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Produktinformation
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»An jenem Abend es war Ende Februar war ich zu Hause geblieben In meiner Kindheit gab es nichts, was auf eine Verbrecherkarriere hingewiesen hätte Dennoch fuhr ich, zwei Stunden nach Vogelsangs Besuch, nach Lake Tahoe, um die ersten unwiderruflichen Schritte auf die schiefe Bahn zu setzen.«
Ein Jahr lang wollen ein CIA-Agent, ein Botaniker und ein Alt-Hippie in den Bergen nördlich von San Francisco Marihuana anbauen, um endlich ans große Geld zu kommen. Aber die Natur ist widerspenstig und das Leben in der Wildnis einigermaßen strapaziös
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Witz und Melancholie im Plantagenfieber,
Rezension bezieht sich auf: Grün ist die Hoffnung. Eine Pastorale. (Taschenbuch)
"Grün ist die Hofffnung" ist ein wirklich ironisches Werk über die Hassliebe zu sog. leichten Drogen und der Erkentniss das doch alles anders kommt als man denkt. Der Hauptdarsteller Felix gibt das Bild eines deorientierten Großstädters ab, der sich mithilfe seines dubiosen Mäzens namens Vogelsang und 2 anderen skurillen Gestalten in die scheinbare Idylle des Landlebens in den Bergen über Kalifornien flüchtet. Wo anfangs eine halbe Millionen Dollar durch Anbau holländischer Wiesen für jeden der Beteiligten rausspringen soll, entwächst später der Krampf und Kampf mit den Hinterwäldler- Nachbarn, mit dem Dorf- Sheriff, als auch mit schwelender Sommerhitze, Pilzerkrankungen, Abstinenz und schlecht gerollten Joints. Über "Grün ist die Hoffnung" mußte ich selbst morgens um 8.00 Uhr in der S- Bahn lachen. Ein Buch, daß man getrost allen Leuten, ob jung oder jung geblieben, ans Herz legen kann, die sich nicht scheuen, Konventionen zu durchbrechen oder auch einfach auf diese sture und hochnäsige Gesellschaft einen Witz zu reissen. Dazu liefert Mr. Boyle genügend Metaphern, die in ein Poesiealbum fürs Private hineinpassen würden. UNBEDINGT EMPFEHLENSWERT
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für Marihuana-Raucher,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grün ist die Hoffnung. Eine Pastorale. (Taschenbuch)
Ahhh ... T.C. Boyle ... möge er lange leben und von immer neuen Musen geküßt zwanghaft in die Tasten hauen, bis seine Kurzgeschichten und Romane ganze Regalbretter, was sag ich, ganze Regale füllen. Nachdem ich mittlerweile so ziemlich alle der in deutsch erschienenen Boyle-Publikationen und eine englische Veröffentlichung (Riven Rock, das neuste Buch - ich wollte nicht warten, bis es in Deutschland erscheint) gelesen habe, bin ich davon überzeugt, daß Boyle einer der herausragenden US-amerikanischen Gegenwarts-Autoren ist. Durch Gespräche mit anderen Boyle-Lesern weiß ich, daß dieser Euphorismus nicht allgemein geteilt wird, oft nur in abgeschwächter Form. Insbesondere sollte man ein Faible für Metaphern haben; mit denen Boyle gerade dieses Buch in einer Weise orniert, wie andere Menschen ihren Kaffee mit viel, viel Zucker versüßen. Mir erscheinen aber gerade viele dieser Metaphern als die Sahnestückchen bei der Lektüre seiner Werke - brillante Übertragungen, bei denen mir ein eiskalter Schauer über den Rücken läuft, meine literarischen Geschmacksknospen ins Zittern geraten. Als (unzulängliches) Beispiel ein Zitat auf der Rückseite der Taschenbuch-Ausgabe: "Romane sind wie Rockkonzerte. Entweder bringst du die Leute zum Tanzen oder sie feuern dir Bierdosen an den Kopf.". Boyle bringt mich zum Tanzen, aber vor allem zum Lachen, zum Weinen, zum Träumen und immer wieder zum Lesen, wenn ich eigentlich anderes tun sollte.Die Geschichte von "Grün ist die Hoffnung" ist zeitlos - auch wenn der unmittelbare Kontext (Marihuana-Anbau, Typen aus San Francisco, Freaks etc.) noch eine 60er-Hippie-Generation-Idealisierung befürchten läßt: ein paar Typen wollen möglichst schnell möglichst viel Geld verdienen, träumen von eigenem Restaurant, Yacht in der Karibik und jeder Menge easy living. Wie das bei solchen Größenphantasien oft der Fall ist, werden sie stattdessen verarscht, ausgebeutet und (ohne zuviel verraten zu wollen) über den Tisch gezogen. Trotzdem, wie ein Freund neulich meinte, ein Happy-End hat die Geschichte dann doch irgendwie. Reizvoll empfand ich vor allem die trockene Schilderung von HillyBilly-Hinterwäldlern und ihre Kontrastierung zu den großstädtischen, unstrukturierten Dope-Freaks. Den Wechsel zwischen neurotischen Anfällen und einer chillenden Laß-uns-erstmal-ne-Tüte-rauchen-Einstellung ... und, wie immer, die Rocky-Underdog-Charaktere, in denen man sich in der Regel eher wiederfindet als in irgendwelchen heroischen Lebensgewinnlern. Manchmal ärgert mich dann aber doch, daß die Rockys in Boyles Erzählungen am Ende nie so richtig laut und befreit "Adriaaaaane" rufen können, wie man sich das wünscht ... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandiose Sprache,
Von Dirk Löffler "AntiBushism" (Felix Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Grün ist die Hoffnung: Eine Pastorale Roman (Taschenbuch)
Mag die Handlung in diesem vermeintlichen Erlebnisbericht über den Marihuanaanbauversuch einiger verkrachter Existenzen eher nebensächlich sein. Die unverwechselbare Sprache des Autors, die so ungeheuer assoziativ und originell sein kann, drängt in diesem frühen Werk (geschrieben 1984) schon mit aller Macht ans publizistische Tageslicht.Die Lektüre wird einfach nicht langweilig, wenn man die sprachlichen Extravaganzen Boyles liebt, wie ich und man fragt sich beständig, woher der Autor seine Bilder nimmt, ob es allein Genie ist, oder ob da auch andere Dinge im Spiel waren.... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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