Aus der Amazon.de-Redaktion
Kathy Bates spielt die Rolle der unglücklichen Ehefrau, die versucht, die Aufmerksamkeit ihres Mannes zu erlangen.
Grüne Tomaten aus dem Jahr 1991 ist eine vergnügliche und bewegende Adaption von Fannie Flaggs Roman
Grüne Tomaten. Bates freundet sich mit einer einsamen älteren Dame (Jessica Tandy) an. Diese erzählt ihr die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft zwischen zwei Frauen (Mary Stuart Masterson und Mary-Louise Parker, die in den Rückblenden auftauchen), die seinerzeit trotz manch persönlicher Schwierigkeiten ein Café in der Stadt betrieben haben. Die Geschichte inspiriert Bates dazu, ihr Leben mehr in die Hand zu nehmen und an dieser Stelle bekommt Regisseur Jon Avnet (
Aus nächster Nähe) so richtig Spaß an seinem ersten Film. Bates entwickelt die richtige Einstellung gegenüber ihrem Ehemann zu Hause und zwei hochnäsigen Mädels auf einem Parkplatz.
Grundsätzlich ist jedoch Würde der Schlüssel der Annäherung Avnets an die entscheidenden Beziehungen der Geschichte. Tandy ist wunderbar und mag ganz eindeutig das Geheimnisvolle, das ihrem Charakter anhängt. Masterson und Parker sind exzellent in den Rückblenden auf die Vergangenheit. --Tom Keogh
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Noch ordentliche Bildwerte und leider nur Stereoton - damit kann man im Technikpart natürlich nur bedingt punkten...Die kurzen Interviews sind etwas dröge und die Featurette eher ein Trailer mit ein paar Statements von der Produktionsseite.Der Film allerdings ist einer der großen Würfe der 90er Jahre. Die epische Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen, die herzliche Geschichte mit all den Twists und Verknüpfungen, die starken Frauenfiguren ... ein Film zum Schwärmen über Kino, Kunst, Liebe und Mut. Eine Aufforderung zum Lebendigsein. Wunderbare Darsteller, ein Drehbuch mit genialen Zügen und eine pfiffige, außergewöhnliche Musik von Thomas Newman.Absolut sehenswert.MO
Bild: Die Bildwerte sind noch im Gutbereich, aber kleinere Artefakt-Mankos fallen schon auf. Kameraschwenks liegen unter leichtem Schärfeverlust und können ein wenig ruckeln (00.04.50, Schwenk über Spielkarten). Die Schärfe läßt Autonummernschilder in Halbtotalen bereits etwas verwaschen erscheinen (00.37.17), nur sehr helle Szenen sind wirklich tiefenscharf. Insgesamt stabil und noch gut ansehbar.
Ton: Warum denn nur Stereoton? Da kommt natürlich wenig Stimmung auf. All die Naturszenen mit Wasserfällen und Wind und zirpenden Grillen klingen hübsch stereophon, aber bleiben natürlich in räumlicher Hinsicht flach. Die Stimmen der Synchronfassung sind etwas aufdringlich über die Ambienz gemischt. Für sich genommen ein sauberer Stereosound auch in der Musikwiedergabe, aber halt nur frontal. --movieman.de
VideoMarkt
Bei einem Besuch in einem Krankenhaus trifft die übergewichtige Hausfrau Evelyn auf die schrullige Alte Ninny, die ihr an langen Nachmittagen die Geschichte der Frauenfreundschaft zwischen Idgie und Ruth in den 30er Jahren erzählt: gemeinsam eröffnen die beiden ein Café, in dem Schwarze wie Weiße bedient werden. Das ruft den Ku Klux Klan und besonders Ruths gewalttätigen Ex-Ehemann Frank auf den Plan. Als dessen Auto kurze Zeit später aus dem Fluß gezogen wird, wird Idgie des Mordes verdächtigt... Als Ninny die Geschichte zu Ende erzählt hat, findet Evelyn, die durch die Erzählungen der Alten neuen Mut zum Leben gewonnen hat, heraus, daß Ninny selbst Idgie war.
Video.de
Mit einem gehörigen Schuß Melancholie und romantischer Verklärung erzählt Regisseur Jon Avnet eine anrührende Geschichte aus dem tiefen Süden der USA in geschickt dosierten Rückblenden. Während Mary Stuart Masterson ("Second Hand Famile") und Mary-Louise Parker ("Grand Canyon") als lebensfrohe Frühfeministinnen die 30er Jahre aufleben lassen, sorgen die Oscar-Preisträgerinnen Jessica Tandy ("Miss Daisy und ihr Chauffeur") und Kathy Bates ("Misery") für komödiantische Einlagen im Hier und Jetzt. Im Kino wurde die sympathische Mischung aus Humor und Tragödie erst in den USA mit 80 Millionen Dollar, dann bei uns mit derzeit 2,4 Millionen Zuschauern zum Überraschungshit des Jahres.
Blickpunkt: Film
Bei einem Besuch in einem Krankenhaus trifft die übergewichtige Hausfrau Evelyn auf die schrullige alte Ninny, die ihr an langen Nachmittagen die Geschichte der Frauenfreundschaft zwischen Idgie und Ruth in den 30er Jahren erzählt: gemeinsam eröffnen die beiden ein Café, in dem Schwarze wie Weiße bedient werden. Das ruft den Ku-Klux-Klan und besonders Ruths gewalttätigen Ex-Ehemann Frank auf den Plan.
Kurzbeschreibung
" Ich werde nie verstehen, warum alle glaubten, sie habe diesen Mann umgebracht...". Im Warteraum des Altersheimes zieht die zierliche alte Dame die dicke, frustrierte Hausfrau in ihren Bann.
Durch die Erzählungen lernt sie Idgie kennen, eine selbstbewußte junge Frau, die immer tat, was sie wollte. Und die eher zaghafte Ruth, die von Idgie aus einer gewalttätigen Ehe befreit wurde. Gemeinsam betreiben sie ein Cafe. Doch dann wurde Ruth's Mann ermordet aufgefunden...
Leider ist die Besuchszeit um. Widerwillig steigt Evelyn zu ihrem Ehemann ins Auto. Natürlich wird sie zurückkommen, um den Rest der Geschichte zu hören, denn sie fühlt, wie in ihr durch die Geschichte Kraft für neues Leben wächst.
(movieman.de, 26. Januar 2004)
Der Film allerdings ist einer der großen Würfe der 90er Jahre. Die epische Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen, die herzliche Geschichte mit all den Twists und Verknüpfungen, die starken Frauenfiguren ... ein Film zum Schwärmen über Kino, Kunst, Liebe und Mut. Eine Aufforderung zum Lebendigsein. Wunderbare Darsteller, ein Drehbuch mit genialen Zügen und eine pfiffige, außergewöhnliche Musik von Thomas Newman.
Produktbeschreibungen
Bei einem Krankenhausbesuch trifft die übergewichtige und frustrierte Hausfrau Evelyn auf die schrullige, lebenslustige Ninny. Die Begegnung mit der alten Dame verändert Evelyns Leben, was auch ihr Mann zu spüren bekommt. Auslöser dieser Entwicklung ist Ninnys spannende Geschichte einer unglaublichen Frauenfreundschaft in den 30er Jahren:
In den Südstaaten eröffnen Idgie und Ruth gemeinsam das "Whistle Stop Café", in dem Schwarze wie Weiße bedient werden. Das ruft den Ku-Klux-Klan und besonders Ruths gewalttätigen Ex-Ehemann Frank auf den Plan. Doch die Frauen wissen sich