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Grün ist die Hoffnung: Eine Pastorale
 
 
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Grün ist die Hoffnung: Eine Pastorale [Gebundene Ausgabe]

Tom Coraghessan Boyle , Werner Richter
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Boyle-Klassiker über drei schräge Typen und ihren Versuch, Marihuana anzubauen. Cool, witzig, spannend.

»An jenem Abend – es war Ende Februar – war ich zu Hause geblieben … In meiner Kindheit gab es nichts, was auf eine Verbrecherkarriere hingewiesen hätte … Dennoch fuhr ich, zwei Stunden nach Vogelsangs Besuch, nach Lake Tahoe, um die ersten unwiderruflichen Schritte auf die schiefe Bahn zu setzen.«

Ein Jahr lang wollen ein CIA-Agent, ein Botaniker und ein Alt-Hippie in den Bergen nördlich von San Francisco Marihuana anbauen, um endlich ans große Geld zu kommen. Aber die Natur ist widerspenstig und das Leben in der Wildnis einigermaßen strapaziös … -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Verlag über das Buch

»Der Boyle-Klassiker über drei schräge Typen ist witzig und spannend.« die vorstadt -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Auszug aus Grün ist die Hoffnung. Eine Pastorale. von Tom Coraghessan Boyle, Werner Richter (Übers.). Copyright © 1993. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ich hab immer alles hingeschmissen. Ich bin bei den Pfadfindern wieder raus, genau wie aus dem Kinderchor und dem Schulorchester. Hab meine Morgenzeitungstour hingeschmissen, der Kirche den Rücken gekehrt, mit dem Basketballtraining aufgehört. Ich hab das College aufgegeben, bin hart am Militärdienst vorbei, Tauglichkeitsgrad 4-F wegen psychischer Labilität, ging danach zurück auf die Uni, um es noch einmal zu versuchen, nahm ein Doktorandenstudium in Englischer Literatur des neunzehnten Jahrhunderts auf, saß immer in der vordersten Reihe, schrieb eifrig mit, kaufte mir eine Hornbrille und schmiß das Ganze dann kurz vor dem Abschlußexamen hin. Ich heiratete, trennte mich und ließ mich scheiden. Gab das Rauchen auf, das Joggen, das Essen von Rindfleisch. Jobs habe ich auch aufgegeben: Totengräber, Tankwart, Versicherungsvertreter, Filmvorführer in einem Pornokino in Boston. Mit neunzehn hüpfte ich Hals über Kopf ins Bett eines Mädchens mit verhärmtem Gesicht und Hängebusen, das ich aus der Schule kannte. Das Mädchen wurde schwanger. Ich verschwand aus der Stadt. So ziemlich das einzige, was ich nicht hingeschmissen habe, war das Sommerlager.
Und davon erzähl ich euch jetzt.
Damals lebte ich seit zwei Jahren allein. Ich wachte allein auf, zog mir allein Zahnseide durch den Mund, hatte diverse Gelegenheitsjobs, ernährte mich aus Imbißbuden, las allein Zeitung und zog mich abends allein aus. Das Universum hatte vorübergehend seine Grenzen verkürzt, und ich war gerade dabei, mich daran zu gewöhnen. Ich war einunddreißig. In den billigen Restaurants saß ich mit Männern zusammen, die einundfünfzig, einundsechzig, einundachtzig waren, schlurfte mit ihnen Tomatensuppe und beobachtete die Kellnerin. Manchmal besuchte ich Freunde zum Abendessen, spielte eine Runde Billard, ging ins Aquarium, tanzte in beengten, pechschwarzen Clubs ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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