Mit ihrem neuen Buch "Grabkammer", führt Tess Gerritsen,nach ihrem Ausflug in die Historie, ihre Reihe um Jane Rizzoli und Maura Isles weiter.
In diesem Buch beschäftigt sie sich mit dem Thema Archäologie. In einem Bostoner Museum wird bei der Computertomographie einer Mumie, die im Keller des Museums gefunden wurde, festgestellt, dass diese eine Kugel im Bein hat und somit nicht 2000 Jahre alt sein kann, wie anfänglich angenommen. Maura Isles, die diesem Ereignis beiwohnen darf, stellt außerdem fest, dass die "Mumie"nach der Schussverletzung noch gelebt haben muss, da schon eine Kallusbildung am Knochen festzustellen ist,die sich nach Abheilen des Bruches bildet. Handelt es sich hier um ein grotest hergerichtetes Mordopfer?Als dann noch ein Schrumpfkopf und eine Moorleiche gefunden werden, die beide auch noch nicht allzu alt sein können, wird Jane Rizzoli auf den Plan gerufen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die bildschöne Archäologin Josephine Pulcillo. Sie verfügt über besondere Kenntnisse traditioneller Bestattungsmethoden und verhält sich bei der Untersuchung der Opfer recht eigentümlich und plötzlich scheint Josephine wie vom Erboden verschluckt. Was steckt dahinter?
Perverse Obsessionen und ein altes Familiengeheimnis führen zur Lösung des Falles.
Tess Gerritsen beginnt recht gemächlich mit ihrer Erzählung, doch ab etwa Mitte des Buches nimmt die Spannung derart an Tempo zu, dass man atemlos durch das Buch hastet, um die Auflösung zu erfahren. Immer wieder nimmt das Geschehen neue Wendungen , sodass keine Minute Langeweile aufkommt. Die privaten Geschichten um Jane Rizzoli, ihren Partner Barry Frost und die Gerichtsmedizinerin Maura Isles werden ebenfalls weitererzählt, sodass ihre Fans voll auf ihre Kosten kommen.
Alles in allem ein spannendes Lesevergnügen, von dem man hofft, dass noch viele folgen werden.