimnis, was der Junge erst später aufdeckt. Trotzdem verläuft das erste Drittel von Graceland eher beschaulich, ohne daß der Leser erkennt, wo denn nun das Erzählenswerte ist.
Auf der Suche nach einem besser bezahlten Job kommt Elvis plötzlich ins Drogengeschäft. Später landet er sogar bei der Organmafia und wird Opfer politischer Umstürze. Chris Albani wirft den Jungen aus einfachen Verhältnissen plötzlich in einen Strudel afrikanischer Katastrophen. Militärdiktatur, Unterdrückung der Armen, Zerstörung eines Slums, fehlende Ausbildung und Mangel an Alternativen zur Kriminalität machen die Lage Nigerias in den 80er Jahren deutlich. Bedauerlicherweise wirkt das, was die Neue Zürcher Zeitung als durchgestaltet bezeichnet, eher konstruiert.
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