Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
24 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sprachlos ..., 13. März 2009
Pete Doherty ist ein Musiker, Künstler, Poet dem viele kein musikalisches Meisterwerk zutrauen. Jedoch hat wohl niemand von denen bisher ein Album von ihm gehört. Ob mit den Libertines vor einigen Jahren, oder auch aktuell mit den Babyshambles macht Pete einfach nur großartige Musik. Mit seinem ersten Solo Album hat er einmal mehr bewiesen was er drauf hat! Der ewige Träumer ind Romantiker Peter Doherty schreibt einfach wunderschöne Songs und Texte! Insgesamt ist das Album anders als die Alben der Babyshambles. Alles ist deutlich Akustischer. Der Opener "Arcady" ist ein gigantischer erster Track für ein Album. Geht sofort ins Ohr und bleibt auch drin. "The Last Of The Englisch Roses", die erste Singleauskopplung, ist ein wenig gewöhnungsbedürfting, entfaltet sich aber nach mehrmaligem Hören zu einem Song, den man nicht mehr missen will. "1939 - Returning" ist ein Stück, für das ursprünglich ein Duet mit Amy Winehouse geplant war. Aber auch ohne Amy ist der Song großartig geworden. "A Little Death Around The Eyes" hat Doherty zusammen mit seinem Libertine-Kollegen Carl Barrat geschrieben, der ebenso wie Doherty geniale Musik macht. Der Song an sich gehört zu den besten den die beiden jemals zusammen geschrieben haben. "Salomè" ist einer der unspektakulereren Songs des Albums, aber keineswegs schlecht. Es ist trotzdem ein guter Songt! "I am The Rain" ist definitiv ein absolutes Highlight des Albums. Toller Chorus, genialer Text ... perfekter Song. "Sweet By And By" ist ganz anders als die anderen Songs von "Grace/Wastelands". Piano, Gitarre, Bläser ... großartig ! "Palace Of Bone" und "Sheepskin Tearaway" sind toll. Besonders das Duet mit Dot Alison in "Sheepskin Tearaway". "Broken Love Song " ist unendlich schön und traurig. "New Love Grows On Trees" klingt vom Sound her gigantsich, der Text ist großartig und der Rythmus reißt mit. Mit "Lady Dont Fall Behind" findet das Album einen großartigen und besonderen Abschluss.
"Grace/Wastelands" ist definitiv eines der besten Alben des Jahrzehntes und 2009 ein absolutes Must-Have.
Peter Doherty ist definitiv ein wenig erwachsener geworden.
Wer die nicht hat ist selber schuld. Also lauft los und kauft euch das Teil ;-)
|
|
|
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartige Melodien in wundervollen kleinen Songs, 3. April 2009
~
... die bei genauerem Hinhören so klein gar nicht sind. Auch wenn diese feinen Songs immer unaufdringlich und eher unprätentiös wirken, gibt es in den Arrangements allerhand zu entdecken. Indem Peter Doherty hier zu jedem Stück die offensichtlich passende Instrumentierung zusammenstellt, beweist er auch ein feines Händchen bei der Auswahl seiner Begleiter. Das mal größere, mal kleinere Ensemble oder auch Doherty im Alleingang, spielt mit großer Musikalität, Sinn für den richtigen Akzent im richtigen Moment und auch der nötigen Zurückhaltung, wenn die Stimmung dies verlangt.
Ergebnis ist eine abwechslungsreiche, reife Songkollage, die einen sehr freundlichen, aber albumtypischen Spannungsbogen verfolgt, sowie in nur scheinbar knappen 41 Minuten mit 12 Kabinettstückchen alles enthält, was ein vollständiges Album benötigt und dabei nicht eine Schwachstelle zu verzeichnen hat. Gerade letzteres ist ja besonders selten.
Ein Album in bester Singer/Songwriter Tradition, das sich ohne gespielte Ehrfurcht vor seinen Vorbildern wie Bob Dylan, Leonard Cohen, Randy Newman oder auch Scott Walker (natürlich schlichter instrumentiert) und Tom Waits (der frühere) verneigt, in 'Broken Love Song' tut er dies gegenüber "John, Paul, George und Ringo" sogar ausdrücklich.
Auch gesanglich befindet er sich da geradezu in bester Gesellschaft, nicht nur, weil die Stimmqualität an sich noch nie den guten Writer/Singer ausgemacht hat, sondern im Gegenteil ist er stimmlich sehr gereift und liefert eine sehr runde und variantenreiche Leistung ab. Vielleicht ist das auch schon der einzige Ansatzpunkt, nicht für Kritik, sondern für die Feststellung, dass weiteres Reifepotential in dem Burschen steckt. Denn was den langen Atem seiner (noch) Überväter ausmacht ist wie gesagt vielleicht nicht die Höhe der Sangeskunst, aber unbedingt die Unverkennbarkeit. Hier darf Peter Doherty sich gerne noch etwas finden.
Die Scheibe ist sehr dynamisch, griffig und sauber aufgenommen. Die Musik erscheint dadurch überraschend präsent und nah. Insbesondere im Vergleich zur gängigen durchschnittlichen Aufnahmequalität die natürlich auch ein Zeichen von Cubase und Co. ist, macht es Spaß, Leuten zuzuhören, die ihr Handwerk verstehen.
Man mag von der öffentlichen Person Peter Doherty denken oder wissen was man will, mit seiner Musik hat all dies nichts zu tun. Spätestens nach diesem Werk braucht er sich um alle Unkenrufe nicht zu scheren. Dass Können gerade dort notwendig ist, wo Dinge leicht und selbstverständlich wirken, ist eine Binsenweisheit. Dieses Album bietet jedoch bei all seiner Zugänglichkeit so viele Nischen zum Suchen und Träumen, dass es lange Spaß machen kann. Das ohne brachiale harmoniezerreibende Mittel zu erreichen und dennoch dem Kitsch sicher auszuweichen, das macht besondere Musik aus.
Peter Doherty gibt damit der Welt etwas, das sie bereichert, es muss spätestens mit diesem Reifezeugnis nie mehr seine Sorge sein, ob sie es von ihm erwartet. In aller Zurückhaltung deutet Pete dies auch durch seine Namensänderung zum gereiften Peter an.
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lässig, 18. Juni 2009
An allen Erwartungen vorbei - und mitten ins Schwarze! Das neue (streng genommen erste) Album von Peter Doherty ist so überraschend wie überzeugend: Ein würzige Mischung aus Country, Blues, Rock und Folk - immer eingängig und voller Pepp. Wenn man mich nach meinem Lieblingsstück fragt: "Sheepskin Tearaway" (Nr. 9): Ein grandioses Duett!
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|