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Grün, grün, grün ist alles, was wir kaufen: Lügen, bis das Image stimmt
 
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Grün, grün, grün ist alles, was wir kaufen: Lügen, bis das Image stimmt [Taschenbuch]

Toralf Staud
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Pack das Klima in den Tank! Wie Politik und Industrie uns für dumm verkaufen

Über den Autor

Toralf Staud, Jahrgang 1972, engagierte sich als Jugendlicher in Umweltgruppen. Nach Journalistik- und Philosophiestudium arbeitete er von 1998 bis 2005 als Politikredakteur und Hauptstadtkorrespondent der "ZEIT". Heute ist er freier Journalist und schreibt u.a. für das "Greenpeace Magazin". 2005 erschien sein Buch "Moderne Nazis. Die neuen Rechten und der Aufstieg der NPD" (KiWi 909), 2007 veröffentlichte er (zusammen mit Nick Reimer) "Wir Klimaretter - So ist die Wende noch zu schaffen" (KiWi 998).DESCRIPTION:Pack das Klima in den Tank! Wie Politik und Industrie uns für dumm verkaufen

Plötzlich sind alle Klimaretter! Toralf Staud spießt kurzweilig und ironisch Dutzende Fälle von Grünfärberei auf - und stellt Unternehmen und Lobbyisten ebenso bloß wie Politiker. Schadenfreude ist garantiert! Ökostrom von E.on, umweltfreundlich fliegen mit Lufthansa, Porsche fahren und das Klima schützen - neuerdings versprechen Firmen das Blaue vom Himmel. Mindestens so wichtig wie das Produkt ist dabei das Image des Unternehmens. Wörter wie "verantwortungsbewusst" oder "nachhaltig" gehören heute unbedingt in die Werbung und in einen Geschäftsbericht. Was aber steckt wirklich dahinter? Sind die Produkte ökologisch sinnvoll? Oder handelt es sich um "Greenwashing"? Wo also wird mit geschickter PR der jeweiligen Firma bloß ein grünes Mäntelchen verpasst? Werbeabteilungen und Lobbyisten werden dabei immer geschickter: Kaum jemand wagt es noch, den Klimawandel (und die Schuld des Menschen daran) rundheraus zu leugnen. Kaum jemand traut sich noch, die Notwendigkeit von Klimaschutz anzuzweifeln. Stattdessen werden Informationen verdreht, weggelassen, in irreführende Zusammenhänge gestellt. Man schmückt sich mit Stars, schreibt Preise mit wohlklingenden Namen aus, stellt eigene Aktivitäten groß heraus, seien sie auch noch so klein. All das funktioniert nur, solange niemand nachfragt. Ein genauer Blick und detaillierte Recherche dagegen lassen die mit großem finanziellen und rhetorischen Aufwand produzierten Luftblasen schnell platzen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

""Greenwashing" wird das Phänomen im Englischen genannt. Laut Wikipedia ist das "eine PR-Methode, die einige Unternehmen nutzen, um in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu erzeugen". Das beste deutsche Wort ist wohl: "Grünfärberei". "Hierbei werden", so Wikipedia weiter, "die Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte eine reine Weste zu verpassen."
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